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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [08.03.-14.03.2010]: GENESIS - Watcher Of The Skies

  • Christian
  • 27. Februar 2010 um 17:07
  • Lamm1955
    Lurker
    Beiträge
    372
    • 10. Juli 2011 um 14:46
    • #61

    Was soll das?
    (Der von dir eingegebene Text ist zu kurz ...)

  • Online
    townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 10. Juli 2011 um 15:00
    • #62
    Zitat von Prophet

    dieser Stil ist ja gerade wieder hip - es klingt eigentlich 1a wie "Spock's Beard / Flower Kings / Transatlantic playing Watcher of the skies with Peter Gabriel on microphone". Eigentlich erschreckend zu hören, wie dermaßen uneigenständig besagte Bands in ihrem Sound sind. Sehr entlarvend!

    Das höre und sehe ich anders. Um den Sound wird immer so ein übertriebenes Bohei gemacht. Für mich ist Sound ein Sekundärmerkmal von Musik, die kompositorische Hardware finde ich entscheidender (das eine muss natürlich zum anderen passen).
    Beim Sound höre ich auch immer eher drauf, ob er gut und ausgewogen ist, als dass er nun unbedingt "neu" oder "unverwechselbar" sein muss.
    Den Sound des "Watcher of the sky"-Dingens kann ich z.B. nicht gut ertragen, den von "Transatlantic" auf "Whirlwind" finde ich hingegen definitiv gut, wenn auch "old-fashioned". Ein klassischer, guter Sound jedenfalls ist mir tausendmal lieber als irgendwelche unausgegorenen, selbstzweckhaften, gehaltlosen, oberflächlichen Experimente mit klanglichen Neuentwicklungen, die dann eine kurze Zeit über mal angesagt sind (siehe die fürchterlichen Digital-Exzesse während der 80er, als der ganze Schrott - DX7&Co, elektronische Drums usw. - völligst gewollt verwurstet wurde und heute nur noch lächerlich klingt).
    Und es gibt wohl heute auch viele Bands, die bevorzugterweise mit aus gutem Grunde bewährten Sounds tolle Musik machen. Also: warme Keyboardsounds mit weniger Plastik-Klingeleffekt als früher, Hammond-Orgel, gute E-Gitarren-Verzerrer, authentischere Drums (dieses ganze übertriebene Getriggere von früher höre ich tendenziell eher seltener), Klaviersounds usw.


  • Prophet
    Moderator
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    3.956
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    amyristom
    • 10. Juli 2011 um 15:53
    • Offizieller Beitrag
    • #63
    Zitat von townman

    Das höre und sehe ich anders. Um den Sound wird immer so ein übertriebenes Bohei gemacht. Für mich ist Sound ein Sekundärmerkmal von Musik, die kompositorische Hardware finde ich entscheidender (das eine muss natürlich zum anderen passen).
    Beim Sound höre ich auch immer eher drauf, ob er gut und ausgewogen ist, als dass er nun unbedingt "neu" oder "unverwechselbar" sein muss.
    Den Sound des "Watcher of the sky"-Dingens kann ich z.B. nicht gut ertragen, den von "Transatlantic" auf "Whirlwind" finde ich hingegen definitiv gut, wenn auch "old-fashioned". Ein klassischer, guter Sound jedenfalls ist mir tausendmal lieber als irgendwelche unausgegorenen, selbstzweckhaften, gehaltlosen, oberflächlichen Experimente mit klanglichen Neuentwicklungen, die dann eine kurze Zeit über mal angesagt sind (siehe die fürchterlichen Digital-Exzesse während der 80er, als der ganze Schrott - DX7&Co, elektronische Drums usw. - völligst gewollt verwurstet wurde und heute nur noch lächerlich klingt).
    Und es gibt wohl heute auch viele Bands, die bevorzugterweise mit aus gutem Grunde bewährten Sounds tolle Musik machen. Also: warme Keyboardsounds mit weniger Plastik-Klingeleffekt als früher, Hammond-Orgel, gute E-Gitarren-Verzerrer, authentischere Drums (dieses ganze übertriebene Getriggere von früher höre ich tendenziell eher seltener), Klaviersounds usw.

    Da haben wir leicht aneinander vorbeigeredet: Mit dem Begriff "Sound" meinte ich nicht, wie die Aufnahme klangtechnisch klingt und nur eher indirekt, welche Instrumente verwendet werden (Genesis benutzen ja genauso wie diese Pseudo-Yes-Version wie auch Spock's Beard, Transatlantic & Co. Orgel, Mellotron, usw.).
    Nein darum ging es mir nicht, sondern mit "Sound" meinte ich eher den Stil besagter Bands, d.h. den Kompositionsstil und die Art und Weise, wie die Instrumente gespielt werden (so unterscheidet sich z.B. Tony Banks' Stil des Orgelspiels ziemlich von dem auf dieser Pseudo-Yes Version, allerdings ist der Stil der Pseudo-Yes-Version ziemlich identisch mit der Spielweise z.B. von Neil Morse).

    Und das wollte ich damit ausdrücken:
    Anhand dieser Aufnahme ist es schon erschreckend und ernüchternd zu hören, wir ähnlich die heutigen Retro-Prog Bands (Spock's Beard, Transatlantic, Flower Kings) im Klangbild, in ihrer Spielweise, usw. Bands wie z.B. den frühen Yes sind (eben verglichen mit dieser Pseudo-Yes-Aufnahme).
    Und das macht sie für mich erschreckend unoriginell und ein stückweit - überspitzt formuliert - irrelevant. Es fehlt die eigene Identität.

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

    Einmal editiert, zuletzt von Prophet (10. Juli 2011 um 15:55)

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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  • guardian eyes
    Lurker
    Beiträge
    318
    • 10. Juli 2011 um 22:22
    • #64

    Jetzt weiß ich, warum ich Yes nicht mag. Es kling einfach übertrieben, völlig überladen.

  • Intrud3r
    Intruder
    Beiträge
    84
    • 6. August 2011 um 23:49
    • #65

    muss man zu diesem apokalyptischem-universum-song noch irgendwas sagen?^^ 15 sterne natürlich die version von steve hacket glaube von 1999 is auch sehr gelungen, klingt dort etwas mehr nach weltraum :)

  • Prophet
    Moderator
    Trophäen
    1
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    3.956
    Facebook
    amyristom
    • 9. September 2011 um 16:22
    • Offizieller Beitrag
    • #66

    "The Tangent" haben das ganze nun aufgeklärt:
    Watcher Of The Skies HD.mp4 - YouTube!

    Now our end has come so near
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    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Helge
    Gast
    • 10. September 2011 um 12:23
    • #67

    So, wer macht die 100 voll? ;)

  • Monti
    Banjo Man
    Beiträge
    1.080
    • 10. September 2011 um 15:11
    • #68

    Ich finde den Song auch sehr überbewertet. Er gefällt mir sehr, keine Frage!
    Aber Lieder die 15 Punkte verdient haben, sind Songs wie "The Musical Box", "Get em' out by Friday" oder auch "Stagnation".

    Der Song hat mir Anfangs gar nicht gefallen. Zu theatral, aufgezwungen, überdreht.
    Aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit hat mir der Song sehr gut gefallen.
    Ich würde 12 Punkte geben. Ich habe ihn selten gezielt angesteuert, aber ich höre ihn gerne, wenn er mal in meiner Playlist ist. Live gefällt mir das Lied aber besser.

    It requires that you leave behind everything of human ways, human behaviour, human ignorance, human disinformation.

    Last Chance to evacuate Planet Earth before it is recycled

  • Zeb
    Lurker
    Beiträge
    660
    • 12. September 2011 um 11:43
    • #69

    Bei allem was man zu recht sagen kann über die Einfachheit der Nummer etc :von mir aus dem Stand 15 Punkte.
    Dabei berücksichtige ich zum Teil auch eher den Stellenwert innerhalb de Genesis-Geschichte und nicht so sehr eine vermeintlich objektive Qualitätsbeurteiliung aus kompositorischer Sicht..
    es ist ein Song an dem man nicht vorbeikommt-und kann wenn man in die Genesis-Geschichte einsteigt.
    Ich finde das Intro und den Übergang in das crescendo alleine würden reichen ihn in die Hall of Fame aufzunehmen...(wo er dann ja auch gespielt wurde .. ;)

    Ulan & Bators neues Programm "Undsinn"- Out now, jetzt noch proggiger!

  • March Hare
    Banjo Man
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.208
    • 12. September 2011 um 15:01
    • #70

    Ich mag Yes eigentlich ganz gern (obwohl ich Genesis sehr viel besser finde - übrigens aus besagten Frickel/Unausgegorenheitsgründen, was Yes manchmal ziemlich nervtötend machen kann), aber diese Pseudo-Version trifft es definitiv ziemlich gut! Auf den Studioalben funktioniert das ja ganz gut, aber schon auf den offiziellen Livealben hat man manchmal das Gefühl, als wenn fünf Leute gleichzeitig und unabhängig voneinander durchgehend Solo spielen - und auf Bootlegs (wo nichts nachbearbeitet wurde) ist das noch viel schlimmer. Meine Hochachtung an den jeweiligen Produzenten (Eddy Offord in den frühen 70ern).

    Zu "Watcher" habe ich eine ähnlich Meinung wie mehrere andere hier: sehr gelungenes Intro und Outro, Strohenteil und Zwischeninstrumental sind zwar nicht schlecht und der Rhythmus innovativ und aufsehenerregend, auf die Dauer aber etwas eintönig und vor allem für mich unter dem Niveau des Rahmens. Ein guter Genesis-Song, aber für mich keiner der besten, daher eine glatte zwei.

    http://www.favni.de

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