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Vegetarisch/Vegan leben?

  • Monti
  • 2. Februar 2012 um 22:27
  • YoungKingCole
    Slipperman
    Beiträge
    2.555
    • 3. Februar 2012 um 17:34
    • #11

    Vor 3 Jahren hatte mich ein Arbeitskollege zu einen "Kochkurs für Veggies" überredet.
    Wie sich herausstellte, waren die Kursteilnehmer alles neugierige Hobbyköche, die einfach Neues kennenlernen wollten. Von den 16 Kursteilnehmern war nur 1 Person Vegetarier. Selbst der Veranstalter war Nicht-Vegetarier.

    Ich war über die Vielfalt der leckeren Gerichte, welche man mit pflanzlichen Lebensmitteln zaubern kann, sehr überrascht. Beispielsweise lernte ich ein Rezept für Frikadellen kennen, bei dem das Fleisch durch Auberginen ersetzt wurde. Das Ergebnis war verblüffend, da man das Fehlen des Fleisches eignetlich nicht vermisste. Ja, und aus dem Kurs, mit 4 Abenden wurden dann 3 Kurse in Folge inkl. beachtlicher Sammlung mit machbaren Rezepten.

    Fazit: Vegetarische Kost kann super schmecken. "Es muß nicht immer Tofu sein!" :D

    Heute bin ich deswegen nicht zum Vegetarier oder Veganer geworden, aber wir haben zu Hause unseren Speiseplan um fleischlose, vegetarische Kost bereichert. Auch´n Ansatz, oder?

    GENESIS

    1978 Saarbrücken Ludwigsparkstadion 1981 Frankfurt/M Festhalle

    1987 Mannheim Maimarktgelände

    1992 Hockenheim Motodrom - 2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

    2022 Hannover Expo

    2 Mal editiert, zuletzt von YoungKingCole (3. Februar 2012 um 17:37)

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 3. Februar 2012 um 17:53
    • #12

    Wir haben doch schon einen Obst und Gemüsethread...

    We can help You

  • YoungKingCole
    Slipperman
    Beiträge
    2.555
    • 3. Februar 2012 um 18:12
    • #13
    Zitat von Mr. Plod

    Wir haben doch schon einen Obst und Gemüsethread...

    Ohhps! Thema verfehlt. :schock2: Das ist ja ein "politischer" Thread!

    Dann hau ich mir jetzt erst mal ein Rinder-Steak in die Pfanne und hör dazu Lamm...:undweg:

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    2 Mal editiert, zuletzt von YoungKingCole (3. Februar 2012 um 18:15)

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 3. Februar 2012 um 19:15
    • #14

    Da kommen so viele Punkte zusammen dass man vlt. einmal differenzieren sollte. Zur ethischen Frage: Es ist, wie ich meine, ein Dilemma dass der Tod aus unserer Gesellschaft verdrängt wurde. Ich bin froh dass ich einige Erfahrungen zu diesem Thema machen konnte. Zum Einen habe ich einige Jahre in der Altenpflege gearbeitet, und eine Fortbildung zum Thema Sterbebegleitung genossen. Zum Anderen habe ich viele Jahre Schlangen gehalten/gezüchtet und die Futtertiere mit großer Sorgfalt (keine Makrolonkäfige, "artgerechte Haltung") "produziert".
    Da bleibt es nicht aus dass man in die Lage kommt Tiere zu "schlachten". Ich kenne die Tierschutzgesetze und "Schlachtverordnungen" einigermaßen.
    Desweiteren schlachtete meine Oma selber Hühner, und ich habe einige Male mitgeholfen.
    Fazit: die Auseinandersetzung mit den Facetten des Todes lohnt und ist im Hinblick auf das eigene Ableben mehr als hilfreich. Ebenso hebt es die Achtung vor dem Leben und der Kreatur.
    Zur politischen Diskussion. Das weitaus größte Problem der Menschen wird einfach viel zu wenig diskutiert: Die Überbevölkerung. Die Produktion von Lebensmitteln wird immer wieder als Begründung für vegetarisches Leben hergenommen. Das ist pervertiert. Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Mitgeschöpfen bedeutet Lebensraumschutz. Schutz vor uns Menschen. Es werden "heilige Zonen" geschaffen die (glücklicherweise) nicht von Menschen besiedelt werden dürfen, und mit teils militärischem Aufwand geschützt werden müssen: Naturschutzgebiete. Dabei müssen wir uns endlich ernsthaft mit Populationsbegrenzung auseinandersetzen. Das wagt aber kaum jemand da die politische Dimension enormen Sprengstoff birgt.
    Ganz ehrlich: Vor dem Elend des Heeres von Milliarden hungernden Menschen ist es ein elitäres Gegockel darüber zu sinieren ob man sich vegan ernährt, energetisierte Nahrung zu sich nimmt oder nur Rohkost ißt. Mal abgesehen von den tausenden Tonnen an Essen die täglich bei uns im Abfall landen.
    Ich wiederhole einmal meinen ersten Post: Geld regiert die Welt. Politik gestalten durch Kaufverhalten. Will sagen: Keiner braucht bei uns Dönerfleisch oder Billigbratwurst essen. Lasst es doch einfach wenn ihr damit nicht klarkommt! Wie wäre es denn mit einem Kauf bei Alnatura? Schaut auf die Verpackung und googelt den Erzeuger nach. Falls Euch die Produktion nicht passt weil die Schweine doch nicht so suhlen können wie sie wollen oder die Milchkühe zu eng stehen und in keinen geschlechtergemischten Herden leben - einfach Finger weg. Mein Gott, ist doch nicht soo schwer, oder?

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

    2 Mal editiert, zuletzt von brecher (3. Februar 2012 um 19:20)

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 3. Februar 2012 um 19:22
    • Offizieller Beitrag
    • #15
    Zitat von Herma

    Im Ernst:
    Ich stehe nicht an der Spitze der Evolution um Körner zu picken. Außerdem wäre das unverantwortlich den Tieren gegenüber, die sich zu unserer Gaumenfreude vors Bolzenschussgerät werfen.

    Ich hätte es ja für einen Scherz gehalten, aber da du "im Ernst" davor schriebst, ist es das wohl auch. Spitze der Evolution - woher hast du das denn? - Warum dann nicht gleich "die Krone der Schöpfung"? :D

    Das Problem ist ein ganz anderes und das hat wenig mit Ethik zu tun: Um Energie aus Fleisch zu gewinnen, muss vorher etwa 10 mal so viel Energie in das Vieh gesteckt werden. Für Viehfutter gibt es heute noch riesige Anbauflächen. Da die Weltbevölkerung aber weiter anwächst, wird schon bald der Punkt gekommen sein, wo man sich es nicht leisten kann, erst Tiere zu füttern um dann damit nur ein Zehntel der Menschen zu füttern, die man satt machen könnte ohne den Umweg über das Tier.

    Fleisch zu essen ist eine riesige Energieverschwendung!

    Übrigens bin ich weder Veganer noch Vegetarier, obwohl ich extrem wenig Fleisch oder Fisch esse. Allerdings weiß ich, dass die These mit der Mangelernährung Unsinn ist. Ob das Eiweiß, das man zu sich nimmt, pflanzlich oder tierisch ist, ist dem Körper ziemlich egal. Im Fleisch sind allerdings deutlich weniger Vitamine und meistens dafür deutlich mehr Fett.

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.490
    • 3. Februar 2012 um 19:29
    • #16
    Zitat

    Ich hätte es ja für einen Scherz gehalten, aber da du "im Ernst" davor schriebst, ist es das wohl auch. Spitze der Evolution - woher hast du das denn? - Warum dann nicht gleich "die Krone der Schöpfung"?


    Da es Gott nicht gibt, wäre eine solche Aussage Schwachsinn. :p Und woher ich das habe? Nun, solange Wale und Delfine keinen Tran aus Menschen herstellen oder Affen unsere Gehirne fressen... ;)

    Zitat

    Das Problem ist ein ganz anderes und das hat wenig mit Ethik zu tun: Um Energie aus Fleisch zu gewinnen, muss vorher etwa 10 mal so viel Energie in das Vieh gesteckt werden. Für Viehfutter gibt es heute noch riesige Anbauflächen. Da die Weltbevölkerung aber weiter anwächst, wird schon bald der Punkt gekommen sein, wo man sich es nicht leisten kann, erst Tiere zu füttern um dann damit nur ein Zehntel der Menschen zu füttern, die man satt machen könnte ohne den Umweg über das Tier.

    Fleisch zu essen ist eine riesige Energieverschwendung!


    Da Energie nicht verloren geht, sondern nur umgewandelt wird, sehe ich da kein Problem.

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • charles bukowski
    Gast
    • 3. Februar 2012 um 19:39
    • #17
    Zitat von Young King Cole

    Fazit: Vegetarische Kost kann super schmecken. "Es muß nicht immer Tofu sein!" :D


    Kann es wahrscheinlich, aber doch wohl nicht auf Dauer. Gott bewahre, es muss wirklich nicht immer Tofu sein.
    `To`fu ist die Abkürzung hier auf portugiesisch für estou fudido. Und das heisst auf deutsch: Ich bin gevögelt:):). Nachvollziehbar;)

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.490
    • 3. Februar 2012 um 19:48
    • #18

    Am Zuckerhut haben die Leute scheinbar nur ein Thema... :rolleyes: :p

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 3. Februar 2012 um 20:25
    • #19
    Zitat von TM Productions

    Das Problem ist ein ganz anderes und das hat wenig mit Ethik zu tun: Um Energie aus Fleisch zu gewinnen, muss vorher etwa 10 mal so viel Energie in das Vieh gesteckt werden. Für Viehfutter gibt es heute noch riesige Anbauflächen. Da die Weltbevölkerung aber weiter anwächst, wird schon bald der Punkt gekommen sein, wo man sich es nicht leisten kann, erst Tiere zu füttern um dann damit nur ein Zehntel der Menschen zu füttern, die man satt machen könnte ohne den Umweg über das Tier.

    Fleisch zu essen ist eine riesige Energieverschwendung!

    Übrigens bin ich weder Veganer noch Vegetarier, obwohl ich extrem wenig Fleisch oder Fisch esse. Allerdings weiß ich, dass die These mit der Mangelernährung Unsinn ist. Ob das Eiweiß, das man zu sich nimmt, pflanzlich oder tierisch ist, ist dem Körper ziemlich egal. Im Fleisch sind allerdings deutlich weniger Vitamine und meistens dafür deutlich mehr Fett.

    Ich nehme einmal an Du hast mein Post nicht gelesen. Das Problem ist vor allem die Überbevölkerung. Wie lang sollte das Argument der lukrativen Nahrungsgewinnung noch ziehen? Bis man die letzten natürlichen Refugien vollends in Agrarflächen umgewandelt hat? Und dann? Menschen brauchen ja nicht nur Raum zur Nahrungsgewinnung. Es gibt dazu vielerlei Sudien die vor allem zu einem Schluß kommen: "Gesundschrumpfen" wird sich die Menscheit nicht durch Verhungern, sondern in erster Linie durch die katastrophale Zerstörung natürlicher Lebensräume und ihrer Folgen!
    Und hier geht es um Zeiträume die wohl innerhalb einer Generation erreicht werden. Die Diskussion über lukrative Nahrungsmittelproduktion und Energieverschwendung überlasse ich daher lieber der Agrarindustrie mit ihren wirtschaftlichen Interessen.....

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

    Einmal editiert, zuletzt von brecher (3. Februar 2012 um 20:28)

  • charles bukowski
    Gast
    • 3. Februar 2012 um 20:50
    • #20
    Zitat von Herma

    Am Zuckerhut haben die Leute scheinbar nur ein Thema... :rolleyes: :p


    Nein, die haben drei. Es fehlen Karneval und Fussball:rolleyes::p

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