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GENESIS - Pressespiegel Alles zu aktuellen Medienberichten über GENESIS

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Alt 15.11.2008, 16:34   #1 (permalink)
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laut.de | Genesis - "1970 - 1975" (CD-Kritik)

Hört euch mal diese Kritik an, was laut.de über die BOX schreibt!
Allein schon die nächsten Zeilen:


Beim erneuten Hören der Klassiker von "Trespass" bis "Lamb Lies Down On Broadway" stellt man allerdings bald fest, dass die Zuordnung hier noch weniger aussagt als bei anderen Bands dieses schillernden Genres.
Viele Elemente des Progressive Rock wie etwa die üppige Instrumentierung, die Ausstellung von Virtuosität in endlosen Soli oder die exzessive Verwendung von Synthie-Klängen kann man sich bei Genesis nämlich jederzeit wegdenken, ohne dass der jeweilige Song Schaden nähme.

Geändert von Butsch (16.11.2008 um 11:41 Uhr).
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Alt 29.11.1981, 11:38 Nur für Gäste
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Alt 15.11.2008, 16:39   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Butsch Beitrag anzeigen
laut.de | Genesis - "1970 - 1975" (CD-Kritik)

Hört euch mal diese SCH.... an, was laut.de über die BOX schreibt!
Allein schon die nächsten Zeilen:


Beim erneuten Hören der Klassiker von "Trespass" bis "Lamb Lies Down On Broadway" stellt man allerdings bald fest, dass die Zuordnung hier noch weniger aussagt als bei anderen Bands dieses schillernden Genres.
Viele Elemente des Progressive Rock wie etwa die üppige Instrumentierung, die Ausstellung von Virtuosität in endlosen Soli oder die exzessive Verwendung von Synthie-Klängen kann man sich bei Genesis nämlich jederzeit wegdenken, ohne dass der jeweilige Song Schaden nähme.
Ähh, ist das nicht eigentlich ein Kompliment, was der Autor da schreibt?
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Alt 15.11.2008, 16:42   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Eric Beitrag anzeigen
Ähh, ist das nicht eigentlich ein Kompliment, was der Autor da schreibt?
Es kann so rüberkommen, doch das ist bestimmt nicht positiv gemeint, wenn du den ganzen Text liest merkst du das der Typ einfach keine Lust hatte sich in die Musik reinzuhören.
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Alt 15.11.2008, 16:43   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Eric Beitrag anzeigen
Ähh, ist das nicht eigentlich ein Kompliment, was der Autor da schreibt?
Ein Semi-Kompliment. Er liebt die starken Songs, die auch ohne große Ausschmückungen bestehen könnten. Aber viele Dinge, die die Genesis-Musik ausmachen, hält er für überflüssig...
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2007: TMB (HB, H, HH), Gabriel (HH), Genesis (H), Fish (OL), Saga (OL)
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Alt 15.11.2008, 16:48   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Sebastian Beitrag anzeigen
Ein Semi-Kompliment. Er liebt die starken Songs, die auch ohne große Ausschmückungen bestehen könnten. Aber viele Dinge, die die Genesis-Musik ausmachen, hält er für überflüssig...
Nein, eigentlich nicht. Progressive Rock bezeichnet er als "schillerndes Genre". Die von ihm benannten Stilmittel, die dieses Genre ausmachen, werten seiner Meinung nach die Songs vieler anderer Bands deutlich auf (ohne sie würde die Songs Schaden nehmen). Bei Genesis allerdings würden die Songs auch so funktionieren (=gutes Songwriting). Ich kann da nichts Negatives erkennen.
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Alt 15.11.2008, 16:52   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Eric Beitrag anzeigen
Nein, eigentlich nicht. Progressive Rock bezeichnet er als "schillerndes Genre". Die von ihm benannten Stilmittel, die dieses Genre ausmachen, werten seiner Meinung nach die Songs vieler anderer Bands deutlich auf (ohne sie würde die Songs Schaden nehmen). Bei Genesis allerdings würden die Songs auch so funktionieren (=gutes Songwriting). Ich kann da nichts Negatives erkennen.
Ja, Firth Of Firth zum Beispiel. Ein Knaller wenn man die Instrumentalteil weglässt.
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Alt 15.11.2008, 17:20   #7 (permalink)
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Christian eine Nachricht über ICQ schicken Christian eine Nachricht über Skype™ schicken
Ich sehe das wie Eric. Genesis haben immer gute Melodien kreiert und am besten waren sie immer dann, wenn die Band ihre Instrumentalteile vernünftig von den Gesangsteilen getrennt hat - da denke ich an Cinema Show, One For The Vine oder auch später Sachen wie Fading Lights.

Bei anderen Songs dagegen, zB Get'em Out By Friday, wird alles zusammengepresst (übrigens spricht Mike darüber auf der Foxtrot Bonus DVD) und am Ende bleibt das Stück als Song auf der Strecke, weil es eigentlich ein volles Instrumental sein könnte, wenn nicht sogar müsste...
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Alt 15.11.2008, 17:38   #8 (permalink)
FG
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Registriert seit: 12.05.2004
Ort: Oberhausen
Beiträge: 268
Ich sehe diese Kritik auch als volles Kompliment.
Eine ähnlich lautende Aussage hat Paul McCartney über gutes Songwriting gemacht.
Ich glaube es war als er Something auf einer Ukulele gespielt hatte.
Daraufhin meinte er sinngemäß, dass ein starker Song stark bleibt, auch wenn man ihn auf das Wesentliche reduzieren würde.

FG
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Alt 15.11.2008, 17:45   #9 (permalink)
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Benutzerbild von brecher
 
Registriert seit: 07.07.2007
Ort: Darmstadt
Beiträge: 2.849
Das mit der Trennung Gesang/Instrumental kann man so nicht pauschalisieren. Gegenbeispiele gibts doch genug. Can Utility and the coastliners, Dance on a volcano, Dancing with the moonlit knight, Suppers ready, Behind the lines u.s.w. Genesis´ Musik hat ihre Stärken vor allem in der Verknüpfung von Melodie und Rhytmus. Wo andere Bands ihre Melodien mit einheitlichen, austauschbaren 4/4 Grooves unterlegen, da verweben Genesis die Melodiestimme mit ausgeklügelten Rhytmusfiguren.
Zu der Sache mit Paul Mäkkes: Genesis 70-75 übten sich noch nicht in klassischem Songwriting, hier geht es gerade darum solche 3 Minuten Songmuster zu durchbrechen!
Für mich ist die Quintessenz des Artikels folgender Satz: "Dabei ist kaum ein Genre in der Redaktion so schlecht beleumundet wie 'Progressive Rock'."
Dieser Satz trifft vermutlich genauso auf den Rolling Stone, den Musikexpress und sonstwelche selbsternannten Musikexperten zu. Letzten Endes sind es seltsamerweise genau diese "Blättchen" die Genesis in den Achtzigern des musikalischen Verrats bezichtigten.
__________________
Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

http://www.myspace.com/progtronaut

Geändert von brecher (15.11.2008 um 17:48 Uhr).
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Alt 15.11.2008, 18:38   #10 (permalink)
Detlev Jäschke
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Beiträge: n/a
Zitat:
Also mal sehen, an welchen Kollegen ich die Box nun verschenke. Meine Genesis-Zeit ist sowieso lange vorbei. Und wenn ich sie doch mal wieder aufleben lassen will, dann muss es knistern, dann geb ich mir die Nadel


na, ich denke auch eher das der Kritiker ein Anhänger des Purismus ist (es geht doch nix über die gute alte Schallplatte ).

Ich habe die neuen Aufnahmen leider noch nicht hören können, aber ich denke auch das es so gemeint ist, das es weniger um das drumherum geht, sondern um die Meldoie den Klang, dem was eigentlich gemeint ist, geht. Ich seh´s auch eher als Kompliment, es spielt halt keine Rolle ob man nun dies oder das hervorhebt oder noch was dazu nimmt, wie´s ja auch "the musical box" mit der unplugged Version von white mountain gezeigt haben; es funktioniert auch PUR (Pur ? ).
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