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Mein Leserbrief an den Rolling Stone

  • Hank
  • 29. Mai 2008 um 11:48
  • Hank
    Lurker
    Beiträge
    97
    • 29. Mai 2008 um 11:48
    • #1

    In der aktuellen Ausgabe des Rolling Stone ist eine Kritik zu "When in Rome". Die DVD bekommt 3 Sterne. Habe nichts anderes erwartet und ist auch ok, nur hat mich der Ton der Kritik so genervt, dass ich mich zu einem Leserbrief durchgerungen habe. Für alle, die es interessiert - das habe ich geschrieben:

    Liebes Rolling Stone-team,
    ich habe mich dran gewöhnt: es ist total uncool Genesis gut zu finden (egal welcher Phase). Es ist mir auch klar, dass im Rolling Stone dieser Band nicht viel Sympathie entgegengebracht wird. Ist ok, ich lese den Rolling Stone trotzdem regelmäßig.
    Nur könnt ihr nicht wenigstens mal versuchen, bei Besprechungen über Genesis die festbetonierte, vorhersehbare Meinung aus weg zu lassen?
    Zu der Rezension:
    Das euch die Kollegen nicht charismatisch genug sind - geschenkt. Ich fand alle durchweg sympathisch.
    Das ihr den Eindruck habt, dass die eh keinen Bock hatten - ebenso. Ich fand die wirkten so, als ob sie Spaß hatten.
    Phil Collins möchte nicht so viele Shows spielen - In der Doku sagt er klar, dass es ihm ums Familienleben geht - das könnt ihr ja spießig finden aber warum schreibt ihr wegen "Tarzan und Jane"? Als Gag, weil ihr die Musical Show doof fandet? Ich auch, aber gehört das in die Rezension?
    Nur gehört zu einer Rezension einer Musik-DVD auch noch ein bißchen mehr: Bild und Ton sind exzellent. Sollte man erwähnen, finde ich.
    Zu jedem (!) Lied gibt es Bonusmaterial.
    Bei der Doku ist man so dicht dran, wie bei wenigen anderen Dokumentationen. Und gerade die Proben finde ich sehr interessant.
    Das euch die Setlist nicht gefallen hat - meinetwegen. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass in Rom 500.000 Leute nur da waren, um "einen Eindruck vom Spektakel zu erhaschen", sondern durchweg begeistert waren.

    Ich finde jedenfalls diesen ewigen mit-Peter-war's-besser-und-mit-Phil-war-alles-nur-noch-kommerziell-Ton, der sich durch alles zieht, was ihr über Genesis schreibt langweilig und wenig fundiert. Genauso langweilig wie die Dylan-Young-Springsteen-ist-immer-gut-Schreibe.

  • Zeb
    Lurker
    Beiträge
    660
    • 29. Mai 2008 um 12:02
    • #2

    Well Done! Die W..er.

    Ulan & Bators neues Programm "Undsinn"- Out now, jetzt noch proggiger!

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 29. Mai 2008 um 12:33
    • #3

    Das ist doch mal ne Ansage. Hoffentlich haben die Betroffenen es gelesen.:rolleyes:

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • Dead Flower
    Gast
    • 29. Mai 2008 um 12:39
    • #4

    Ich finde die *** ganz in Ordnung, mit ***** war wohl kaum zu rechnen.

    Aber der letzte Satz ist doch schön:
    "Der Weg ist frei für The Lamb lies down on Broadway".

    Zitat

    Das euch die Kollegen nicht charismatisch genug sind - geschenkt. Ich fand alle durchweg sympathisch.


    Es gibt übrigens einen Unterschied zwischen "charismatisch" (wo ich dem Stone fast zustimmen würde) und "sympatisch", wozu in der Kritik nichts gesagt wird.

  • Duke1975
    Intruder
    Beiträge
    74
    • 29. Mai 2008 um 12:40
    • #5

    Haste gut gemacht Hank. Richtig gut sogar. Dass mit dem "uncool" ist wirklich so. Hab mich aber im Laufe der vielen Jahre dran gewöhnt ebenfalls "uncool" zu sein, ist mir aber egal.

    "You've got to go Domino!"

  • Detlev Jäschke
    Gast
    • 29. Mai 2008 um 12:45
    • #6

    naja, ich find ´sonne Briefe zwar auch absolut ok, aber bringen wird es bei solchen "Betonköpfen" nix (was sollen die in Zukunft auch ändern ? würden dann auf einmal loben, käme ich mir irgendwie verarscht vor :) ).

    Also ... einfach ignorieren. Soll´n ´se doch schreiben was sie wollen, ist doch ok (und deren Recht!).

    alles midlife-crisis-geschüttelte Altrocker :D

  • Hank
    Lurker
    Beiträge
    97
    • 29. Mai 2008 um 12:51
    • #7
    Zitat von Matteo

    Ich finde die *** ganz in Ordnung, mit ***** war wohl kaum zu rechnen.

    Aber der letzte Satz ist doch schön:
    "Der Weg ist frei für The Lamb lies down on Broadway".

    Es gibt übrigens einen Unterschied zwischen "charismatisch" (wo ich dem Stone fast zustimmen würde) und "sympatisch", wozu in der Kritik nichts gesagt wird.

    Zum einen heißt es:
    "So recht Lust hatte keiner" und dann heißt es in der Tat: "charismatisch wie Schulöffel" und nicht "sympathisch". Ist aber auch egal, geht in immer die gleiche Richtung und das nervt mich einfach.
    Und das dieser Breif die Welt nicht verändern wird ist klar. Musste nur mal raus. ;)

  • Detlev Jäschke
    Gast
    • 29. Mai 2008 um 12:52
    • #8
    Zitat

    Schulöffel

    es lebe die Schlechtschreibreform!!

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 29. Mai 2008 um 12:57
    • #9
    Zitat von Duke1975

    Haste gut gemacht Hank. Richtig gut sogar. Dass mit dem "uncool" ist wirklich so. Hab mich aber im Laufe der vielen Jahre dran gewöhnt ebenfalls "uncool" zu sein, ist mir aber egal.

    Ihr wisst ja: BE UNCOOL WITH PHIL!!!:yoh:

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • Dead Flower
    Gast
    • 29. Mai 2008 um 12:58
    • #10
    Zitat von Hank

    Zum einen heißt es:
    "So recht Lust hatte keiner" und dann heißt es in der Tat: "charismatisch wie Schulöffel" und nicht "sympathisch". Ist aber auch egal, geht in immer die gleiche Richtung und das nervt mich einfach.


    Aber einen Satz gegen eine Sympathie lese ich immer noch nicht.

    Das mit dem "So recht Lust hatte keiner" ist klar, dass schreiben sie alle. Natürlich Blödsinn.

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