Reik fiel auf die Knie und riss ergriffen die Arme zum Himmel. Er hatte nicht bemerkt, dass ihm der Reverend gefolgt war. Der Reverend legte ihm eine Hand auf die Schulter und sagte huldvoll: "Ja mein Sohn, ... auch ich sah dieses Zeichen im Jahre 1978 ... und ich machte wirklich einen Stop in meinem lasterhaften Leben ... und wurde von einem Fremdenlegionär zu einem Reverend bekehrt ... praise, praise ! - He knows YOU!
Never ending story
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Reik Ja Vik hielt kurz inne, kastrierte sich, spießte den mit Hoden gefüllten Beutel auf einen Speer und steckte diesen auf einen kleinen Aschehügel in der Steppe...mit versteinerte Miene kehrte er zu den Gefährten zurück...
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In diesem Moment machte es "tut tut" und alle sahen erstaunt auf einen Zug, der kurz vor ihnen zum Stehen kam. Es war Phil's Modelleisenbahn, die sich auf wunderbare Weise in eine richtige Lokomotive (mit einem Personenwagen) transformiert hatte. ... und ein kleiner schwarzer Schaffner lachte, winkte mit seiner Mütze und rief: "Go west!" Steigt ein: Lukas, Emma und ich würden uns sehr freuen! Gestatten, ich bin Jim Knopf!
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Das ließen sich die die Gefährten nicht zweimal sagen und machten es sich im Personenwagen bequem...bis auf Cynthia...die gesellte sich zu Lukas und Jim...allerdings nicht ohne Hintergedanken...
...Nach einer Weile drang ein köstlicher Brathähnchduft durch die Ritzen des Personenwagens. Reik Ja Vik kletterte breitbeinig über den Kohlewagen zum Führerstand, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Dort erblickte er Cynthia, die einen Speer durch die Feuerluke hielt. Auf der Speerspitze brutzelte etwas, das aussah wie eine riesige verschrumpelte Rosine. "Wo hast du das denn her?", fragte Reik Ja Vik.
"Ach, das muss irgendein Jäger vergessen haben, das steckte mitsamt dem Speer in einem Aschehaufen mitten in der Steppe!"
Wortlos kletterte Reik Ja Vik zurück, brach in den Kohlewagen und setzte sich leichenblass zu den Anderen. -
Der Reverend hatte natürlich alles registriert. Er legte Reik wieder einmal die Hand auf die Schulter und sagte: "Mein Sohn, es geht auch ohne! Du ersparst Dir in Zukunft auch eine Menge an Stress, Ärger und Geld - glaub mir!" - Steve wusste zwar nicht, worum es eigentlich ging, nickte aber zustimmend.
Die anderen Gefährten hatten sich aus der großen Bibliothek, die sich im Waggon befand, bedient. So las z.B. Peter ein Buch namens "Momo", Foxy hatte sich für die "Wilde 13" entschieden und Reik, eigentlich eher traurig als an Lektüre interessiert, machte einen Zufallsgriff und fing an, die "Unendliche Geschichte" zu lesen. -
Nach fünf Tagen und fünf Nächten ununterbrochener Zugfahrt hatten die Gefährten das Verlangen nach körperlichem Kontakt mit einer größeren Ansammlung von H2O-Molekülen..."In etwa einer Stunde kommen wir an einem See vorbei", beruhigte Lukas die Gefährten...
...als die Gefährten dann ausstiegen, standen sie mit runtergeklappten Kinnladen vor einer riesigen Fläche aus föngeblähter Plastikfolie..."Was soll denn das jetzt, ihr Wackelköppe?", platze es aus Elmar heraus...doch Jim und Lukas schauten sich nur völlig verständnislos und schulternzuckend an... -
"Also, wenn ihr hier weder baden noch was trinken wollt, müsst ihr Euch jetzt entscheiden!
Entweder fahren wir nach Lummerland - und machen dort ein wenig Urlaub. Oder wir fahren zu Frau Mahlzahn, dem Goldenen Drachen der Weisheit - sie weiß bestimmt Bescheid über Onkel Johann!"
Dann fing Jim (begleitet von Foxy und Steve an den Gitarren) an zu singen:
Eine Insel mit zwei Bergen,
und im tiefen weiten Meer,
mit viel Tunnels und Geleisen
und dem Eisenbahnverkehr
nun wie mag die Insel heißen
ringsherum ist schöner Strand
jeder sollte einmal reisen
in das schöne Lummerland. -
"Jetzt haltet mal die Bälle flach, sonst schneid ich euch die Fäden durch", drohte Elmar..."lasst und einfach in Augsburg raus und verpisst euch in eure scheiß verfickte Puppenkiste!"
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Emma, die Lokomotive, schnaufte. Da hatte sie sich 5 Tage und 5 Nächte abgerackert ... für so eine undankbare Bande! Sie schüttelte sich, der Waggon kippte und alle Insassen purzelten wie die Blechsoldaten (rolle rolle) auf die Plastikfolie. Das wars!
Emma, die Lokomotive, schrumpfte wieder auf die Größe einer Modelleisenbahn.
Reik hatte Glück, denn er durfte wenigstens sein Buch behalten! -
Völlig verlassen und hilflos lagen die Gefährten auf der Folie, als sich ein riesiger Marabu näherte, die Folie zusammenraffte und die Gefährten wie in einem Sack davontrug...
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