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  4. GENESIS - 1996 bis 1999

"Calling All Stations"- ein schwaches Genesis-Album?

  • little nick
  • 25. März 2007 um 20:59
1. offizieller Beitrag
  • little nick
    Squonk
    Trophäen
    1
    Beiträge
    4.292
    • 25. März 2007 um 20:59
    • #1

    Dass CAS kommerziell nicht so erfolgreich war, liegt sicherlich nicht zuletzt an dem Fehlen von Phil Collins. Aber auch viele "wahre" Genesis-Fans haben sich von dem Album distanziert...Woran liegt das? Ist die Musik schlechter geworden? Wenn ja, in wiefern? Wäre das Album mit Phil Collins besser geworden? Welche Rolle spielt Ray Wilson?

  • Caspar80
    Banjo Man
    Beiträge
    765
    • 25. März 2007 um 21:01
    • #2

    Phil ist halt ein Profi und Ray hat noch nicht so viel Erfahrung. Es ist halt hammerschwer Phil Collins zu ersetzten. Ich glaube das kein Genesis Fan wirklich zufrieden war mit Calling all Stations und der Wahl eines ziemlich unbekannten Sängers. Das ist so wie wenn man den Paten 4 mit irgendeinem XYZ Schauspieler aus England dreht. Oder meinethalben Indiana Jones ohne Harrison Ford.

    And the Lamb lies down ... on broooooooaaaaadddddwayyyy ......

  • Butsch
    Banjo Man
    Beiträge
    1.500
    • 25. März 2007 um 21:06
    • #3

    Das glaube ich auch, ich habe soeben das Konzert mit ray in youtube 98 angeschaut. es ist echt nicht schlecht, doch ich fühle mich irgendwie komisch. Es tut mir leid wenn ich Mike und Tony sehe in dieser Halle ohne wirkliche Show. Dann ein Schlagzeuger der bestimmt super ist doch überhaupt nicht ins bild passt. Phil fehlt einfach. Das Bild von genesis war 98 nicht real, es war wie ein böser Traum

    https://www.genesis-fanclub.de/photogalleries…?album=80&pos=0

  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.832
    • 25. März 2007 um 21:18
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    kurze Anmerkung vorab - Threads zu dem Thema gibt es in diesem FORUM viele, bitte auch mal auf die SUCHE Funktion zurückgreifen

    ich halte Eure Aussagen für etwas "dahergesagt"

    ich war 1998 in Dortmund dabei und sah eine spielfreudige Band. Spätestens bei The Dividing Line hatte es mich gepackt. Beim alten Material war Ray besonders bei No Son Of Mine, Carpet Crawlers, Mama (!) und Home By The Sea grandios

    Dem Album selber fieberte ich damals regelrecht entgegen. Als Phil ausstieg, hab ich das mit lachendem und weinendem Auge gesehen. Ray Wilson sagte mir damals nix, aber ich war sprachlos, als er in Berliner Fernsehturm ansetzte, No Son Of Mine zu singen. Das hatte mich echt überzeugt. Und dann auch noch Lover's Leap - das war einfach klasse!
    Und ich denke, dass dies viele Fans genauso gesehen haben. Genesis war bei weitem nicht so von Phil Collins dominiert, wie das vor allem die Presse gerne glauben machen wollte.
    Calling All Stations krankte etwas daran, dass die produktion ständig in der Luft hing, bis alles fest stand. Ray war nur an 3 Songs beteiligt, dazu zwei Drummer, die nicht zur Band gehörten. Aber: Der Titelsong, Uncertain Weather, The Dividing Line, One Man's Fool - das waren Hammer-Nummern und ich war froh, dass die Band weiter machte. Aber ein zweites Album mit Ray, das hätte schließlich wesentlich mehr Aufschluss über die Zukunftsfähigkeit der Band gebracht als dieses "wir kneifen den Arsch zusammen und machen nix mehr".

    @ Butsch: bei youtube kursiert viel Material, vermutlich war das Kattowitz oder Wien - bei den Shows fehlten die Leinwände (abgesehen davon ist die youtube Quali grausam und selbst ne DVD nix im Vergleich dazu, daei gewesen zu sein), die Show war an sich schon ansprechend. Wichtig fand ich sie damals aber nicht. Das akustische Intermezzo, u.a. mit Dancing With The Moonlit Knight, war viel mehr wert als die krabbelnden Spinne bei Congo auf der Leinwand. The Lamb Lies Down On Broadway wurde komplett gespielt, das gab es auch länger nicht.

    Kurzum: Album und Tour ware aus meiner Sicht gelungen, Luft nach oben gabs sicher und den Beweis, dass sie es wirklich noch können, blieben sie wegen des fehlenden 2. Albums leider schuldig. Dennoch ist CAS für mich kein Stiefkind im Back-Katalog

    Christian
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  • Butsch
    Banjo Man
    Beiträge
    1.500
    • 25. März 2007 um 21:26
    • #5

    Es stimmt, die Show auf youtube war die in polen. und es kommt auch nicht darauf an, da hast du recht. Das sie die akkustik Nummern brachten fand ich auch klasse und bemerkenswert, da ich denke mal bei Collins so was nicht passiert wäre. Da könnte sich die 2007er Formation noch was abschauen. Dort wird es bestimmt kein Dancing with the moon..... geben.
    Das die Show dort super war glaub ich dir ebenfalls, doch bei mir bleibt immer noch das komische gefühl das es nicht das wahre Genesis ist. Ist ja nur eine individuelle Meinung, nur ein Komentar zum Thema!!!

    https://www.genesis-fanclub.de/photogalleries…?album=80&pos=0

  • eclipse
    Slipperman
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    2.594
    • 25. März 2007 um 21:50
    • #6

    Für mich war eigentlich nicht die Tatsache entscheidend, ob Phil dabei ist oder nicht, sondern ob das Album gute Musik enthält. Das war auch der Fall, mittlerweile halte ich es von allem Material, das seit einschließlich Duke erschienen ist, für das beste. Für diese Aussage werde ich mir wahrscheinlich eine verbale Steinigung einhandeln, aber zu dieser Ansicht stehe ich. Kein Album nach Seconds Out resp. Wind And Wuthering hat eine solch fesselnde Atmosphäre aufgebaut, in diesem speziellen Fall eine sehr düstere, und des weiteren war Ray der beste Sänger seit Peter Gabriel :p . Konklusiv muss man festhalten, dass Kritiker und Fans gleichermaßen diesem Album voller Vorbehalte viel Unrecht haben angedeihen lassen. Für mich ist es die perfekte Herbst-Winterplatte, wunderbar melancholisch, ein verkanntes, ja, das meist unterschätzte Album von Genesis, das selbst die Hauptakteure nicht wirklich, wenngleich auch aus verständlichen Gründen, zu schätzen gelernt haben.

  • Prophet
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    amyristom
    • 25. März 2007 um 22:18
    • Offizieller Beitrag
    • #7
    Zitat von Christian

    ich halte Eure Aussagen für etwas "dahergesagt"


    Hi Christian, ich weiß du magst CAS, aber derartige Antworten von dir wirken immer etwas zu sehr, als wolltest du anderslautende Meinungen als unqualifiziert und falsch abwerten.

    Hier meine Meinung zu CAS und der nachfolgenden Tour:
    Ich persönlich habe damals Collins keine Träne nachgeweint, insbesondere nachdem Banks und Rutherford angekündigt hatten, weitermachen zu wollen. Mir war das vorangegangene "We can't dance" alles in allem von solch Perlen wie Driving the last spike, Dreaming while you sleep und Fading lights mal abgesehen, zu stark Collins-Solo-fiziert (egal wer von den dreien letztlich solche Dinge wie Hold on my heart, Never a time, usw. komponiert hat, es klang einfach zu stark nach Collins'-wähwähwäh-du-liebst-mich-nicht-Soloplatten).

    Doch nun war dieser Einfluss (scheinbar) weg, eine neue musikalische Ausrichtung bzw. eine Refokussierung auf das, was Genesis wirklich ausmachte, schien wieder möglich.
    Dazu gesellten sich dann noch hoffnungsvolle Äußerungen wie von Rutherford Marke "Mit dieser Platte gehen wir zu unseren Ursprüngen a la Wind&Wuthering zurück". Die Erwartungen schossen in den Himmel.
    Dann kam die Pressekonferenz, wo man das erste Mal der wirklich guten Stimme Ray Wilsons lauschen konnte. Der Hammer, wie dieser Kerl sowohl neue Sachen wie No Son Of Mine als auch alte Klassiker wie Supper's Ready rüberbrachte.


    Das Album
    Und dann kam das Album und machte zumindest für mich alle Hoffnungen zunichte, obwohl einige sehr gute Songs drauf sind, die ich immer noch sehr gerne höre!

    Gründe:
    - Die enttäuschte Erwartungshaltung, auch geschürt durch genannte Kommentare seitens der Band. CAS war vieles, aber sicher kein Zurück zum alten Sound Marke Wind&Wuthering. Viel eher war CAS trotz düstererem Sound, neuem Drummer und neuer Stimme eher die logische Fortsetzung von We can't dance.
    - Schrecklich monotones Drumming. Sieht man mal von Lichtblicken wie Dividing Line ab, herrscht das ganze Album über total langweilig uninspiriertes 4/4-Drumming vor. Man merkt, dass alle Songs ohne Drummer sondern nur mit Drum-Maschine komponiert wurden.
    - Der schlimmste Aspekt: Das Songwriting! Das ist nämlich über weite Strecken unter aller Kanone. Es gibt ein paar herausragende Lichtblicke: Der Titeltrack, Alien Afternoon, Dividing Line. Der Rest hört sich schrecklich uninspiriert, gelangweilt, ideenlos und vor allem überaus steif an. Es wirkt einfach müde und bemüht. We can't dance spritze dagegen wenigstens noch vor Lockerheit, Ironie und Witz.
    Dazu kommt noch, dass Tony Banks zum ersten Mal überhaupt auf einem Genesis-Album negativ richtiggehend nervt: Er kleistert wirklich alles mit ein und demselben Pad-Sound zu, klingt überhaupt nicht locker und spielt sich beim Keyboard-Solo von "There must be some other way" wirklich in die Kreisliga. Absolut einfallslos werden hier Töne aneinandergereiht.

    Wohin es mit CAS auch hätte gehen können, hat 2 Jahre zuvor Tony Banks selbst auf Strictly Inc. gezeigt: "An Island In The Darkness" bietet diesselbe Produktion wie CAS (Sound, insbesondere die Drums klingen wie die auf CAS); Gesangslinien, die so auch Wilson gesungen hätte und insgesamt schon den typischen CAS-Sound, besitzt aber mutiges, progressives und schlicht SEHR GUTES Songwriting und tut das, was Rutherford für CAS versprochen hatte: die Rückkehr zum Songwriting a la Wind&Wuthering, kombiniert mit den modernen Sounds von heute. Leider war dann 2 Jahre später bei CAS alles wieder vergessen. Warum nur?!?

    Die Tour
    Nichtsdestotrotz freute ich mich auf die Tour. Endlich mal Genesis live sehen (zu WCD-Zeiten war ich noch zu jung). Das vom ursprünglich geplanten Mega-Setdesign letzlich nichts mehr übrig blieb, war mir egal. Auch, dass die Maimarkthalle in Mannheim kein Stadion war und nur zu 3/4 gefüllt war, war egal. Umso besser, kein Gedränge. Nur die Musik zählt.

    Und alles in allem hat mich die Show begeistert! Ray Wilson brachte alle Songs aller Genesis-Perioden sehr gut rüber, viele Collins-Ära Songs sogar für mein Empfinden besser als Collins selbst! Zudem gingen Genesis ENDLICH mal live auch wieder "Risiken" ein und brachten völlig unerwartetes: The Lamb live komplett ohne Medley. Generell: kein einziges Medley!!! Carpet Crawlers komplett! Dazu noch ein kurzes Akkustik-Set, wann hatten die sowas schon einmal gemacht, wow! Dann Anthony Drennan, der Hackets Parts bei weitem gefühlvoller rüberbrachte als dies Stürmer je getan hat (ich mag Stürmers Interpretation übrigens auch, nur Drennan war besser). Dazu kam das Songmaterial von CAS auch alles in allem lockerer und wuchtvoller rüber.
    Negativ fiel mir nur wieder Nir Z auf. Er ist ohne Frage ein sehr guter Drummer, aber er trommelt viel zu amerikanisch pop-rockig. D.h. er trommelt zu ideen-/seelenlos, trommelt zu verkrampft wo Collins einfach nur locker wirkte. Und Collins Drum-Parts wurden nicht interpretiert sondern einfach lieblos mehr schlecht denn recht Schlag für Schlag so nachgespielt, wie Collins dies auf der We can't dance Tour gemacht hatte (so als hätte Nir diese Aufnahmen einstudiert). Kurz: Nir passte nicht richtig zur Musik von Genesis.

    Alles in allem war ich trotzdem am Ende dieser Periode versöhnt mit den "neuen" Genesis und wartete auf ein neues Album, was hoffentlich einiges besser gemacht hätte als CAS. Das Potential war ja da. Schade, dass die Band nicht genug "Eier" hatte, um weiterzumachen.

    Aber letztlich ist das "CAS-Projekt" genau daran gescheitert, dass Banks und Rutherford nicht genügend "Eier" (sorry ;) ) gehabt haben.
    Die kurze Wilson-Ära war einfach nicht konsequent genug, war zu wenig mutig, zu sehr auf Sicherheit (=Chartposition) ausgelegt und letztlich zu lustlos umgesetzt, um zu funktionieren. Wie schreibt einer auf den Babyblauen-Seiten sinngemäß treffend: Collins-Ära-Songs ohne Collins - das konnte nur in die Binsen gehen.


    Leider befürchte ich für die bevorstehende Tour, dass hier wieder zu sehr auf Sicherheit gegangen wird: Wir werfen die IT- und WCD-Tour in den Mixer und garnieren das mit 1-2 Old-Medleys. Dagegen war die CAS-Tour mit ihren komplett ausgespielten Songs und dem mutigen Akkustik-Set eine Offenbarung! Hoffentlich haben sie im Sommer den Mut, neben den zu erwartenden Hit-Klassikern auch unerwartetes Material zu bringen. Ich würde es ihnen wünschen!

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

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  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.832
    • 25. März 2007 um 22:55
    • Offizieller Beitrag
    • #8
    Zitat von Prophet

    Hi Christian, ich weiß du magst CAS, aber derartige Antworten von dir wirken immer etwas zu sehr, als wolltest du anderslautende Meinungen als unqualifiziert und falsch abwerten.

    nee, das war nicht meine Absicht, weshalb das auch in Anführungszeichen gesetzt war. ich habe nur oft den Eindruck, dass man heute die CAS Zeit total kalt betrachtet, während es damals wesentlich mehr Emotionen / Leidenschaft / Interesse dafür gab. Da kann man natürlich sagen, das is bei allen Ären so, aber hier fällt es mir besonders auf.

    ich erwische mich auch oft dabei, wie ich zB die And Then There Were Three Phase vorschnell abqualifiziere - aber ich war eben nicht dabei! Mein erstes bewusst erlebtes Album war WCD, noch viel intensiver war es bei CAS und entsprechend groß die Vorfreude und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, auc wenn der allergrößte Baum sicher nicht ausgerissen wurde.

    Mir war nur wichtig, dass man nicht auf Grund von eher schlechten Live-Dokumenten ein Gesamturteil fällt, aber das hatte (in dem Fall) butsch in einem darauf folgenden Posting bereits etwas relativiert / klargestellt, da hatte ich ihn einfach zu einseitig verstanden.

    Wenn hier plötzlich alle CAS gut fänden, ist das auch Mist.

    Mir gefallen übrigens auch "balladen" wie Shipwrecked und Not About Us. Das klang mit Rays Stimme schon irgendwie anders, auch der Gitarrensound war ein anderer, etwas mehr im Vordergrund. Was die Keyboards angeht, da geb ich dir recht. Soli a la TMBSOW oder Congo sind echt ein Witz!

    Christian
    it-Redaktion

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  • Steffen
    Moderator
    Beiträge
    2.800
    • 26. März 2007 um 08:36
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    Prophet: ...als hätt ich's geschrieben! ;)

    ...die ankündigungen der band, es würde "düster" und mehr richtung gabriel gehen, hab ich damals zu ernst genommen und wurde ziemlich enttäuscht. das hat aber nix mit ray oder nir zu tun, sondern mit den gründen, die prophet geschrieben hat...die damals aktuellen solo-scheiben "beggar" und "strictly inc." fand ich um längen besser, interessanterund vor allem inspirierter...

    trotzdem wär es ein feiner zug der aktuellen besetzung gewesen, ein bis zwei highlights der scheibe bei der anstehenden tour zu spielen...ich mag nicht deren haltung, so zu tun, als gäb es das album überhaupt nicht...ähnlich wie mit "fgtr". man hat immer den eindruck, die jungs sind peinlich berührt, wenn sie auf die ray-ära angesprochen werden...

    Got no friends? Got no fun? Listen to SPLIFF and you'll see the sun!

    Club-Mitglied seit 1991 +++ GENESIS (11x ab 1987) + PHIL COLLINS (12x ab 1990) + PETER GABRIEL (20x ab 1987) + STEVE HACKETT (12x ab 2003) + MIKE & THE MECHANICS (12x ab 1989) + RAY WILSON/_CUT (8x ab 1999) + THE MUSICAL BOX (15x ab 2003) +++ Nächste Station: 27.05.2026 STEVE HACKETT +++ Alle Kozertbesuche seit 1982

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  • Chrysanthus
    Lurker
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    185
    • 26. März 2007 um 10:02
    • #10

    Also das Fehlen von Phil Collins hat für mich nur bedeutet, daß CAS ungewohnt, deswegen aber alles andere als schlecht war. Es hatte einige sehr starke Songs, bei denen Phils Stimme (schlagt mich nicht) gar nicht gepaßt hätte und die er live (schlagt mich nicht) mit Sicherheit gar nicht singen könnte, weil ihm da einfach das Volumen in der Stimme fehlt.

    Ray war, auch wenn es sich sehr ungewohnt angehört hat, ein sehr guter live-Sänger auf der CAS-Tour. OK, bei der Lache von MAMA fehlt ihm einfach das Fiese, das Phil insbesondere bei einigen bootlegs so herrlich rüberbringt und Domino II nervt mich gesanglich bei Ray genauso wie bei Phil

    Ich finde es mehr als befremdlich, daß Tony und Mike CAS wie ein verstoßenes Stiefkind behandeln. Immerhin haben die beiden wieder einige Melodien und auch geniale Soloteile komponiert. THE DIVIDING LINE wäre gerade für die jetzige Tour sehr gut geeignet wegen dem Drumsolo und dem Gitarrenduell (letzteres war ja mit ein Highlight bei der CAS-Tour)

    Tony Banks - der virtuoseste und beste Komponist und Keyboarder!

    Tour 1987: Mannheim / Tour 1992: Hockenheim / Tour 1998: Mannheim / Tour 2007: Frankfurt - Düsseldorf

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