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Off-Topic Alles, was nichts mit Genesis zu tun hat

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Ungelesen 03.02.2012, 19:56   #21 (permalink)
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Ort: Re von nah
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In diesem Thread werden offensichtlich Leute verarscht , die sich gesund ernähren oder das zumindest in Erwägung ziehen.
Ein ganz anderer Gedanke: Könnte es sein, daß zuviel Fleisch essen blöd macht?
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Alt 29.11.1981, 11:38 Nur für Gäste
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Ungelesen 03.02.2012, 20:05   #22 (permalink)
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Beiträge: 4.156
Das kann ich dir nicht beantworten. Stattdessen zieh ich mir jetzt ein paar gesunde pflanzliche Pommes rein, die in rein pflanzlichen Öl frittiert wurden und danach fress ich ein Brot mit Pflaumenmus oder Marmelade, wo kein einziges Tier drinnen ist (nein wirklich nicht). Vegetarische Ernährung macht Spaß

@Charles: Ficken, Fasching, Fußball? Wird mir immer sympathischer, das Land.

Nun aber zurück zum Thema, bevor es sich erschreckt und unter meine Bettdecke krabbelt.
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Ungelesen 03.02.2012, 20:22   #23 (permalink)
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Ort: Re von nah
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Wie ich schon im Gemüsethread schrieb: Bier ist mein Gemüse.
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Ungelesen 03.02.2012, 20:31   #24 (permalink)
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Ort: Nördliche Südkurve
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Zitat:
Zitat von brecher Beitrag anzeigen
Da kommen so viele Punkte zusammen dass man vlt. einmal differenzieren sollte. Zur ethischen Frage: Es ist, wie ich meine, ein Dilemma dass der Tod aus unserer Gesellschaft verdrängt wurde. Ich bin froh dass ich einige Erfahrungen zu diesem Thema machen konnte. Zum Einen habe ich einige Jahre in der Altenpflege gearbeitet, und eine Fortbildung zum Thema Sterbebegleitung genossen. Zum Anderen habe ich viele Jahre Schlangen gehalten/gezüchtet und die Futtertiere mit großer Sorgfalt (keine Makrolonkäfige, "artgerechte Haltung") "produziert".
Da bleibt es nicht aus dass man in die Lage kommt Tiere zu "schlachten". Ich kenne die Tierschutzgesetze und "Schlachtverordnungen" einigermaßen.
Desweiteren schlachtete meine Oma selber Hühner, und ich habe einige Male mitgeholfen.
Fazit: die Auseinandersetzung mit den Facetten des Todes lohnt und ist im Hinblick auf das eigene Ableben mehr als hilfreich. Ebenso hebt es die Achtung vor dem Leben und der Kreatur.
Zur politischen Diskussion. Das weitaus größte Problem der Menschen wird einfach viel zu wenig diskutiert: Die Überbevölkerung. Die Produktion von Lebensmitteln wird immer wieder als Begründung für vegetarisches Leben hergenommen. Das ist pervertiert. Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Mitgeschöpfen bedeutet Lebensraumschutz. Schutz vor uns Menschen. Es werden "heilige Zonen" geschaffen die (glücklicherweise) nicht von Menschen besiedelt werden dürfen, und mit teils militärischem Aufwand geschützt werden müssen: Naturschutzgebiete. Dabei müssen wir uns endlich ernsthaft mit Populationsbegrenzung auseinandersetzen. Das wagt aber kaum jemand da die politische Dimension enormen Sprengstoff birgt.
Ganz ehrlich: Vor dem Elend des Heeres von Milliarden hungernden Menschen ist es ein elitäres Gegockel darüber zu sinieren ob man sich vegan ernährt, energetisierte Nahrung zu sich nimmt oder nur Rohkost ißt. Mal abgesehen von den tausenden Tonnen an Essen die täglich bei uns im Abfall landen.
Ich wiederhole einmal meinen ersten Post: Geld regiert die Welt. Politik gestalten durch Kaufverhalten. Will sagen: Keiner braucht bei uns Dönerfleisch oder Billigbratwurst essen. Lasst es doch einfach wenn ihr damit nicht klarkommt! Wie wäre es denn mit einem Kauf bei Alnatura? Schaut auf die Verpackung und googelt den Erzeuger nach. Falls Euch die Produktion nicht passt weil die Schweine doch nicht so suhlen können wie sie wollen oder die Milchkühe zu eng stehen und in keinen geschlechtergemischten Herden leben - einfach Finger weg. Mein Gott, ist doch nicht soo schwer, oder?
Danke Brecher, damit könnte man das Thema beenden.
Ach ja, ich habe jetzt "Hunger"(was ist das?) und fahre jetzt (Freitag 21:30) mal schnell in die Tanke und hol mir was.
Alles und zu jeder Zeit im Überfluß vorhanden...muß das sein...aber gehen da nicht Tausende von Arbeitsplätzen verlieren..etc...usw...bla...bla

CM
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Ein Spiel dauerte früher 90 min.
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Ungelesen 03.02.2012, 21:47   #25 (permalink)
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Beiträge: 2.904
Zitat:
Zitat von Herma Beitrag anzeigen
Da Energie nicht verloren geht, sondern nur umgewandelt wird, sehe ich da kein Problem.
Die erste Aussage ist korrekt - die zweite nicht. Nach der These wären ja auch ausgedehnte Waldbrände kein Umweltproblem. Die Energie der Fleischwirtschaft heizt diesen Planeten jedoch weiter auf durch die Methan-Ausscheidungen und die Umwelt wird mit Gülle und den sonstigen Abfällen belastet. Die exzessive Viehwirtschaft kostet ebenfalls Energie, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird.
Zitat:
Zitat von brecher Beitrag anzeigen
Ich nehme einmal an Du hast mein Post nicht gelesen. Das Problem ist vor allem die Überbevölkerung. Wie lang sollte das Argument der lukrativen Nahrungsgewinnung noch ziehen? Bis man die letzten natürlichen Refugien vollends in Agrarflächen umgewandelt hat? ...
Es geht überhaupt nicht darum, zusätzliche Anbauflächen zu gewinnen. Der Punkt ist, dass die Flächen jetzt durchaus reichen würden, wenn man da nicht Viehfutter oder Biodiesel anbauen würde. Solange das jedoch lukrativer ist, als der Anbau von Nahrungspflanzen für Menschen wird sich das nicht ändern. Diejenigen, die genug Geld haben, werden weiterhin Fleisch kaufen können auf Kosten derjenigen, die heute schon Hungern.
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Ungelesen 03.02.2012, 21:57   #26 (permalink)
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Beiträge: 4.156
Zitat:
Die erste Aussage ist korrekt - die zweite nicht. Nach der These wären ja auch ausgedehnte Waldbrände kein Umweltproblem.
Du weißt schon, das Asche ein guter Dünger ist? Der Natur macht so ein Waldbrand garantiert nichts aus und der Menschheit im globalen Maßstab wohl auch nicht.

Zitat:
Diejenigen, die genug Geld haben, werden weiterhin Fleisch kaufen können auf Kosten derjenigen, die heute schon Hungern.
Ich male mir aus, wenn wir alle genug zu essen hätten, was das für eine Bevölkerungsexplosion (also die Anzahl der Leute explodiert, nicht die Leute an sich, wäre ja ne Sauerei) mit sich brächte. Und womit wir diese Münder dann zu stopfen gedächten. Wahrscheinlich mit Soylent Grün...
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Geändert von Herma (03.02.2012 um 22:08 Uhr).
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Ungelesen 03.02.2012, 22:17   #27 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Herma Beitrag anzeigen
Du weißt schon, das Asche ein guter Dünger ist? Der Natur macht so ein Waldbrand garantiert nichts aus und der Menschheit im globalen Maßstab wohl auch nicht.
Ja, die Natur erholt sich wieder nach einiger Zeit, aber dennoch gelangen Tonnen von zusätzlichem Kohlendioxid in die Atmosphäre.
Zitat:
Zitat von Herma Beitrag anzeigen
Ich male mir aus, wenn wir alle genug zu essen hätten, was das für eine Bevölkerungsexplosion (also die Anzahl der Leute explodiert, nicht die Leute an sich, wäre ja ne Sauerei) mit sich brächte. Und womit wir diese Münder dann zu stopfen gedächten.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Bevölkerung erst recht explodiert, wenn genug zu essen da ist. Dieser These nach müsste das Bevölkerungswachstum nirgendwo größer sein als in der ersten Welt - es ist aber genau umgekehrt. Die Gründe sind vielfältig, vor allem bekommen die Leute in der dritten Welt deshalb viele Kinder, weil Kinder das Einkommen der Familie erhöhen und nur Kinder die eigene Versorgung im Alter garantieren. Niedriges Bildungsniveau, hohe Kindersterblichkeit, Arbeitslosigkeit und Armut sind grundsätzlich Faktoren, die die Kinderzahl erhöhen.
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Ungelesen 03.02.2012, 22:29   #28 (permalink)
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Beiträge: 4.156
Zitat:
Ja, die Natur erholt sich wieder nach einiger Zeit, aber dennoch gelangen Tonnen von zusätzlichem Kohlendioxid in die Atmosphäre.
Sie erholt sich nicht nur, meist geht es ihr in entsprechenden Flächen sogar besser als vorher. Man bedenke nur die Gegend um aktive Vulkane herum, wo es meist blüht und grünt (wenns nicht grade brennt). Natürlich spielt hier auch die Zusammensetzung der Lava und die daraus resultierende Asche eine Rolle. Aber selbst wenn es immer Wärmer werde. Sofern ich nicht in Holland lebe, werde ich die Auswirkungen in meinem Leben kaum mitbekommen. Ich kann mir also ganz beruhigt ein Steak in die fette Plautze schieben und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Herma ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 03.02.2012, 23:01   #29 (permalink)
THW
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Registriert seit: 28.06.2004
Beiträge: 8
Ich bin Anti-Vegetarier, esse nur Fleisch und Wurst, am liebsten Fleischwurst !


PS : stammt nicht von mir, sondern von Herrn Mittermeier.

mfg
Thomas
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Ungelesen 04.02.2012, 05:50   #30 (permalink)
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Beiträge: 365
Zitat:
Zitat von Herma Beitrag anzeigen
Sie erholt sich nicht nur, meist geht es ihr in entsprechenden Flächen sogar besser als vorher. Man bedenke nur die Gegend um aktive Vulkane herum, wo es meist blüht und grünt (wenns nicht grade brennt). Natürlich spielt hier auch die Zusammensetzung der Lava und die daraus resultierende Asche eine Rolle. Aber selbst wenn es immer Wärmer werde. Sofern ich nicht in Holland lebe, werde ich die Auswirkungen in meinem Leben kaum mitbekommen. Ich kann mir also ganz beruhigt ein Steak in die fette Plautze schieben und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Das sich die Natur wieder Kontrolle verschafft ist klar. Aber die Natur ist langsam. Sind wir noch langsamer? Eher nicht!
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