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Vegetarisch/Vegan leben?

  • Monti
  • 2. Februar 2012 um 22:27
1. offizieller Beitrag
  • Monti
    Banjo Man
    Beiträge
    1.080
    • 2. Februar 2012 um 22:27
    • #1

    Komplett auf Fleisch verzichten. Nur Fisch essen. Oder sich komplett nur von pflanzlichen Nahrungsmitteln ernähren. Würde so ein Leben für euch in Frage kommen? Oder lebt ihr es schon?

    Mich würde dies ziemlich interessieren. Peter Gabriel ist meines Wissens auch Vegetarier.

    Ich bin kein Veganer/Vegetarier. Mich würde aber interessieren wer es hier ist und aus welchen Gründen er es für richtig hält.

    Also, schlagt euch die Köpfe ein, ich schau erstmal Herr der Ringe weiter :P

    LG,
    Monti-Carlo

    It requires that you leave behind everything of human ways, human behaviour, human ignorance, human disinformation.

    Last Chance to evacuate Planet Earth before it is recycled

  • charles bukowski
    Gast
    • 2. Februar 2012 um 22:39
    • #2

    Kommt nach Hause Kinder, das Essen wird welk.

  • HoHoHo
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.284
    • 2. Februar 2012 um 22:44
    • #3

    Der Mensch ist als Allesfresser konzipiert, darum sehe ich keinen Sinn im Vegetarismus. Man muss als Vegetarier schon sehr drauf achten keine Mangelernährung zu praktizieren. Als Veganer macht man das so oder so und das ist ungesund. Ich kann natürlich die ethischen Beweggründe verstehen, aber ich halte es für eine falsche Entscheidung. Das muss natürlich jeder mit sich selbst ausmachen, problematisch ist's insbesondere für Kinder.

    Richtig ist aber auf jeden Fall weniger Fleisch zu essen als es in unserer Gesellschaft üblich ist, für die eigene Gesundheit und für den Umweltschutz. Man muss sich nur mal bewusst machen wie viel Getreide etc. ein Rind frisst und insbesondere wie viel Wasser es braucht pro Kilo Fleisch was dann später "rauskommt", das ist der Wahnsinn.

    Und es ist auf jeden Fall sinnvoll sich Gedanken über die Herkunft seiner Lebensmittel zu machen. Die Massentierhaltung ist in vielerlei Hinsicht problematisch.

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.740
    • 2. Februar 2012 um 22:44
    • #4

    Kann man alles mal ausprobieren,solange es nicht zur Ideologie wird.

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

    Einmal editiert, zuletzt von revelation (2. Februar 2012 um 23:40)

  • Monti
    Banjo Man
    Beiträge
    1.080
    • 3. Februar 2012 um 01:06
    • #5
    Zitat von HoHoHo

    Der Mensch ist als Allesfresser konzipiert, darum sehe ich keinen Sinn im Vegetarismus. Man muss als Vegetarier schon sehr drauf achten keine Mangelernährung zu praktizieren. Als Veganer macht man das so oder so und das ist ungesund. Ich kann natürlich die ethischen Beweggründe verstehen, aber ich halte es für eine falsche Entscheidung. Das muss natürlich jeder mit sich selbst ausmachen, problematisch ist's insbesondere für Kinder.

    Richtig ist aber auf jeden Fall weniger Fleisch zu essen als es in unserer Gesellschaft üblich ist, für die eigene Gesundheit und für den Umweltschutz. Man muss sich nur mal bewusst machen wie viel Getreide etc. ein Rind frisst und insbesondere wie viel Wasser es braucht pro Kilo Fleisch was dann später "rauskommt", das ist der Wahnsinn.

    Und es ist auf jeden Fall sinnvoll sich Gedanken über die Herkunft seiner Lebensmittel zu machen. Die Massentierhaltung ist in vielerlei Hinsicht problematisch.


    Das stimmt alles so wie Du es sagst.
    Nur glaube ich, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. So habe ich schon Frostbeulen bei den pilligen -10°C im Moment. Ich denke wenn eine ganze Generation auf Fleisch verzichten würde, wäre die nachfolgende Generation schon soweit darauf angepasst, dass sie es nicht mehr benötigt.
    Aber ich will ehrlich sein, ich möchte nicht darauf verzichten!
    Ich bin soweit arrogant, dass ich sage, dass der Mensch die absolute Herrenrasse unter den Tieren ist. Wir haben schliesslich keine natürlichen Feinde ausser dem Krebs.
    Natürlich gibt uns sowas nicht das Recht Tiere zu töten, schon gar nicht in dieser Zahl. Ja, eigentlich ist der komplette Grundgedanke falsch Tiere in Massenzucht zu halten. Und ich bin da auch strikt dagegen! Aber in der heutigen Zeit ist es anders LEIDER nicht mehr möglich. Man kann zwar glauben, dass hier in Deutschland alles OK ist aber da sprechen Videos von Greenpeace andere Worte. Mir tun die Viecher allesamt sehr leid.

    Aber dennoch esse ich sehr gerne Fleisch. Zumindest möchte ich meinen Beitrag leisten und kaufe kein Feisch vom "Nette Markendiscount" der das Kilo Schweinehals für 3,99 € anbietet.
    Denn bei solchen Preisen ist die Massenhaltung und das schnelle Töten und Abschlachten der Tiere vorrausgesehen.


    Ja, ich halte es sogar schon für fast richtig vegetarisch zu leben. Aber das ist wie mit dem Rauchen: Es ist falsch, aber ich tu es trotzdem sehr gerne.

    Je mehr ich darüber nachdenke desto weniger macht es Sinn.
    Ist da jemand in der gleichen Zwickmühle wie ich? Mich plagen jetzt keine Gewissensbisse oder so. Aber ich finde es höchst interessant zu was der Mensch fähig ist wenn es darum geht die Realität zu verdrängen. Denn jeder weiss es, aber den Meisten ist das egal solange sie ihr Steak haben.


    Ganz falsche finde ich die sog. "Pesci-Vegetarier". Sie erhalten ihr Eiweiß indem sie Fisch essen. Nur finde ich, dass Fisch qualvoller sterben als Kühe oder Schweine. Wer macht sich da schon die Mühe alle einzeln zu töten wenn sie an der Luft ersticken?


    Grausame Welt in der wir leben. Wobei ich zu 100 % der Globalisierung die Schuld gebe. Viel für wenig Geld und am besten noch mehr!

    Aber ich rede schon wie ein rot-grüner Hippie.
    Bin mal FGTR anhören...

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  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.490
    • 3. Februar 2012 um 02:17
    • #6

    Was äh haben Frostbeulen mit Gewohnheiten zu tun. Bin ich auch ein Gewohnheitstier weil mein Hirn nach sechs Minuten ohne Sauerstoff Defekte aufweisen wird?

    Im Ernst:
    Ich stehe nicht an der Spitze der Evolution um Körner zu picken. Außerdem wäre das unverantwortlich den Tieren gegenüber, die sich zu unserer Gaumenfreude vors Bolzenschussgerät werfen.

    Zitat

    Aber dennoch esse ich sehr gerne Fleisch. Zumindest möchte ich meinen Beitrag leisten und kaufe kein Feisch vom "Nette Markendiscount" der das Kilo Schweinehals für 3,99 € anbietet.
    Denn bei solchen Preisen ist die Massenhaltung und das schnelle Töten und Abschlachten der Tiere vorrausgesehen.

    Wenns teurer wäre würde das nur die Gewinnspanne maximieren, mehr nicht.

    Zitat

    Natürlich gibt uns sowas nicht das Recht Tiere zu töten, schon gar nicht in dieser Zahl. Ja, eigentlich ist der komplette Grundgedanke falsch Tiere in Massenzucht zu halten. Und ich bin da auch strikt dagegen! Aber in der heutigen Zeit ist es anders LEIDER nicht mehr möglich. Man kann zwar glauben, dass hier in Deutschland alles OK ist aber da sprechen Videos von Greenpeace andere Worte. Mir tun die Viecher allesamt sehr leid.

    Mir nicht. Ja, ich bin ein gedankenloser, böser Konsument, für den Steak eine eigene Tiergattung ist.

    Zitat


    Je mehr ich darüber nachdenke desto weniger macht es Sinn.
    Ist da jemand in der gleichen Zwickmühle wie ich? Mich plagen jetzt keine Gewissensbisse oder so. Aber ich finde es höchst interessant zu was der Mensch fähig ist wenn es darum geht die Realität zu verdrängen. Denn jeder weiss es, aber den Meisten ist das egal solange sie ihr Steak haben.

    Ich habe mal im Bettchen darüber nachgedacht, während ich mich von links nach rechts wälzte. In diesen fünf hochphilosophischen Sekunden wog ich alles für und wider gegeneinander ab und kam zu dem Schluss, das mir wirklich nichts egaler sein könnte. Könnte auch an der Rothaarigen neben mir gelegen haben...

    Zitat

    Grausame Welt in der wir leben. Wobei ich zu 100 % der Globalisierung die Schuld gebe. Viel für wenig Geld und am besten noch mehr!

    Fleisch zu verteuern, so dass es sich das Präkariat nicht mehr leisten kann ist eine gute Idee, die ich nur unterstützen kann. Früher hat das Pack auch nur Weizenkleie gefressen, warum sollte das jetzt anders sein.

    Besonders erheiternd finde ich auch die Aussage, das vegetarisch leben gesünder sei. Man würde dadurch auch nicht so schnell fett. Hmm... wie lange ist (zum Beispiel) Peter Gabriel Vegetarier. Und der Gutste war mal rund genug um als neuer Erdtrabant zu gelten. Man denke auch an die medizinisch völlig unbedenkliche Pommes. Frittiert in pflanzlichen Öl und am besten noch gut gesalzen ist sie das ideale Nahrungsmittel für Junge, Alte, Frauen und so weiter.

    Fazit: Mir ist das Viehzeug völlig Wurst.

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 3. Februar 2012 um 08:35
    • #7

    S´Hermasche werrer.....:rotfl:
    Wunderbarer Post der die Diskussion richtig in Fahrt bringen könnte.
    Ich finde es befremdlich dass das Leben/die Welt als grausam empfunden wird. Diese "Grausamkeit" ist das Leben. Ich komme jetzt mal mit 2 Binsenweisheiten meiner Omma daher.
    1. Das Leben ist ein Kampf Der Konkurrenzdruck bedeutet Fortschritt. Dieses Schlamassel schafft letzten Endes ein Gleichgewicht.
    2. Geld regiert die Welt.Politik gestalten durch Kaufverhalten

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • mutzelkönig
    Giant Hogweed
    Beiträge
    10.590
    • 3. Februar 2012 um 08:46
    • #8

    Ein interessantes und wichtiges Thema!

    Ich bin seit einigen Jahren so eine Art "Teilzeit-Vegetarier in der Work-in-Progress-Version". Sprich: Ich versuche, zunehmend weniger Fleisch zu konsumieren. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter.

    Ich weiß, dass der weitgehende (eigentlich sogar vollständige) Verzicht auf Fleisch richtig ist, weil dies erstens ökologisch geboten (Massentierhaltung ist halt scheiße für`s Klima) und auch ethisch konsequent (Massentierhaltung ist nichts anderes als Tierquälerei) ist.
    Leider kommt nun das große ABER, denn wie wahrscheinlich die meisten hier bin auch ich als Fleischesser sozialisiert worden. Und da mir mein Essen auch schmecken soll, und ich überdies auch nicht alle liebgewordenen Gewohnheiten und Rituale (die Weihnachtsgans mit der Familie oder die Currywurst in der Fußgängerzone) von heute auf morgen über Bord schmeißen möchte, WILL ich im Moment noch nicht ganz auf Fleisch verzichten. Ich sage bewusst "WILL", denn hätte ich "KANN" geschrieben, wäre das eine ziemlich dreiste Lüge!
    Ich lebe daher vorerst mit diesem Widerspruch zwischen Erkenntnis und Handeln. Gleichzeitig erweitere ich ständig mein Repertoire an leckeren vegetarischen Rezepten, so dass ich immerhin mittlerweile mehrheitlich (an 4 bis 5 Tagen in der Woche) fleischlos esse.

    revelation: Ich stimme dir zu, dass es eher kontraproduktiv ist, so etwas wie eine vegetarische Ernährung zur Ideologie werden zu lassen. Gott sei Dank gibt es in meinem Bekanntenkreis auch nur "pragmatische Vegetarier" und keine "Missionierer".
    Essen ist halt im wahrsten Sinne des Wortes primär eine Bauch- und keine Kopfentscheidung - es muss schmecken! Man wird niemanden vom Vegetarismus überzeugen, wenn es ihm nicht schmeckt - im Gegenteil! Deshalb mache ich auch meinen Kindern hinsichtlich ihres Fleischkonsums keine Vorgaben. Die sollen ruhig Blut- und Fleischwurst naschen, die Bewusstseinsbildung kann da m.E. noch warten. Und wenn ich nicht selbst koche (Restaurant, Mensa, Einladungen etc.) und es nichts an gescheiten fleischlosen Alternativen gibt, habe ich auch kein Problem damit, auf ein Fleischgericht auszuweichen. Wie gesagt: Das Leben ist oft schon beschwerlich genug, da muss man es sich durch derartige Ideologien nicht noch unnötig erschweren.

    Zitat von Monti


    Je mehr ich darüber nachdenke desto weniger macht es Sinn.
    Ist da jemand in der gleichen Zwickmühle wie ich? Mich plagen jetzt keine Gewissensbisse oder so. Aber ich finde es höchst interessant zu was der Mensch fähig ist wenn es darum geht die Realität zu verdrängen. Denn jeder weiss es, aber den Meisten ist das egal solange sie ihr Steak haben.

    Ja, diese Verdrängung von Realität ist in der Tat spannend. Aber im Grunde haben diejenigen, die diese Zwickmühle erkennen, schon einen ganz wichtigen Schritt hinter sich. Denn je mehr man weiß, desto schwieriger und alberner wird es, sich dauerhaft selbst zu belügen und weiter Tag für Tag Kühlschrank und Teller mit Wurst, Schinken und Schnitzel zu füllen. Da hilft es dann auch nicht viel, auf das "Bio"-Siegel zu achten, denn im Grunde ist ja auch die Tierhaltung in Bio-Betrieben eine Massentierhaltung, wenn auch in einer "light"-Version.

    Abschließend noch zwei Medientipps für die eigene Urteilsbildung: UNSER TÄGLICH BROT von Nikolaus Geyrhalter ist ein herausragender Dokumentarfilm über die gesamte moderne Nahrungsmittelproduktion, der einen ziemlich sprachlos zurücklässt. Und das Buch ANSTÄNDIG ESSEN von Karen Duve ist eine gut lesbare Lektüre, die man auch schön kontrovers diskutieren kann.

    But we never leave the past behind, we just accumulate...

    "Von jedem Tag will ich was haben

    Was ich nicht vergesse

    Ein Lachen, ein Sieg, eine Träne

    Ein Schlag in die Fresse"

  • StefanK.
    Banjo Man
    Beiträge
    697
    • 3. Februar 2012 um 16:47
    • #9

    Man kann mutzelkönigs Beitrag eigentlich gar nicht mehr viel hinzufügen. Ich gehöre auch zu diesen "Teilzeit-Vegetariern", bis die nächste Döner-Bude einem entgegen kommt. Fleisch- Verzicht geht, aber die letzte Konsequenz zum Veggi oder Vegan habe ich nicht.
    Der Film Unser täglich Brot ist absolut zu empfehlen. Ein Plädoyer für einen andere Landwirtschaft und mehr Respekt vor Tier und Natur. :blah:

  • charles bukowski
    Gast
    • 3. Februar 2012 um 17:18
    • #10

    Also erstmal muss es jeder mit sich selbst abmachen, was auf den Teller kommt oder auch nicht. Das muss jeder selbst entscheiden und da kann und will ich auch nicht reinreden. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht, dass mir in meinen Speiseplan reingeredet wird. Die militanten Fleisch-und Fleischlos-Fraktionen machen das ja manchmal gerne.:augenrollen:
    Ja, ich mag Fleisch sehr gerne und esse alles Mögliche was es an Fleisch gibt, Gemüsebeilage ist natürlich ein Muss. Ich will nicht auf Fleisch verzichten. Ich trinke auch sehr gerne Bier:prost:. Würde ich auf Fleisch verzichten, wäre es so, als tränke ich nur noch alkoholfreies Bier. Für mich geht das gar nicht, da fehlt irgendwie der Pepp. Essen soll eben schmecken und Spass machen, Fleisch gehört für mich eben dazu.
    Ich weiss, dass Massentierhaltung problematisch ist und die Tiere einem leid tun können. Wenn ich aber ein Steak, ein Stück Schweinebraten oder Würste auf dem Teller habe ist Massentierhaltung das Letzte, an was ich denke. Ich denke dann eher, welchen Senf und/oder Ketchup ich verwenden werde.
    Jetzt werden die eingefleischten Vegetarier - tolles Wortspiel:):) - sagen:
    "Charles, du ernährst dich ungesund mit soviel Fleisch." Was bedeutet das schon. Alles im Übermass genossern ist gesundheitsschädlich. Ich kann das sogar etwas steuern, indem ich mehr weisses als rotes Fleisch esse und die Fettstücke nicht mitesse.
    Die Fleischlos-Fraktion könnte folgendes zur Kenntnis nehmen:
    Obst-und Gemüseanbau ist nicht so problemlos, wie es auf den ersten Blick scheint. Zumindestens hier in Brasilien werden beim Anbau eine Menge Herbizide, Insektizide und Pestizide verwendet, nicht gerade der Brüller für die Umwelt. In Trockengebieten hier, zum Beispiel im Inland vom Nordosten, wird auch das ohnehin knappe Wasser zwangsläufig beim Anbau benutzt, und fehlt anderswo.
    Die fortschreitende Abholzung:mad: des Regenwaldes in Brasilien wird weniger praktiziert, um später Tierhaltung auf den gerodeten Gebieten durchzuführen. Es wird normalerweise abgeholzt um Sojaanbau zu ermöglichen!!!:mad:

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