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Wichtigste CDs der Woche auf Spiegel.de

  • Mango Kid
  • 11. November 2008 um 12:33
  • Prophet
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    amyristom
    • 12. November 2008 um 01:30
    • Offizieller Beitrag
    • #11

    Marillion starteten als zum Teil doch recht billige Genesis-Kopie (ich BIN Marillion-Fan, aber den wirklich dreisten und noch dazu billigen Apocalypse-Abklatsch in "Grendel" hab ich ihnen bis heute nicht verziehen), schwammen sich aber recht schnell davon frei.

    Klang z.B. Fish auf "Script for a Jester's Tear" und auch noch auf "Fugazi" noch stellenweise stark nach einem "Gabriel-Wanna-Like", so hat er und auch die Band spätestens bei "Clutching At Straws" den eigenen Stil gefunden. Und spätestens seit Hogarth klingt bei Marillion nichts mehr wie Genesis (außer "No One Can" auf "Holidays In Eden" - da finde ich immer noch, dass hätte auch gut von Collins gesungen auf der "We can't dance" gepasst. :D).

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Sebastian
    Squonk
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    • 12. November 2008 um 01:44
    • #12

    Warum Marillion nach Genesis klingen soll (OK Grendel...aber das vergessen wir mal...jeder fängt mal an) versteh ich nicht. Marillion hat z.B. etwas, was Genesis nie wirlich hatten: Einen Gitarristen. Genesis hatte nur einen "i-Tüpfelchen-Setzer" (Hackett) und einen genialen Bassisten dem die Lead-Gitarre aufgedrückt wurde (Rutherford).

    Hört euch doch mal das Meisterwerk Misplaced Childhood an. Das lebt von atmospärischen Keyboard-Sounds und nicht von Düdel-Daddel-Soli à la Banks und der herrlichen Gitarre von Rothery. Marillion ist einfach vor allem eins: Atmosphäre, Atmosphäre und nochmals Atmosphäre. Da gibts kein solistisches Gefrickel wie bei Genesis sondern es kommt aufs Gefühl an.

    Außerdem sind die Texte bei Misplaced Childhood z.B. viel greifbarer und aus dem Leben gegriffen und alles andere als die Märchenlyrik die man von Genesis kennt.

    1. Vorsitzender des Deutschen Mike Rutherford Fanclubs

    Pure Vernunft darf niemals siegen!

    Einmal editiert, zuletzt von Sebastian (12. November 2008 um 02:39)

  • Prophet
    Moderator
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    amyristom
    • 12. November 2008 um 02:34
    • Offizieller Beitrag
    • #13

    Dem kann ich mich nur anschliessen. Wie gesagt, ich denke der Genesis Vergleich rührt auch weniger von der Musik (mit Ausnahme von besagtem Grendel und ein paar wenigen anderen absoluten Frühwerken a la "The Web" oder auch "Garden Party") oder den Texten (die bei Marillion doch meist sehr alltagsbezogen sind und keine surrealen Inhalt habe), als vielmehr von der frühen Bühnenshow Fishs (Gesichtsbemalung / Masken / Verkleidungen), seiner theatralischen Performance und seines anfänglichen Gesangsstils.

    Dies alles hatte sich bereits mit Misplaced Childhood und erst Recht mit Clutching At Straws geändert (keine Gesichtsbemalung mehr, eigener Gesangsstil, usw.), d.h. spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten Marillion mit Genesis nichts mehr gemein oder erinnerten daran.

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    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • emerald
    Lurker
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    • 12. November 2008 um 07:21
    • #14
    Zitat von Prophet

    Dies alles hatte sich bereits mit Misplaced Childhood und erst Recht mit Clutching At Straws geändert (keine Gesichtsbemalung mehr, eigener Gesangsstil, usw.), d.h. spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten Marillion mit Genesis nichts mehr gemein oder erinnerten daran.

    . . . wohl wahr . . .

    15.04.08: JEAN-MICHEL JARRE, Frankfurt am Main
    20/21.04: MICK POINTER, Lorsch/Aschaffenburg
    26.04.08: JOSEPH ARTHUR, New York
    28.04.08: THE VERVE, New York
    04.05.08: MARK KNOPFLER, Frankfurt am Main
    28.05/23.08.08: JETHRO TULL, London/Hanau
    05.06.08: POLICE, Mannheim
    10.06.08: KISS, Mannheim
    16.06.08: BRUCE SPRINGSTEEN, Düsseldorf
    18.07/01.11: Tangerine Dream,Loreley/London
    20/30.08.08: REM, Loreley/London
    03.10.08: THE MUSICAL BOX, Frankfurt am Main
    19.10.08: Porcupine Tree, London

  • Father Tiresias
    Lurker
    Beiträge
    485
    • 12. November 2008 um 10:20
    • #15

    Ich glaube, der Unterschied zwischen Genesis und Marillion ist, das Genesis selten wirklich langweilig waren, Marillion dafür aber fast immer. :topp:

    (sorry, off-topic)

    If there is one person that I have to select as a living genius of pop music, I would choose Brian Wilson.
    (George Martin)


    check out for great music:
    https://www.genesis-fanclub.de/www.myspace.com/dettawalker
    https://www.genesis-fanclub.de/www.dettawalker.com
    https://www.genesis-fanclub.de/www.purevolume.com/dettawalker

  • war-in-muenster
    Banjo Man
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    601
    • 12. November 2008 um 10:57
    • #16
    Zitat von Sebastian

    ...warum man Käseblätter wie den Spiegel hasst.

    :confused:

    Den Spiegel als Käseblatt zu bezeichnen finde ich mehr als abwegig - mal ganz unabhängig davon, was dort über Genesis oder Marillion steht.

  • Online
    mutzelkönig
    Giant Hogweed
    Beiträge
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    • 12. November 2008 um 11:03
    • #17
    Zitat von Sebastian

    Marillion hat etwas geschafft was Genesis verwehrt blieb: GUTE, ANSPRUCHSVOLLE UND VOR ALLEM BEWEGENDE ROCKMUSIK NACH 1980 ZU SCHAFFEN!

    Sorry Sebastian, aber dieses Statement ist einfach nur KÄSE!
    Ich möchte jetzt auch nicht wieder ins Grundsätzliche gehen und darüber diskutieren, was gut und anspruchsvoll ist. Grundsätzlich aber denke ich, dass Genesis sich nicht vor einer Band wie Marillion verstecken müssen...

    But we never leave the past behind, we just accumulate...

    "Von jedem Tag will ich was haben

    Was ich nicht vergesse

    Ein Lachen, ein Sieg, eine Träne

    Ein Schlag in die Fresse"

  • Father Tiresias
    Lurker
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    485
    • 12. November 2008 um 11:21
    • #18
    Zitat von mutzelkönig

    Sorry Sebastian, aber dieses Statement ist einfach nur KÄSE!
    Ich möchte jetzt auch nicht wieder ins Grundsätzliche gehen und darüber diskutieren, was gut und anspruchsvoll ist. Grundsätzlich aber denke ich, dass Genesis sich nicht vor einer Band wie Marillion verstecken müssen...

    Mutzelkönig, du hast verdammt recht. So isses!

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    (George Martin)


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  • duke77
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.163
    • 12. November 2008 um 12:50
    • #19
    Zitat von Sebastian

    Marillion hat etwas geschafft was Genesis verwehrt blieb: GUTE, ANSPRUCHSVOLLE UND VOR ALLEM BEWEGENDE ROCKMUSIK NACH 1980 ZU SCHAFFEN!

    Auch Marillion hat einige Stinker produziert. Seasons End, Holidays In Eden und die Party-Hits der Fish-Ära...

    Ab Brave sind Marillion großartig, auch Misplaced Childhood und Clutching sind tolle Platten, aber man sollte schon die Kirche im Dorf lassen, das Gesamtwerk von Genesis ist doch in einer anderen Liga.

    ____________________

    This is love, girl, call it what you will. This is love. (Tony)

    1986’s “Invisible Touch” was an updated prog manifesto camouflaged as pop artifact. (LA Times)

  • kwkaiser
    Intruder
    Beiträge
    2
    • 12. November 2008 um 13:37
    • #20
    Zitat von Sebastian

    Marillion hat z.B. etwas, was Genesis nie wirlich hatten: Einen Gitarristen. Genesis hatte nur einen "i-Tüpfelchen-Setzer" (Hackett) und einen genialen Bassisten dem die Lead-Gitarre aufgedrückt wurde (Rutherford).

    ...und nicht von Düdel-Daddel-Soli à la Banks und der herrlichen Gitarre von Rothery. Marillion ist einfach vor allem eins: Atmosphäre, Atmosphäre und nochmals Atmosphäre. Da gibts kein solistisches Gefrickel wie bei Genesis sondern es kommt aufs Gefühl an.

    Außerdem sind die Texte bei Misplaced Childhood z.B. viel greifbarer und aus dem Leben gegriffen und alles andere als die Märchenlyrik die man von Genesis kennt.

    Eigentlich wollte ich mir mal etwas von Marillion anhören um mir einen Eindruck zu verschaffen, aber nachdem ich hier die Beurteilungen von diesem Marillion-Fan über Genesis gelesen habe, ist das wohl nicht mehr notwendig...:rolleyes:

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