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  5. Polls zu GENESIS

Welches ist das beste "Firth of Fifth"-Solo?

  • Mad Man Marcus
  • 11. April 2007 um 00:55
  • k345
    Intruder
    Beiträge
    46
    • 13. April 2007 um 20:53
    • #31

    Ich muß gestehen, daß mir die Version von "TIOA-Best of 81-83" mit am Besten gefällt, nicht nur die Gitarre, sondern der gesamte Instrumentalteil. Eigentlich haben sowohl die DS wie auch die SH-Version was.

    There's no-one left alive - must be draw

  • soenner
    Lurker
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    soenke.bohm
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    soenner
    • 15. April 2007 um 23:42
    • #32

    Passend zum Thema:
    Gebt doch mal bei youtube.com "firth of fifth" als Suchbegriff ein. Neben Genesis- bzw. Hackett-Clips gibt es dort auch so einige Coverversionen.
    Sehr gut ist die hier...

    For me there's no mystery...

    2025: 25.01. MidWinter Prog Festival @ Utrecht | 14.03. Wilson @ Isernhagen | Tonbandgerät @ Flensburg | The Pineapple Thief @ HH | 24.04. M&tM @ H | 30.04. M&tM @ HH | 02.05. Stereophonics @ HH | 03.05. Stereophonics @ B | 04.05. M&tM @ B | 14.08. Wilson @ Wyk auf Föhr | 16.08. Wilson @ Isernhagen | 14.11. Wilson @ Worpswede

    tbc

  • little nick
    Squonk
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    1
    Beiträge
    4.291
    • 26. April 2007 um 22:39
    • #33

    Das von Anthony Drennan hört sich zu großen Teilen fürchterlich rumimprovisiert an...sehr scheußlich...

  • little nick
    Squonk
    Trophäen
    1
    Beiträge
    4.291
    • 17. Mai 2007 um 13:58
    • #34
    Zitat von Matteo

    Warum wird Gefrickel immer mit Gefühlslosigkeit gleichgestellt? :mad:

    ...nicht Gefrickel generell...finde seine Version auch genial...an manchen Stellen wirkt das aber (überspitzt ausgedrückt) so, als würde Daryl sich denken: "...oh, hier hält Steve einen Ton länger als zwei Sekunden, da kann ich aus meinem Gitarrefingerübungsbuch die Übung Nr.49 noch zweimal runterleiern..." Diesen tonleiterähnlichen Lauf bei der TWWW-Version z.B. hat er fast genauso bei Fountain Of Salmacis (Three Sides Live, ab 7:59) runtergedudelt. Mit solchen Standardläufen zerhackt er die von Steve gefühlvoll durchkomponierten Soli und nimmt ihnen die Exklusivität. Ein gewisses Maß an Gefühlslosigkeit ist da meiner Ansicht nach schon vorhanden...

  • Phil93
    Lurker
    Beiträge
    737
    • 16. Juli 2007 um 23:06
    • #35

    Eindeutig Daryl Stuermer TWWW! Diese Technik!( ich bin selbst gitarrist)

    Genesis 5.7.07 Frankfurt
    Genesis 25.9.07 MSG, NYC
    Phil Collins 2017/2019 Köln
    Genesis Köln 2022

  • Phil93
    Lurker
    Beiträge
    737
    • 16. Juli 2007 um 23:16
    • #36
    Zitat von little nick

    ...nicht Gefrickel generell...finde seine Version auch genial...an manchen Stellen wirkt das aber (überspitzt ausgedrückt) so, als würde Daryl sich denken: "...oh, hier hält Steve einen Ton länger als zwei Sekunden, da kann ich aus meinem Gitarrefingerübungsbuch die Übung Nr.49 noch zweimal runterleiern..." Diesen tonleiterähnlichen Lauf bei der TWWW-Version z.B. hat er fast genauso bei Fountain Of Salmacis (Three Sides Live, ab 7:59) runtergedudelt. Mit solchen Standardläufen zerhackt er die von Steve gefühlvoll durchkomponierten Soli und nimmt ihnen die Exklusivität. Ein gewisses Maß an Gefühlslosigkeit ist da meiner Ansicht nach schon vorhanden...



    Haha gut getroffen! Aber das ''GEFRICKEL'' ist höchste Gitarrentechnik und bei dem Solo von Hackett schlaf ich immer fast ein!

    Genesis 5.7.07 Frankfurt
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    Phil Collins 2017/2019 Köln
    Genesis Köln 2022

  • eclipse
    Slipperman
    Beiträge
    2.594
    • 17. Juli 2007 um 00:40
    • #37

    @ phil93
    Ich habe mir neulich noch einmal das Solo auf Hackett's "Once Upon A Time"-DVD angeschaut. Daryl's Solo ist mir zu unruhig, legt den Fokus zu sehr auf die technische Performance, fast im Sinne von musikalischem Leistungssport, böse Zungen könnten von versuchter Kompensation eines Minderwertigkeitskomplexes sprechen, während Hackett's Spielweise eher der Atmosphäre eines Stückes dient. Möglicherweise ist das ein Punkt, der z.B. Pink Floyd von vielen anderen Artrock- und ProgBands unterscheidet: Jede instrumentrale Darbietung dient niemals der Selbstbeweihräucherung, sondern steht im Dienste des Songs.

  • little nick
    Squonk
    Trophäen
    1
    Beiträge
    4.291
    • 17. Juli 2007 um 01:17
    • #38
    Zitat von Phil93

    Haha gut getroffen! Aber das ''GEFRICKEL'' ist höchste Gitarrentechnik und bei dem Solo von Hackett schlaf ich immer fast ein!

    Richtig...reinste Technik...und zwar viel zu viel davon auf einem Haufen...völlig überfrachtet...wahrscheinlich findest du die Standardläufe auch in einem deiner Gitarren-Lehrbücher...Stuermer nutzt DAS Solo meiner Ansicht nach aus, um sich a) musikalisch selbst zu befriedigen und b) um zu demonstrieren, was er drauf hat...wie eclipse völlig richtig andeutet, dient Stuermer bei dem Solo nicht der Atmosphäre des Stücks, sondern praktiziert Selbstbeweihräucherung...ein Gitarrist mag sich an der Technik erfreuen (ich erfreu mich auch daran, aber ich hab ja noch das Original), dem Gesamtwerk erweist Stuermer damit allerdings einen Bärendienst...
    ...ach ja: "schneller" ist im Übrigen nicht gleich "besser" und "weniger" kann auch "mehr" sein...

    Zitat von eclipse

    @ phil93
    Ich habe mir neulich noch einmal das Solo auf Hackett's "Once Upon A Time"-DVD angeschaut. Daryl's Solo ist mir zu unruhig, legt den Fokus zu sehr auf die technische Performance, fast im Sinne von musikalischem Leistungssport, böse Zungen könnten von versuchter Kompensation eines Minderwertigkeitskomplexes sprechen, während Hackett's Spielweise eher der Atmosphäre eines Stückes dient. Möglicherweise ist das ein Punkt, der z.B. Pink Floyd von vielen anderen Artrock- und ProgBands unterscheidet: Jede instrumentrale Darbietung dient niemals der Selbstbeweihräucherung, sondern steht im Dienste des Songs.

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.490
    • 17. Juli 2007 um 03:34
    • #39
    Zitat

    Haha gut getroffen! Aber das ''GEFRICKEL'' ist höchste Gitarrentechnik und bei dem Solo von Hackett schlaf ich immer fast ein!



    Stimmt! Ich war auch letztens in einem klassischen Konzert und bin fast eingepennt. Der Leichengeruch der Musiker und des Dirigenten... Furchtbar. Zuhause erstmal die Technoversion reingehauen. War gut. :D

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • neuron
    Intruder
    Beiträge
    91
    • 17. Juli 2007 um 09:19
    • #40

    Sowohl die Hackett-, als auch die Stuermer-Versionen haben was. Rein technisch gesehen sind natürlich die Versionen von Stuermer besser, dafür ist Hackett wieder sphärischer/verträumter unterwegs, was auch Charme hat und gut zum Mittelteil von FoF passt.

    Die Seconds-Out-Version mit Hackett war mein "Erstkontakt" mit dieser Nummer, dennoch kann ich inzwischen der Stuermer-Version des Solos (speziell beim Old medley '92) noch etwas mehr abgewinnen.

    Mit der "manchmal ist weniger mehr"-Argumentation kann ich hier eher wenig anfangen. Damit könnte man genauso gut über diverse geniale Banks-Solos der 70er und sämtliche "Drum duets" mit Collins/Thompson lästern. Und überhaupt über so ziemlich alles, wo ein Musiker gerade mal etwas ausführlicher sein Können zeigt...

    Better think awhile
    Or I may never think again
    If this were the last day of your life, my friend
    Tell me, what do you think you would do then?
    ("Undertow")

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