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AUDIO Übertragen: COAXIAL oder OPTISCH ?

  • doctordiper
  • 3. Februar 2012 um 13:47
1. offizieller Beitrag
  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 3. Februar 2012 um 13:47
    • #1

    Es gibt bei viele DVD oder Blu-Ray Player der eine oder andere, manchmal beide Audio Digitalausgänge, COAXIAL oder/und OPTISCH.

    Es benötigt also zwei verschiedene Kabel, Coaxial ist ein RCA Ähnliches, das Optische ist ein eigenartiges das am Stecker leuchtet.

    Soviel ich noch selber weiss überträgt das Coaxiale Kabel PCM Datein also "Digitalblöcke" und das Optische "steamt" (strömt) diese ununterbrochen, aber kann sein dass ich mich irre.

    Was für wahrnehmbarer Unterschied gibt es in der Akustik ?
    Zudem entwickeln sich die Audioformate immer mehr, es gibt bereits schon unkomprimierte Formate wie Dolby TrueHD, DTS-HD oder FLAC Dateien, fällt das ins Gewicht?

  • YoungKingCole
    Slipperman
    Beiträge
    2.555
    • 3. Februar 2012 um 16:06
    • #2

    Hallo Paul,

    schau mal hier: optisch oder koaxial: welche Verbindungsart ist besser?, Hifi-Wissen - HIFI-FORUM

    Liebe Grüße :huhu:

    GENESIS

    1978 Saarbrücken Ludwigsparkstadion 1981 Frankfurt/M Festhalle

    1987 Mannheim Maimarktgelände

    1992 Hockenheim Motodrom - 2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

    2022 Hannover Expo

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 3. Februar 2012 um 19:06
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Ohne im "HiFi-Forum" nachgelesen zu haben - coaxial (elektrisch) oder TOS-Link (optisch) ist nur für die Physik relevant, inhaltlich kommen exakt die selben Digitalsignale über diese "SPDIF" genannte Schnittstelle. Die Optischen haben vielleicht einen kleinen Vorteil dadurch, dass sie die Geräte elektrisch vollkommen voneinander trennen, aber da es sich um digitale Signale handelt, spielen Brummschleifen oder Einstreuungen eh keine Rolle.

    Ein PCM-Signal wird immer in gleicher Weise übertragen - linker und rechter Kanal je Sample abwechselnd, wenn man so will gibt es also immer Blöcke. Ein Bitstream-Signal, also ein Format, das z.B. die SACD intern verwendet, kann über diese Schnittstelle nicht übertragen werden (prinzipiell ginge das zwar schon, aber es existieren keine Geräte, die einen Bitstream empfangen können - daher ist der Digitalausgang bei der SACD auch stumm). Was allerdings geht, sind bei DVDs und BluRay auch die übrlichen Videoformate wie DTS und Dolby Digital, allerdings nicht unbedingt in allen Versionen. Da muss man mal ins Manual schauen.

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

    • Nächster offizieller Beitrag
  • little nick
    Squonk
    Trophäen
    1
    Beiträge
    4.292
    • 3. Februar 2012 um 20:10
    • #4
    Zitat von TM Productions

    Ohne im "HiFi-Forum" nachgelesen zu haben - coaxial (elektrisch) oder TOS-Link (optisch) ist nur für die Physik relevant, inhaltlich kommen exakt die selben Digitalsignale über diese "SPDIF" genannte Schnittstelle. Die Optischen haben vielleicht einen kleinen Vorteil dadurch, dass sie die Geräte elektrisch vollkommen voneinander trennen, aber da es sich um digitale Signale handelt, spielen Brummschleifen oder Einstreuungen eh keine Rolle.

    Ich hab mich zwar mit dem Thema nicht näher beschäftigt, aber ich denke, dass der Nachteil des optischen Signals darin besteht, dass dazu zwei Umwandlungsprozesse mehr nötig sind, nämlich die Umwandlung eines elektrischen Signals in ein optisches und letztlich die Rückumwandlung...

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 3. Februar 2012 um 23:01
    • Offizieller Beitrag
    • #5
    Zitat von little nick

    Ich hab mich zwar mit dem Thema nicht näher beschäftigt, aber ich denke, dass der Nachteil des optischen Signals darin besteht, dass dazu zwei Umwandlungsprozesse mehr nötig sind, nämlich die Umwandlung eines elektrischen Signals in ein optisches und letztlich die Rückumwandlung...

    Es handelt sich um Digitalsignale, die anders als Analogsignale nicht so exakt wie möglich reproduziert werden müssen. Ein Digitalsignal kennt nur zwei Signalzustände, die Eins und Null repräsentieren, die übertragen werden müssen und da ist es völlig egal, ob z.B. die Flankensteilheit der Rechtecksignale exakt ist. Null und Eins, mehr muss nicht erkannt werden, das ist der Trick. Ob das jetzt durch zwei verschiedene elektrische Spannungslevel oder durch Licht an/aus geschieht, ist völlig egal und die Umwandlung des einen in das andere ist ebenfalls kein Problem. Das besorgen billige Optokoppler, völlig unkritische Bauteile, Centartikel.

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    • Vorheriger offizieller Beitrag
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  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 3. Februar 2012 um 23:43
    • #6

    Danke für Eure Antworten, YKK, LN und Tom.
    Spielt also die Datenmenge beim Kabel keine Rolle ?
    Unkomprimierte Formate brauchen doch ein höheren Datenfluss als mp3's.

  • stevx01
    Lurker
    Beiträge
    773
    • 4. Februar 2012 um 11:45
    • #7
    Zitat von doctordiper

    Danke für Eure Antworten, YKK, LN und Tom.
    Spielt also die Datenmenge beim Kabel keine Rolle ?

    Kommt darauf an wie lange das Coax-Kabel ist.

    Der digitale Datenstrom einer Audio-CD (PCM) benötigt 176 kB pro Sekunde. Ein Standard-BNC/Coax-Kabel (wurden früher im Netzwerk genutzt) schaffte 10 MBit, umgerechnet etwas mehr als 1 MB pro Sekunde. Somit kein Problem!
    Lichtwellenleiter schaffen je nach Übertragungstechnik ein Vielfaches der Datenmenge.

    LG Stevx01 :huhu:

    Genesis
    1992 Hockenheim Motodrom
    2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

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  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 4. Februar 2012 um 11:50
    • Offizieller Beitrag
    • #8

    Das Kabel ist nicht der begrenzende Faktor, auch wenn natürlich die Länge eine Rolle spielt (SPDIF ist für 10 m Länge ausgelegt). Die SPDIF-Schnittstelle an sich ist genormt und war ursprünglich allein für PCM stereo ausgelegt. Deshalb werden ja auch nur komprimierte Multichannelformate übertragen, und selbst da reicht es nicht für die BluRay-Formate Dolby Digital Plus und DTS-HD. Multichannel unkomprimiert geht digital nur über HDMI.

    Mein Blog: Rockworte
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    2 Mal editiert, zuletzt von tom (4. Februar 2012 um 12:02)

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  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 6. Februar 2012 um 08:49
    • #9
    Zitat von TM Productions

    Das Kabel ist nicht der begrenzende Faktor, auch wenn natürlich die Länge eine Rolle spielt (SPDIF ist für 10 m Länge ausgelegt). Die SPDIF-Schnittstelle an sich ist genormt und war ursprünglich allein für PCM stereo ausgelegt. Deshalb werden ja auch nur komprimierte Multichannelformate übertragen, und selbst da reicht es nicht für die BluRay-Formate Dolby Digital Plus und DTS-HD. Multichannel unkomprimiert geht digital nur über HDMI.

    Das habe ich befürchtet, da muss ich mein etwas älteren Vertärker wechseln, der hat noch keinen HDMI Eingang.
    Jetzt wird mir klar dass ich mit den Coaxialen Ausgang meines aktuellen CD-Desks ja nur immer alle meine CD's (ausser den SACD's) komprimiert angehört habe :gruebel: (die Cinch Anschlüsse habe ich nie benützt)

  • uncle frankie
    Lurker
    Beiträge
    776
    • 6. Februar 2012 um 10:52
    • #10

    eine andere Frage zur Komprimierung? Was ist der Unterschied (Audio) zwischen einer Blu Ray und MLP lossless? Oder kann man das gar nicht so einfach beschreiben?

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