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  1. Deutscher Genesis Fanclub it - FORUM
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  3. PHIL COLLINS
  4. PHIL COLLINS - Alben und Songs

Die Magie von FACE VALUE

  • Christian
  • 27. April 2006 um 23:56
  • Salmacis
    Banjo Man
    Beiträge
    1.300
    • 29. April 2006 um 09:13
    • #11

    Christians Schöpfungsakt ist das 15. Jubileum diese Fanclubs.

    FV war einer meiner ersten Collins Alben
    wo ich jung war (also mit 7/8) war ITAT, I'm not Moving
    und Tomorrow meine Lieblingslieder aber danach kamen
    You know what i mean, Thunder and Lightning, Droned, hand in hand...
    dazu, und es ist das einzige Album das eine bestimmte magie hat

    I think I'll chage my life today
    gone are the times of taking care
    and I don't need a reson why
    all I need is all in a day
    survive in a way.

  • The Brazillian
    Lurker
    Beiträge
    615
    • 29. April 2006 um 09:19
    • #12

    Ein klasse Album. Es wurde ja schon alles darüber gesagt und Mir persönlich fehlen die Worte um es zu beschreiben. Es gehört zu meinen Lieblingsalben, aber ich höre es nicht so oft, wie z.B. No Jacket required. Jedes Lied auf dem Album ist etwas ganz besonderes, aber mein Fav. ist The roof is leaking

    Keep on turning

  • Jan
    Banjo Man
    Beiträge
    1.879
    • 29. April 2006 um 12:35
    • #13

    Yep, "Face Value" ist eines der besten Alben der Genesis-Familie und sicherlich auch in meinen Top 15 meiner Lieblingsalben aller Künstler! Schön geschrieben, Christian, Respekt! Die Atmosphäre der Platte ist in der Tat einmalig - sicherlich spielt dafür auch die geniale Mischung aus Schlichtheit (Demo-Aufnahmen, die verwendet wurden) und musikalischer Virtuosität (anders als bei "Both Sides") eine Rolle. Dazu sind natürlich die Songs, ihre Melodien und v.a. der intensive, "authentische" (weil eben aus dem Herzen kommende!) Gesang von Phil von entscheidender Bedeutung!!
    Christian: Das mit dem Alter habe ich mir schon vor 6 Jahren überlegt - da waren Peter Gabriel & Co. im selben Alter wie ich damals und haben mit "The Lamb" den absoluten Meilenstein rausgehauen... einfach unglaublich, wie früh manche Leute es geschafft haben, genial zu sein! :D

  • sam2309
    Slipperman
    Beiträge
    2.633
    • 29. April 2006 um 13:18
    • #14
    Zitat von Christian

    mir fällt grad was auf...als Phil Collins FACE VALUE erschuf, wa war er so alt.....wie ich jetzt :schockiert:

    ja wahnsinn ne? Da hatte Phil schon fast die erste Millionen auf seinem Konto. UIch bin jetzt genauso alt und rackere mir immer noch im Drei-Schicht-System den Arsch wund. :( Ungerechte Welt :!:

  • dan201172
    Lurker
    Beiträge
    387
    • 29. April 2006 um 19:01
    • #15
    Zitat von sussudio

    Mal ne andere Frage:
    Ich hab mir eben zum mindestens tausendmillionstenmal die Face Value DVD angesehen, und bei The Roof Is Leaking wird auf der DVD Eric Clapton erwähnt, im Booklet der Face Value CD dagegen wird Eric bei The Roof... nicht erwähnt


    Na, das liegt daran, dass Erics Gitarrenpart nicht auf Face Value zu hören ist! Leider, leider, leider....
    Phil erklärt das ja auch auf der DVD: Zu dem damaligen Zeitpunkt war ihm Erics Gitarre auf "The roof..." zu untight. Er hat sich dann für die klarere und präzisere Aufnahme von Daryl entschieden. Nicht mit einem Wehmut in der Stimme: Aus heutiger Sicht scheint er diese Entscheidung zu bereuen. Sinngemäß sagt er: "The roof" war einer der Songs, an denen er zu lange gefeilt hat - Es klingt in der entgültigen Fassung nun zu perfekt.

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 29. April 2006 um 19:22
    • #16

    @ Dan: Ja, das ist nun wirklich zu schade, denn mit Eric an Bord wäre The Roof... bestimmt noch etwas aggressiver geworden. Ich mag den Song aber trotzdem sehr gern. Hätte Phil mal auf seiner letzten Tour spielen sollen.

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • dan201172
    Lurker
    Beiträge
    387
    • 29. April 2006 um 20:16
    • #17
    Zitat von Christian

    Einmal wurde ich gefragt - "was meinst du, was ist da beste Album, das Genesis oder irgendjemand von Genesis überhaupt jemals veröffentlicht hat?"

    Lange nachdenken musste ich nicht, es gab für mich nur eine Antwort.


    Diese Aussage von Dir zu hören, überrascht mich doch sehr! Auch ich liebe die Face Value über alle Maßen. Allerdings muss man sich einer Sache bewußt sein: Viele der wunderbaren Momente auf der Platte beruhen auf Effekten & kleveren Arrangements: Der Drum-Maschine und den Keyboard-, Vocal & Drum Sounds bei ITAT, den Bläsern bei Hand in Hand & I missed again, dem Gesang von Shankar bei "Droned", dem Banjo bei "Roof", den Streichern bei "If leaving me..." usw. In Melodischer und Kompositorischer Hinsicht können die meisten Stücke allerdings den Songs von "Lamb", "Tail", "Selling", "Wind" etc. nicht das Wasser reichen. Das merkt man immer dann besonders, wenn die Lieder aus Face Value "effektlos" dargeboten werden. Als Beispiel möchte ich hier die ziemliche langweilige Version on ITAT aus dem Phil Collins MTV unplugged Konzert anführen. ITAT besteht halt in musikalischer Hinsicht lediglich aus drei einfachen Akkorden, die in der immergleichen Reihenfolge runtergespielt werden.
    Klar, auch raffiniertes Arrangieren, Produzieren und das Design und der Einsatz von Effekten will gelernt sein. Dies wird auf Face Value par Excellence demonstriert und daher setzte die Platte einen Meilenstein in der Geschichte der Popmusik. Ein Klassiker, der niemals "alt" klingen wird.
    Ich denke also auch, dass Face Value eine Super Platte ist und die beste, die uns Meister Collins beschert hat. Keinesfalls jedoch ist sie die beste Aufnahme aus dem Genesis & Co Lager. Da gibt es doch Werke mit mehr Tiefgang.

    Zitat von Christian

    Bemerkenswert finde ich Shankar, der auf der Face Value DVD sagt (sinngemäß): "Wir hatten keine Ahnung, was das für Album wird. Pop, jazz, Instumental, Fusion...wir wussten es nicht. Aber die Art wie Phil arbeitet, er kann sehr spontan alles über den Haufen werden - Phil Collins erinnert mich an Frank Zappa"


    Diese Aussage fand ich auch das absolut überraschendste auf der Face Value DVD. Der Vergleich mit Zappa, ausgesprochen von einem der renommiertesten und erfahrensten Musiker der Erde, ist wirklich ein Ritterschlag! Shankar bezog diese Aussage auf die Bereitschaft Collins', einen bereits arrangierten Song komplett umzustricken. Allerdings halte ich die Aussage für die Collins'schen Werke nach But Seriously... leider nicht mehr für zutreffend.

  • Diana
    Intruder
    Beiträge
    59
    • 29. April 2006 um 21:00
    • #18

    Bitte was.....??

    .....Mit jedem Album wurde er ein Stück verkrampfter, scheinbar wissend, dass er nie wieder etwas wie Face Value würde erschaffen können.

    Christian, bei allem Respekt kann ich Dir nicht so ganz zustimmen. Wenn Phil seine Musik nicht der "Zeit " angepasst hätte wäre er ganz schnell wieder weg vom Fenster gewesen. Seine Musik hat sich weiterentwickelt wie der Mensch selber! So sollte es doch sein?
    Ein Album wie zB "But Seriously" kann man nur erschaffen wenn man liebt was man tut.


    ........Aber an Face Value, da scheint sich keiner dranzutrauen. Face Value ist zu groß dafür und Collins machte sich im Laufe der Jahre viel zu klein, um etwas vergleichbares zu kreieren.


    Und ganz groß wurde ER mit Genesis(oder wollen wir sagen Genesis wurde mit IHM groß)

    Ich finde nicht, dass Phil sich KLEIN macht, sondern Du machst seine Arbeit klein, indem du solche Worte benutzt.

  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.832
    • 30. April 2006 um 07:06
    • Offizieller Beitrag
    • #19

    fein, es freut mich sehr dass als Reaktion auf meinen Beitrag hier nun eifrig diskutiert wird.
    Ich hatte nie die Absicht, beispielsweise This Must Be Love mit In The Cage zu vergleichen oder sowas, das würde eh in die Hose gehen. Für mich ist Face Value das Monument, eine zeitlose Spielwiese - da spielt es keine Rolle, wie viele Akkorde song xy hat oder ob irgendwas von Selling besser ist. Im Gesamteindruck hat mich FACE VALUE am nachhaltigsten "getroffen", das ist alles. Und das darf natürlich jeder gerne anders sehen.

    @ Diana: Ich glaube nicht, dass es einen großen Disput darüber gibt, welches das beste Phil Collins-Album ist. ...But Seriously war das erfolgreichste und auf seine Weise war es sicher auch ein großes Album. Songs wie I Wish It Would Rain Down muss man auch erst mal schreiben.
    Aber FACE VALUE hat ein flair, das vermutlich auch nur dieses Album von Phil haben kann. Er war damals ein vergleichsweise kleines Licht und wurstete im wahrsten Sinne des Wortes etwas rum, lud diverse illustre Musiker ein und am Ende kommt dann so ein Hammer dabei heraus. Da war mit Sicherheit auch viel Glück dabei und sowas konnte Phil nie wiederholen. Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich hätte kein Face Value II gewollt.
    Aber (als Beispiel): Vor der Veröffentlichung von Dance Into The Light sickerte durch, dass das Album etwas anders klingen würde und dass Phil mit Weltmusik experimentiert hat. Bei mir läuft Dance Into The Light immer noch sehr oft, aber irgendwie scheint Phil da mächig schiss bekommen zu haben, denn von Weltmusik kann man angesichts von ein paar Rhythmen bei River So Wide oder Lorenzo mal gar nicht sprechen. Phil hatte später eingeräumt, dass Salif Keita zB auf dem Album sein sollte, er aber "kalte Füße" bekam.
    Sei's drum. BUT SERIOUSLY ist eine der besten Mainstream-Alben, die existieren, BOTH SIDES hat seine Momente (vielleicht auch deswegen, weil Phil einen Teil der Arbeitsweise von Face Value rekonstruierte), DANCE INTO THE LIGHT hat viel Pep. TESTIFY ist mE ziemlich schwach. Es war das erste Collins-Album, bei dem ich nach dem ersten Hören fast schon traurig war, weil es irgendwie nichts aussagt.

    ich habe mich immer gefragt, warum Phil nicht irgendwann mal sene Fusion-Leidenschaft in ein Solo-Album verpackt hat. Oder warum er seine Big Band Leidenschaft nicht zu einem "echten" Soloalbum machte. Als Künstler jedenfalls kam Collins nie wieder an FACE VALUE heran.

    Da kann man zwei Vermutungen anstellen: Entweder hatte Collins nie wieder den Mut, so vielschichtig und abseits jeglicher kommerzieller Überlegungen zu arbeiten wie auf Face Value, oder er wollte einfach berechenbarere Musik machen und perfektionierte den Pop-Song.

    beide Theorien gefallen mir nicht besonders. Das sehen einige ggf anders und ich will ja auch keinen persönlich angreifen (und es sollte sich auch keiner angegriffen fühlen), aber dass die Qualitätskurve bei den Collins-Alben mit fortlaufender Zeit nach unten ging, halte ich für eine unspektakuläre Aussage.

    Christian
    it-Redaktion

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  • Ernie
    Banjo Man
    Beiträge
    857
    • 30. April 2006 um 10:23
    • #20

    Ich sehe, wir haben einen gemeinsamen Nenner! ;)
    Schon lange versuche ich auf Aussagen, wie "besser" oder "schlechter" zu verzichten. Da entsteht doch immer nur wieder unnötig böses Blut. Ganz allein wichtig ist doch nur, dass einen die Musik anspricht. Egal, wer sie fabriziert hat. Natürlich hat da jeder seine Vorlieben und Ansichten. Ich finde es jedoch in einem Forum wie diesem viel produktiver, Gemeinsamkeiten und Neues zu entdecken, als immer wieder die gleichen Differenzen auszufechten. Es soll schließlich Spaß machen und ist ein Teil unserer Freizeit!
    Die Tatsache, dass Phil kommerzielle Musik macht, bedeutet für mich noch lange nicht, dass sie automatisch minderwertig ist! Etwas spannender wäre mir persönlich halt lieber, aber dann leg' ich mir halt was anderes auf. Alles zu seiner Zeit!
    Ich würde übrigens "Face value" nicht zu meinen Top 30-Alben zählen! Und trotzdem ist es doch eine ganz tolle Platte! Ganz einfach!

    That's all folks!

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