Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Startseite
    1. Fanclub
  2. it-Newsletter
  3. Dashboard
  4. Forum
    1. Forum-Regeln
    2. Unerledigte Themen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
  1. Deutscher Genesis Fanclub it - FORUM
  2. Forum
  3. Deutscher Genesis Fanclub it
  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [08.03.-14.03.2010]: GENESIS - Watcher Of The Skies

  • Christian
  • 27. Februar 2010 um 17:07
  • Online
    townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 12. September 2011 um 16:08
    • #71
    Zitat von March Hare

    Ich mag Yes eigentlich ganz gern (obwohl ich Genesis sehr viel besser finde - übrigens aus besagten Frickel/Unausgegorenheitsgründen, was Yes manchmal ziemlich nervtötend machen kann), aber diese Pseudo-Version trifft es definitiv ziemlich gut! Auf den Studioalben funktioniert das ja ganz gut, aber schon auf den offiziellen Livealben hat man manchmal das Gefühl, als wenn fünf Leute gleichzeitig und unabhängig voneinander durchgehend Solo spielen - und auf Bootlegs (wo nichts nachbearbeitet wurde) ist das noch viel schlimmer. Meine Hochachtung an den jeweiligen Produzenten (Eddy Offord in den frühen 70ern).

    Da finde ich mich extrem wieder. Wie Recht du mit der Genesis-Yes-Abstufung hast. Das kristallisiert sich z.B. für mich auch beim Vergleich der großen "klassischen" Live-Alben ("Yessongs" und "Seconds out") heraus. Bei Yes gibt's da immer so überexaltierte Aussetzer, die den (z.T. überwältigenden) Gesamteindruck trüben.
    Und ich höre im Moment gerade alle möglichen Bootlegs von Yes: Da gibt's wirklich viel Chaos, Gewurschtel, Überfrachtung und Klangmatsch.
    Dabei finde ich das Ineinanderweben verschiedener eigenberechtigter Stimmen (so Ansätze von Polyphonie) superinteressant und reizvoll - aber wenn es nicht umsetzbar ist, dann bringt's das nicht. Ein Grund für diese eher schwachen Live-Mitschnitte ist auch die Zusammensetzung der Klangfarben: Jeder Yes-Musiker möchte am liebsten einen megahalligen Sound mit allerlei Klingeling noch drumherum - und dass so etwas dann zu ganz blödem Klanggemansche wird, darf nicht verwundern.

    Zitat von March Hare

    (...) und der Rhythmus innovativ und aufsehenerregend, auf die Dauer aber etwas eintönig und vor allem für mich unter dem Niveau des Rahmens.

    Sicherlich ist der Rhythmus sehr prägend und zuweilen auch sehr deutlich in Szene gesetzt, aber ich finde im Gegenteil sehr viele Stellen, an denen mit dem Rhythmus ganz abwechslungsreich und spielerisch-kreativ umgegangen wird, anstatt ihn einfach gleichförmig durchlaufen zu lassen.


  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.743
    • 23. Januar 2013 um 23:04
    • #72

    Dies ist wahrscheinlich das erste Stück,das ich je von Genesis hörte. Es wurde geschrieben,als ich noch krabbelte und blieb noch ca. 12 Jahre im verborgenen, bis mir mein Schulfreund José anfang der achziger die Foxtrott-LP schenkte,wofür ich ihm bis heute unendlich dankbar bin!
    Womöglich hätte ich Genesis nie kennengelernt,Prog hielte ich für ein alkoholisches Getränk,Gentle Giant für ein Computerspiel und Renaissance bloß für eine olle Kunstepoche...

    Was muss mir damals durch den Kopf geschossen sein,als ich diese irrsinnige Musik hörte? Was war das für ein Typ,der sich als Fledermaus verkleidet,schminkt und manche Töne singt,als sei er eine geile Ziege?
    Was ist das für eine krumme rhythmische Figur? wie kann ein Mensch derart viele Noten in einem Takt trommeln?
    Mich hat dieses Stück, das den Anfang machte, zum lebenslangen leidenschaftlichen Fan einer aussergewöhnlichen Band gemacht und mir den Horizont zu weiteren Kostbarkeiten der kurzen Periode des klassischen ProgressiveRock eröffnet.

    Alleine dafür möchte ich die Höchstnote vergeben, obwohl bei genauerer Betrachtung hinsichtlich der Feinstrukturen der Komposition sicherlich Abstriche von Nöten wären. Dennoch !!!

    15 P

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • sunrise
    Banjo Man
    Beiträge
    1.366
    • 23. Januar 2013 um 23:09
    • #73

    15 Punkte

    und in meiner Top3 der Gabriel-Ära


    Than the sun reflecting off my pillow bringing the warmth of new life

  • Fripp
    Slipperman
    Beiträge
    2.067
    • 24. Januar 2013 um 09:36
    • #74

    WoTS ist als Opener mit seiner Dramaturgie sicher ideal, das knapp an der Lächerlichkeit und am Kitsch vorbeischrammende Mellotronintro baut dann doch ganz gekonnt Spannung auf, Phils cleveres Getrommel schafft die perfekte Überleitung zum eigentlichen Song. Mir gefällt am Song die Wucht, der orchestrale Schwung. Nicht so toll finde ich den Text, ein typisches Produkt dieser Zeit, und eben leider nicht zeitlos.
    Die Gesangsmelodie gefällt mir ebenfalls ganz gut, ich finde es bemerkenswert wie Gabriel und Collins, die oft etwas sperrigen Texte von Banks und Rutherford, in eine einigermaßen runde Form brachten, die evtl. verbleibenden Unebenheiten haben für mich sogar auch einen gewissen Charme.


    12 Punkte

  • YoungKingCole
    Slipperman
    Beiträge
    2.555
    • 26. Januar 2013 um 10:04
    • #75

    Watcher ist und bleibt für mich der optimale Opener der Genesis Konzerte. Klasse Song der alten Tage ohne Abnutzungsspuren. 15 Punkte! :topp:

    Gänsehaut-Garantie zum Song gibt es beispielsweise heute noch hier: NURSERY CRYME - Celebrating Genesis Wenn Donovan Aston, der Keyboarder, gut drauf ist, stellen sich bei mir regelmäßig die Goosepimpels auf! ;)

    GENESIS

    1978 Saarbrücken Ludwigsparkstadion 1981 Frankfurt/M Festhalle

    1987 Mannheim Maimarktgelände

    1992 Hockenheim Motodrom - 2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

    2022 Hannover Expo

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 11. August 2013 um 22:13
    • #76

    Genesis waren ja schon immer gut darin, tolle Alben-Opener zu kreieren. „Watcher of the Skies“ gehört definitiv dazu. Die mächtigen Mellotron Strings sind allererste Sahne. Allerdings kann dann der Songpart nicht ganz mithalten, geht meiner Meinung nach etwas unter. Ich gebe deshalb mal 11 Punkte. 15 Punkte wären mir zu viel, da gibt es bessere Sachen von Genesis.

    Zitat von Prophet

    Absolut geniales Intro und auch ein tolles Outro (mal nebenbei an alle Keyboarder: schon mal bemerkt, dass das Intro ausschließlich auf einem Mellotron wirkt? Spielt man das auf einem heutigen Keyboard, bleibt von der Wirkung fast nichts mehr übrig! Nur mal so nebenbei angemerkt... *g*)!



    Stimmt schon, das atmosphärische Intro wirkt nur wirklich mit dieser Mellotron String-Section. Habs vorhin mal versucht zu spielen, also jetzt mit nem Mellotron VST. Gar nicht so einfach.

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • Lamm1955
    Lurker
    Beiträge
    372
    • 11. August 2013 um 22:33
    • #77
    Zitat von Fripp

    WoTS ist als Opener mit seiner Dramaturgie sicher ideal, das knapp an der Lächerlichkeit und am Kitsch vorbeischrammende Mellotronintro baut dann doch ganz gekonnt Spannung auf, Phils cleveres Getrommel schafft die perfekte Überleitung zum eigentlichen Song. Mir gefällt am Song die Wucht, der orchestrale Schwung. Nicht so toll finde ich den Text, ein typisches Produkt dieser Zeit, und eben leider nicht zeitlos.
    Die Gesangsmelodie gefällt mir ebenfalls ganz gut, ich finde es bemerkenswert wie Gabriel und Collins, die oft etwas sperrigen Texte von Banks und Rutherford, in eine einigermaßen runde Form brachten, die evtl. verbleibenden Unebenheiten haben für mich sogar auch einen gewissen Charme.


    12 Punkte

    Ich verstehe nicht, was an diesem Intro kitschig und lächerlich sein soll?
    Man kläre mich auf.

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.491
    • 11. August 2013 um 22:43
    • #78
    Zitat

    Ich verstehe nicht, was an diesem Intro kitschig und lächerlich sein soll?
    Man kläre mich auf.


    Er meint wahrscheinlich die bedeutungsschwangere Theatralik, zumindest würde ich es so interpretieren. Und nun außerdem schrieb er ja "knapp vorbeischrammend" oder so. Und ja, man wartet teilweise durchaus ein wenig auf die Geigen und ein kleines fettleibiges Kind im Engelskostüm... Oder so ähnlich, äh...

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • Get-in-to-get-Out
    Squonk
    Beiträge
    3.491
    • 13. August 2013 um 10:55
    • #79
    Zitat von Herma

    man wartet teilweise durchaus ein wenig auf die Geigen und ein kleines fettleibiges Kind im Engelskostüm.

    :p Und es kommt ein großer schlanker geflügelter Junge, hmmm.... :love:

    Also ich kann Euer Gemurre hier so gar nicht unterschreiben, tststs. Hab mal kurz beim Frühstücksbrötchen bis zur ersten Seite zurückgeblättert und bin erstaunt, wie weit auseinandergezogen die Geschmäcker in den comments hier liegen (in den Punkten nicht so). **

    Für mich 15 P. Der Watcher war schon beim ersten Anhören 1972 gigantisch. Ich bin heute im Alter sooo froh dass ich rein gar nichts von Musik verstehe und langweilige Rhytmuspatterns und all das fremdartige Zeugs, von dem Ihr redet, nicht von einer Fledermaus unterscheiden kann.

    Wunderschön, dass einige egal in welchem Alter 40 Jahre später das Intro nachspielen und Synclavier mit feinem Gehör feststellt: Es geht nur mit Mellotron-Sound. Sehe ich genauso (aber aus anderen Gründen, nicht wegen der blassen Akkorde). Nostalgie erhebt ihr Haupt: Herrlicher Sound der Zeitenwende Siebziger, man wurde abgeholt von den Eltern, weil man noch nicht Mofa fahren konnte und im Radio liefen entweder Hammond-Orgel oder auch ein Mellotron, leider zu deren Musik. Tanzstunden, steife Klamotten, ab und zu schraubte sich das elektronische Gerät in die Höhe, wenn man gerade jemanden ansah.

    Nein, einzige Kritik gilt (sorry Sync..) Banksys Lyrics. Der Titel ist gemopst bei KEATS (1817, On First Looking into Chapman's Homer) und der Text will die Anfang der 70ger grassierende Erduntergangs-Stimmung aufgreifen, bleibt aber sperrig. (Vermutlich wahr, in einer Konzertpause auf einem Flugfeld von B+R entwickelt).
    DANK und tausend Dank dass Peter die nicht einfachen Lines so elegant und souverän und so enorm schön meistert.


    Aufgewertet wird der Minuspunkt im Text aber nun wieder von den Kostümen. Das Bat ist wohl eines seiner schönsten und gelungensten. Aber auch dasjenige, an dem man eindrucksvoll sieht, wie es in ganz kurzer Zeit seelisch bei ihm erst hoch und dann Achterbahn ging. Mit dem Bat kam die Rasur. Für die Presse posiert er brav nur schwarz, wie ein dunkler Engel. Auf der Bühne blau Ultraviolett mit weißem Gesicht und AugenMakeUp, überirdisch. Die Blaue Anstrahlung wurde im Laufe der Zeit immer strahlender. Und er wirkte immer verlorener unter den Wings. 1974 sieht man unter dem MakeUp die Anspannung, dazu seine härter werdenden Frisuren, der Eindruck wird vampiriger, als saugte ihn etwas aus. Die runden Wangen verschwinden, alles Runde, Gefällige tritt beiseite und tief blutunterlaufene Augen starren leer aus einer eckigen Präsenz.


    ...................................



    ...............................



    Gehört für mich zu den ganz großen Classics der Genesis I.
    |-4--4-4-4---4---4---4---4----4-4-4----------| |-2--2-2-2---2---2---2---2----2-2-2----------|

    > die Gitarren-Tabs >hier< (steht falsch: Text Peter) und >drum tabs< und für guit + keyboard >hier<
    > und einige Aussagen der Musiker selbst>> >klick<


    14 Mal editiert, zuletzt von Get-in-to-get-Out (13. August 2013 um 21:03) aus folgendem Grund: den an towny gerichteten Nebenkram editiert

  • Online
    townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 13. August 2013 um 11:06
    • #80
    Zitat von Get-in-to-get-Out

    mönsch towny, Dich hat's ja richtig gepackt missionstechnisch!!

    Wie belieben, guter Freund? Ich bin etwas ratlos, was du meinst. Büdde nochmal deutlich für die Begriffsstutzigen...:huhu:


Unterstützt uns!

Wir betreiben diese Website privat und auf eigene Rechnung. Ihr könnt unsere Arbeit aktiv unterstützen, in dem ihr bei einem unserer Partner online einkauft / bestellt. Alternativ könnt ihr uns auch Geld via PayPal spenden.

JPC

Amazon
JPC


Aktuelle Artikel und Tourdaten

Peter Gabriel A Hard Lesson

Peter Gabriel Won't Stand Down

Anthony Phillips - Gemini: Pieces For Piano - Rezension

Peter Gabriel - Till Your Mind Is Shining

Tony Banks - Man Of Spells Buch

Tony Banks Buch - Warnung

Vera Osina plays Anthony Phillips - Konzertbericht

Peter Gabriel - What Lies Ahead

First Final Los Endos Event 2026

Djabe & Steve Hackett live in Wien

Peter Gabriel Put The Bucket Down

Ray Wilson live 2026

Steve Hackett Tour 2026

The Music Of Genesis live

STILL COLLINS plays Genesis and Phil Collins

Giant Hogweed - Konzerte 2026

  1. Datenschutzerklärung
  2. Kontakt
  3. Impressum
  4. English website
Community-Software: WoltLab Suite™