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Never ending story

  • little nick
  • 13. April 2010 um 19:42
  • William Wright
    Slipperman
    Trophäen
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    Beiträge
    2.394
    • 14. April 2010 um 19:02
    • #21

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan". Ja, liebe Freunde, so ist nun einmal im wahren Leben - für jede Verfehlung muss man(n) büßen!

    waellerrockfabrik.myportfolio.com

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.035
    • 14. April 2010 um 19:03
    • #22

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan".
    "Genau!", schrie die alte Oma mit einer kreischenden Stimme, die Elmar ihr zuvor gar nicht zugetraut hätte, und fing sofort darauf zu singen an: "Zieht den Bayern die Gummitütchen an...Gummitütchen an...Gummitütchen an...Zieht den Bayern die..."


  • Country Man
    Banjo Man
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    • 14. April 2010 um 19:13
    • #23

    #22 (permalink)
    townman
    it-FORUM User

    Registriert seit: 02.06.2008
    Beiträge: 476

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan".
    "Genau!", schrie die alte Oma mit einer kreischenden Stimme, die Elmar ihr zuvor gar nicht zugetraut hätte, und fing sofort darauf zu singen an: "Zieht den Bayern die Gummitütchen an...Gummitütchen an...Gummitütchen an...Zieht den Bayern die..."Elmar verstand die Welt nicht mehr, ich, Bayern-Fan? dachte er.

    "Ich glaube, dass sich mein Standpunkt, nachdem ich die Band verlassen habe, nicht dramatisch geändert hat.(...).

    Aber ich bin immer stolz darauf, was ich tat und was sie taten"

    Peter Gabriel

  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
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    • 14. April 2010 um 19:14
    • #24

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan".
    "Das nehmen Sie sofort zurück," schrie Elmar außer sich vor Zorn und Schmerz. "ich weiß noch nicht mal, wie man Beiern schreibt!"

  • William Wright
    Slipperman
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    • 14. April 2010 um 21:45
    • #25

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan".
    "Das nehmen Sie sofort zurück," schrie Elmar außer sich vor Zorn und Schmerz. "ich weiß noch nicht mal, wie man Beiern schreibt!"
    In diesem Augenblick allgemeiner höchster Erregung, die Temperatur im Bäckerladen hatte mittlerweile tropische Ausmaße erreicht, betrat ein grauhaariger Mann bekleidet mit einem langen ausladenden schwarzen Mantel und einem Chapeau Claque den Raum - Stille - in seinen finsteren Augen brannte ein damönisches Feuer.

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    • 14. April 2010 um 22:04
    • #26

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan".
    "Das nehmen Sie sofort zurück," schrie Elmar außer sich vor Zorn und Schmerz. "ich weiß noch nicht mal, wie man Beiern schreibt!"
    In diesem Augenblick allgemeiner höchster Erregung, die Temperatur im Bäckerladen hatte mittlerweile tropische Ausmaße erreicht, betrat ein grauhaariger Mann bekleidet mit einem langen ausladenden schwarzen Mantel und einem Chapeau Claque den Raum - Stille - in seinen finsteren Augen brannte ein damönisches Feuer.
    "Ah, Elmar, schön dich zu sehen; sag mal, ich hab dich schon lange nicht mehr in der Kirche gesehen?!"

    "Letztenendes ist alles nur Spass...." (Charles Chaplin)
    ________________________________________________
    Genesis live
    1987, Hannover
    1992, Hannover
    1998, Erfurt
    2007, Hannover
    dazwischen PC, PG, TMB, R.Wilson und nun auch Path of Genesis (Wolkes Turm)

  • William Wright
    Slipperman
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    • 14. April 2010 um 22:26
    • #27

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "ich quetsche deine eier", sagte emma. "womit habe ich das verdient?", brüllte elmar. " ist doch klar, du bist bayern-fan".
    "Das nehmen Sie sofort zurück," schrie Elmar außer sich vor Zorn und Schmerz. "ich weiß noch nicht mal, wie man Beiern schreibt!"
    In diesem Augenblick allgemeiner höchster Erregung, die Temperatur im Bäckerladen hatte mittlerweile tropische Ausmaße erreicht, betrat ein grauhaariger Mann bekleidet mit einem langen ausladenden schwarzen Mantel und einem Chapeau Claque den Raum - Stille - in seinen finsteren Augen brannte ein damönisches Feuer.
    "Ah, Elmar, schön dich zu sehen; sag mal, ich hab dich schon lange nicht mehr in der Kirche gesehen?!"
    Elmar steht der kalte Schweiß auf der Stirn und Gedankenfetzen flackern ihm im Techno-Takt durchs Hirn, wobei sich einer auf das grauenhafteste strukturiert: "Oh No!" - "Jesus! He knows me!"

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  • little nick
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    • 14. April 2010 um 23:08
    • #28

    Und dabei hatte er gerade dies durch die Transplantation der Speckpolster seiner Hüften in den Nasenbereich versucht zu verhindern.

    4 Mal editiert, zuletzt von little nick (28. April 2010 um 19:46)

  • William Wright
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    • 14. April 2010 um 23:38
    • #29

    Elmar war sauer, so richtig sauer. In Anbetracht des Geschehenen war das aus seiner Sicht auch verständlich. Schon den fünften Tag in Folge hatte er seine E-Mails abgerufen und jedes Mal die Meldung erhalten:"Ach Elmar, du bist doch doof!"
    War er am ersten Tag sogar noch belustigt ob dieser wenig schmeichelhaften Nachricht gewesen, fing er am zweiten an, sich ernsthaftere Gedanken zu machen. Wer steckte dahinter, mit welcher Absicht? Steckte vielleicht die Oma aus dem Supermarkt dahinter, der er aus Spaß ein Päckchen Kondome in den Einkaufswagen gelegt hatte, und die von dem Schmunzeln der Kassiererin so peinlich berührt war?
    Ob nun die Oma oder die Bäckereifachverkäuferin, die ihm die Laugenstangen immer mit einem leichten Zwinkern in die Tüte schob, vor allem irritierte ihn der Umstand, dass das Wort "doof" so überaus altmodisch war. Zwar war die Oma sehr, sehr alt und auch die Bäckereifachverkäuferin war durchaus als modisch anzusehen, dennoch bereitete ihm dieser Umstand massive Bauchschmerzen. Nun ja, der Name Elmar war inzwischen auch aus der Mode gekommen (wenn er überhaupt je modern war), und die Verbindung der Wörter "doof" und "Elmar" könnte einen ersten Hinweis geben.
    Nachdem er die mittlerweile fast schon bedrohlich wirkenden Zeilen am Morgen des dritten Tages erneut vorfand - er hatte zuvor von merkwürdigen Träumen geplagt mehr schlecht als recht geschlafen und war schon außergewöhnlich früh direkt vom Bett aus gleich zum Laptop gehuscht - entschloss er sich, die Bäckereifachverkäuferin an diesem Vormittag auf die Probe zu stellen. Er trat in den Laden, ließ, wie jeden Morgen, die Laugenstangen von der Bäckereifachverkäuferin in seine Tüte schieben, blickte ihr tief in die Augen und merkte herablassend an, dass es ziemlich "doof" sei, dass die Laugenstangen über den Tütenrand hinausragen. Solange nur die Laugenstangen über den Rand ragen, sei wohl alles in Ordnung, erwiderte Emma etwas angesäuert.
    Elmar pflegte schon seit längerem den Verdacht, dass die pausbäckige Emma, die stets so bienenemsig und dennoch so unscheinbar hinter dem Bäckertresen stand, pausbäckig und rund von Gestalt, in der vom Kunden nicht einsehbaren Backstube, verborgenen, wenn nicht gar mysteriösen Dingen nachging. Doch plötzlich stürtzte die Oma zur Tür herein und stülpte, ehe Elmar sich versah, forsch und mit heimtückischem Grinsen eines der Kondome über die längste der über den Tütenrand hinausragenden Laugenstangen. Aus dem Augenwinkel konnte Elmar gerade noch sehen, wie Emma ein diabolisches Grinsen aufsetzte, unter die Ladentheke griff, und spürte im nächsten Moment nur noch Schmerz. Jetzt kam es wirklich knüppeldick, das hatte Elmar nun wirklich nicht verdient.
    "Ich quetsche deine Eier", sagte Emma. "Womit habe ich das verdient?", brüllte Elmar. " Ist doch klar, du bist Bayern-Fan".
    "Das nehmen Sie sofort zurück," schrie Elmar außer sich vor Zorn und Schmerz. "Ich weiß noch nicht mal, wie man Beiern schreibt!"
    "Genau!", schrie die alte Oma mit einer kreischenden Stimme, die Elmar ihr zuvor gar nicht zugetraut hätte, und fing sofort darauf zu singen an: "Zieht den Bayern die Gummitütchen an...Gummitütchen an...Gummitütchen an...Zieht den Bayern die..."Elmar verstand die Welt nicht mehr, ich, Bayern-Fan? dachte er.
    In diesem Augenblick allgemeiner höchster Erregung, die Temperatur im Bäckerladen hatte mittlerweile tropische Ausmaße erreicht, betrat ein grauhaariger Mann bekleidet mit einem langen ausladenden schwarzen Mantel und einem Chapeau Claque den Raum - Stille - in seinen finsteren Augen brannte ein damönisches Feuer.
    "Ah, Elmar, schön dich zu sehen; sag mal, ich hab dich schon lange nicht mehr in der Kirche gesehen?!"
    Elmar stand der kalte Schweiß auf der Stirn und Gedankenfetzen flackerten ihm im Techno-Takt durchs Hirn, wobei sich einer auf das grauenhafteste strukturierte: "Oh No!" - "Jesus! He knows me!" Und dabei hatte er gerade dies durch die Transplantation der Speckpolster seiner Hüften in den Nasenbereich versucht zu verhindern. War es nun ein Trojaner, oder doch eher ein Virus dem Elmar jetzt zum Opfer fallen würde?

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    • 14. April 2010 um 23:54
    • #30

    ...sprach Elmar zu sich selbst...doch ehe Elmar seine völlig wirren Gedanken ordnen konnte, kniff auch Erna, die Oma, gewaltsam in seine Hoden.

    2 Mal editiert, zuletzt von little nick (23. September 2010 um 22:09)

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