Bin gerade dabei, mit RX2 (Trial-Version) etwas rumzuexperimentieren. Es schon toll, wie man z.B. Störgeräusche graphisch dargestellt sieht und einfach herausschneiden kann bzw. die Lücke automatisch gefüllt wird. Für Audience-Aufnahmen ne tolle Sache.
Beim Vinyl-Restaurieren habe ich bislang noch nicht so den Durchbruch erlangt.
Was hält die Technikgemeinde denn eigentlich von Steinberg Wavelab? Habe früher viel damit rumgebastelt.
Vinyl restaurieren
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Ich benutze das Magix Programm.
Mit den Einstellungen muß man vorsichtig sein - klingt sehr schnell unnatürlich.
Ich nehme die Platte mit einem CD Recorder auf - ist dann praktisch mein Master - Übertrage dann die CD in das Magix Programm und setze die Track Marker - speichere das Ganze und spiele dann mit den verschiedenen Parametern ( kann man 1:1 vorhören ) - brenne mir 3 - 5 Versionen und höre mir das Ergebnis an der "normalen" Anlage an und vergleiche mit der Master CD. Was mir gefällt wird dann gebrannt. Fürs Probieren nehme ich CD-Rs.
Danach habe ich die Platte so oft gehört das ich mitsingen könnte und sie verschwindet für mindestens 1 Jahr im CD Regal.
Die Ergebnisse waren für meinen Geschmack brauchbar. Man bekommt aber keine absolut rausch und knackfreie CD hin.
Bei Teilen die es nicht auf CD gibt lohnt sich der Aufwand schon. -
- Offizieller Beitrag
tom: wie stufst du denn SPIN DOCTOR ein (was ja in ROXIO TOAST als Feature integriert ist ?)
Kann ich nix zu sagen, habe keinen Mac. Ich würde vermuten, dass es in die selbe Kategorie und Güte fällt, wie das was auch anderen Brenn-Suiten wie etwa Nero so beiliegt.
Was beim Vinyl-Restaurieren auch erwähnt werden sollte, ist der analoge Teil der Verarbeitungskette, insbesondere die Qualität des benutzten Phono-Vorverstärkers. Das ist mit Abstand das kritischste Bauteil und sollte daher kein Billig-Teil sein. Wie bekannt sein dürfte, ist der Sound auf Vinyl-Platten (die sog. "Schneidkennlinie") mit einem festen EQ stark verbogen, die Bässe extrem abgesenkt und die Höhen in gleicher Weise angehoben. Ein Entzerrer-Vorverstärker muss das wieder ausgleichen, indem er exakt spiegelbildlich arbeitet:

Da die Güte und Phasenstabilität analoger Filter jedoch stark von der Qualität der verwendeten Bauteile abhängt, kann man von Billigteilen wie in diesen USB-Plattenspielern nicht viel erwarten - oder anders gesagt: hier sollte der Vinyl-Enthusiast nicht sparen. Ein guter Entzerrer-Vorverstärker ändert zwar nicht viel am Rillenrauschen und gegen Klicks macht er auch nichts, aber was nützt die beste Denoising-Software, wenn der Klang so schon matschig und muffig ist?
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Ich hatte die Frage mißverstanden: ich dachte, es ging um die Restaurierung der Hardware (vulgo: Platte richtig putzen[waschen, Kratzer ausbügeln, Unwucht ausdengeln etc.]) Darf ich dazu hier auch meine Fragen stellen, oder soll ich doch lieber einen neuen Thread aufmachen?
Blonde Grüße
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Ich hatte die Frage mißverstanden: ich dachte, es ging um die Restaurierung der Hardware (vulgo: Platte richtig putzen[waschen, Kratzer ausbügeln, Unwucht ausdengeln etc.]) Darf ich dazu hier auch meine Fragen stellen, oder soll ich doch lieber einen neuen Thread aufmachen?
Blonde Grüße
Solange die Moderation nichts dagegen hat würde ich sagen: los!
Das ist ja eine doch mehr oder weniger untrennbare weitere Komponente zum Thema "Vinyl restaurieren" -
Hinzu komt noch eine andere Frage: Wie ist es mit alten Compactcassetten. Rettet Ihr die auch? Ich habe noch ca. 500 bei mir herumliegen, einige bergen vielleicht Schätze...weiß jemand wie die gut digitalisiert bzw. gerettet werden können?
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Hinzu komt noch eine andere Frage: Wie ist es mit alten Compactcassetten. Rettet Ihr die auch? Ich habe noch ca. 500 bei mir herumliegen, einige bergen vielleicht Schätze...weiß jemand wie die gut digitalisiert bzw. gerettet werden können?
Ja, da habe ich auch schon Einiges gerettet, 500 waren es aber nicht.

Habe zum Glück noch ein richtig gut funktionierendes Tape-Deck, welches ich über Cinch und 3,5er Klinke an meine damalige Soundblaster-Karte angeschlossen und mittels Audacity digitalisiert habe.
Ist schon viel Arbeit gewesen, da das "Auslesen" ja nur in Echtzeit funktioniert (60 Minuten Kassette = 60 Minuten Aufnahmezeit am Computer, umdrehen nicht vergessen, hatte kein Autoreverse). Dann noch etwas "geschnitten" und erst einmal in ein verlustfreies Format gespeichert, vielleicht habe ich irgendwann noch mal Zeit etwas daran zu verbessern
LG Stevx01

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@ stevx01: Genau so habe ich das auch gemacht, allerdings nur bei wirklich sehr interessanten Aufnahmen, i.d.R. alte Radiokonzerte und Konzerte, die ich selbst mitgeschnitten hatte. Lp's von Freunden, die ich damals (in den 70igern und 80igern) auf Cassette aufnahm und mir immer noch wichtig sind, habe ich mir im Laufe der Zeit als CD's nachgekauft.
Gerade die alten Alben gibt es heute (meist remastered) zu günstigen Preisen. Fast alle Rockpalast-Aufnahmen aus den alten Zeiten gibt es mittlerweile auf DVD, und wenn nicht ... gibt es sie bei anderen Quellen.
Ebenso verhält es sich bei meinen Schallplatten. Auch meine Bootleg-Vinyl-Sammlung (insbesondere von Genesis) gibt es als TM-Remaster (DANKE!) in sehr viel besserer digitaler Qualität.Von daher mache ich mir keinen Stress mehr mit irgendwelchen (zeitaufwändigen) Restaurationen.
Zudem war ich in meiner "Cassetten-Zeit" (leider) ein großer Fan von Rauschunterdrückungssystemen (Dolby B und C), die im nachhinein betrachtet, vieles richtig "versaut" haben.It's 5-4 on William Wright!
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Zudem war ich in meiner "Cassetten-Zeit" (leider) ein großer Fan von Rauschunterdrückungssystemen (Dolby B und C), die im nachhinein betrachtet, vieles richtig "versaut" haben.It's 5-4 on William Wright!
Uuuaahhh!
Das war eine schreckliche Zeit. Keine Chance, sich ein gut klingende Compilation auf Cassette zu basteln. Der Klang war dann immer schrecklich verlustbehaftet.Hatte damals Gelegenheit bei einem Freund Musik von einer Revox-Bandmaschine zu hören. Da war´s dann ganz vorbei mit meinem 500,-- DM MC-Player. Das Ding steht heute noch auf dem Dachboden und ist keine 20 Std. gelaufen. Demnächst bring ich das Dingens wohl zum Wertstoffhof.

Halbwegs gute Cassettenaufnahmen ließen sich m.M. nach erst bei Playern jenseits der 1000 DM Grenze bewerkstelligen, da die in der Lage waren, ein erweitertes Frequenzspektrum zu verarbeiten. Aber das konnte ich mir damals nicht leisten.

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Die einzige Kassette, die ich in den letzten Monaten gesichert habe, war ein Band mit Aufnahmen von mir und meinen besten Kumpel.
Die Kassette ist ca. 30 Jahre alt. Damals hatten wir im Prinzip, nur dumm rum gelabert, oder Hörspiele "produziert".
Ist auf jeden Fall eine schöne Erinnerung an eine vergangene Zeit. -