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Steve Hackett - The Night Siren - Rezension  

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GENESIS 1976 bis 1982 Diskussionen über Genesisn von A Trick Of The Tail bis Three Sides Live

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Ungelesen 14.08.2012, 18:42   #1 (permalink)
charles bukowski
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Der weggang von Steve provoziert den Genesis- Mainstreampop?

Ein ganz klares JAAA. Nach dem Weggang von Steve hatten Genesis die Möglichkeit zu dritt weiterzumachen oder einen neuen Sologitarristen einzustellen. Letzteres ist bekanntlich nicht passiert.
Nach dem Weggang von Peter gab es dann die sehr gelungenen Alben "A Trick of the Tail" und "Wind and Wuthering" mit dem negativen Aussreisser "Your own special Way".
Danach hatte man weder einen Sologitarristen, noch einen Gitarristen, der in der Lage war, mit Tonys Spiel zu kommunizieren, weder auf Solo- noch auf der Akustikgitarre.
So wurden meiner Meinung nach die Stücke seichter und kompositorisch minderwertiger bis auf ein paar Ausnahmen.
Bei CAS hatten sie auch nicht die Eier einen Sologitarristen zu verpflichten. So kam es wie es kommen musste, inklusive die Alben ab "Wind and Wuthering": Seichte Mainstream-Popmusik welche einige Ausnahmen auch nicht retten können.
Was meint ihr?
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Alt 29.11.1981, 11:38 Nur für Gäste
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Der weggang von Steve provoziert den Genesis- Mainstreampop?

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Ungelesen 14.08.2012, 19:00   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von charles bukowski Beitrag anzeigen
Ein ganz klares JAAA. Nach dem Weggang von Steve hatten Genesis die Möglichkeit zu dritt weiterzumachen oder einen neuen Sologitarristen einzustellen. Letzteres ist bekanntlich nicht passiert.
Nach dem Weggang von Peter gab es dann die sehr gelungenen Alben "A Trick of the Tail" und "Wind and Wuthering" mit dem negativen Aussreisser "Your own special Way".
Danach hatte man weder einen Sologitarristen, noch einen Gitarristen, der in der Lage war, mit Tonys Spiel zu kommunizieren, weder auf Solo- noch auf der Akustikgitarre.
So wurden meiner Meinung nach die Stücke seichter und kompositorisch minderwertiger bis auf ein paar Ausnahmen.
Bei CAS hatten sie auch nicht die Eier einen Sologitarristen zu verpflichten. So kam es wie es kommen musste, inklusive die Alben ab "Wind and Wuthering": Seichte Mainstream-Popmusik welche einige Ausnahmen auch nicht retten können.
Was meint ihr?
Ich meine dass ich nach so einer wertenden Einleitung kein Interesse an diesem Thema habe und nun meine Playliste mit dem minderwertigen seichten Mainstreampop weiter abspiele. That's all.
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- Turn It On Again
Ironie ist, sich auf die Gleise zu legen, und dann beim Warten auf die Deutsche Bahn eines natürlichen Todes zu sterben.

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Ungelesen 14.08.2012, 19:03   #3 (permalink)
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Benutzerbild von pealmu
 
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Nee, Charles, ganz so einfach ist es nicht. Genesis hatte schon immer eine leichte Seite:

- Harlequin, Harold The Barrell, For Abent Friends
- Time Table, Willow Farm
- I Know What I Like, More Fool Me
- Grand Parade of Lifeless Packaging, Counting Out Time, Carpet Crawlers, Anyway, It
- A Trick Of The Tail
- Your Own Special Way, Pigeons, Match Of The Day

Kein Wegwerfpop waren beispielsweise:

- Burning Rope, Down And Out, Say It's Allright Joe
- Duke Suite
- Abacab, Dodo/Lurker, Me And Sarah Jane
- Mama (auch wenn es ein untypischer Hit war), Home By The Sea
- Tonight x3, Domino, Brazilian
- Driving The Last Spike, Dreaming While You Sleep, Fadung Lights, No Son Of Mine (trotz Hit)
- Calling All Stations, Alien Afternoon, One Man's Fool, Dividing Line, Uncertain Weather, There must be ...

Dass sie glaubten, nach Steves Weggang etwas ändern zu müssen und versuchten, die Songs kürzer zu halten, kann ich nachvollziehen und ist eigentlich auch spannend, denn ich mag meine Lieblingsgruppe in ALLEN Phasen und habe mit jeder Änderung auch etwas neues entdecken können.

Aber was bringt uns wieder so ein Thread?
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pealmu ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.08.2012, 19:08   #4 (permalink)
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Nach dem Weggang von Steve Hackett war plötzlich vieeeeeeel Platz in diesem musikalischen Garten, weil das ganze verschnörkelte Gitarrenrumgeplingel mitsamt dem ganzen Märchenkrams, allen Horizonten, Gänsen, Geistern und Gefolgsleuten aus dem Programm gebulldozert wurde. Als erstes breiteten sich in diesem ausgelüfteten Garten dann schnellwachsende Musikalien aus, und er drohte unter einer wahren Flut von Pianokeybordia Banksii zu ersticken. Die Gegenreaktion darauf war eben nicht das Aufstellen von Gartenzwergen, sondern das kräftige Durchgärtnern und die tatkräftige Weitergestaltung des Gartens; liebgewordene alte Gewächse blitzen hier und da durch, aber es ist alles in allem ein geordneterer Garten und kein märchenhaft verfilzter Urwald.
Und warum das? Weil es Zeit gewesen sein muss für die Änderung. Und Änderung heißt vorwärts: Wenn mir meine Wohnung nicht gefällt, brauch ich eine neue - aber kein Fliegenpilzhaus wie im Schlumpfdorf. Wenn mir meine Hemden nicht mehr gefallen, brauche ich andere - aber nicht die Plüschnikkis, die ich mit 4 oder 5 getragen habe. Die Entwicklung schreitet voran. Und das ist auch gut so.

(Nebenbei ist die Prämisse deines letzten Absatzes stark meinungsabhängig. Ich zum Beispiel halte sie für totalen Quatsch.)
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... cried a voice in the crowd.
martinus ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.08.2012, 19:21   #5 (permalink)
charles bukowski
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Zitat:
Zitat von Turn It On Again Beitrag anzeigen
Ich meine dass ich nach so einer wertenden Einleitung kein Interesse an diesem Thema habe und nun meine Playliste mit dem minderwertigen seichten Mainstreampop weiter abspiele. That's all.
Natürlich ist das wertend, eben meine Meinung dazu. Du kannst gerne eine andere Meinung dazu haben, hätte ich dann aber auch gerne begründet.

Zitat:
Zitat von pealmu Beitrag anzeigen
Nee, Charles, ganz so einfach ist es nicht. Genesis hatte schon immer eine leichte Seite:

- Harlequin, Harold The Barrell, For Abent Friends
- Time Table, Willow Farm
- I Know What I Like, More Fool Me
- Grand Parade of Lifeless Packaging, Counting Out Time, Carpet Crawlers, Anyway, It
- A Trick Of The Tail
- Your Own Special Way, Pigeons, Match Of The Day

Kein Wegwerfpop waren beispielsweise:

- Burning Rope, Down And Out, Say It's Allright Joe
- Duke Suite
- Abacab, Dodo/Lurker, Me And Sarah Jane
- Mama (auch wenn es ein untypischer Hit war), Home By The Sea
- Tonight x3, Domino, Brazilian
- Driving The Last Spike, Dreaming While You Sleep, Fadung Lights, No Son Of Mine (trotz Hit)
- Calling All Stations, Alien Afternoon, One Man's Fool, Dividing Line, Uncertain Weather, There must be ...

Dass sie glaubten, nach Steves Weggang etwas ändern zu müssen und versuchten, die Songs kürzer zu halten, kann ich nachvollziehen und ist eigentlich auch spannend, denn ich mag meine Lieblingsgruppe in ALLEN Phasen und habe mit jeder Änderung auch etwas neues entdecken können.

Aber was bringt uns wieder so ein Thread?
Was bringt uns das, Austausch von Meinungen, klar. Ich schrieb ja auch, dass es nach dem Weggang von Steve Ausnahmen gibt, und du hast ja schon einige Ausnahmen zitiert mit denen ich auch einverstanden bin. Nicht mit allen, o.k. Bei der Peter Epoche finde ich deine Beispiele o.k, etwas seichtere Songs, aber meiner Meinung nach interressanter, da man einige Facetten hören kann, die man später, ab "And Then...", nicht so erleben kann, meine Meinung natürlich.
Sie mussten natürlich zwangsläufig etwas ändern nach dem Weggang von Steve. Sein Fehlen kompensieren eben, da man keinen neuen Sologitarristen einstellen wollte. Und das ist der Knackpunkt für mich für sehr viele manchmal auch unerträgliche Mainstream-Popsongs von unseren Jungs, die danach kamen.
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Ungelesen 14.08.2012, 19:24   #6 (permalink)
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Benutzerbild von TM Productions
 
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Beiträge: 5.393
Die These ist schon deshalb Unfug, weil auch Steve nur ein paar Jahre später mit GTR Mainstream-Pop pur gespielt hat. Der Richtungswechsel, der ja nicht abrupt, sondern eher organisch-schleichend kam und über einen Zeitraum von vier, fünf Jahren und ebenso vielen Alben erfolgte, wurde vielmehr ausgelöst durch den vorherrschenden Zeitgeist und die musikalischen Einflüsse der Popmusik der 1980er Jahre. Das liegt so sonnenklar auf der Hand, da muss man keine neuen Fässer für aufmachen.
TM Productions ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.08.2012, 19:38   #7 (permalink)
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Benutzerbild von doctordiper
 
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Tony, Phil und Mike haben nicht gewartet dass Steve geht um kürzere und zungänglichere Songs zu schreiben. Dass ALLE Singles von Genesis ab 1978 in den Charts landeten hat nichts mit dem Abgang Steve's zu tun.

Steve habe sich hauptächlich bei Tony unbeliebt gemacht weil Voyage of the Acolyte ein Erfolg war und hat ihn gedroht: "entweder Genesis oder deine Solokarriere!"
Steve ist also gegangen weil Tony Banks ihm nicht ermöglicht hat weitere seiner Kompositionen in der Band vor zu schlagen.
Daraus zu entnehmen dass Steve's Ausstieg den Mainstream Pop der Band provoziert hat ist eine zu einfache Abkürzung der Geschichte der Band....
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Ungelesen 14.08.2012, 19:40   #8 (permalink)
charles bukowski
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Ich glaube nicht, dass ich hier Quatsch poste. Steves Ausstieg hat meiner Meinung nach eine grössere Lücke hinterlassen als der Weggang von Peter in kompositorischer Hinsicht. Kein sehr schönes Zusammenspiel mit den Keyboards von Tony, keine oder kaum Passagen auf der akustischen Gitarre.
Natürlich muss oder sollte man sich weiterentwickeln. Das ist Genesis auch "gelungen", siehe Threadthema. Bis auf Ausnahmen gefällt es mir nicht.
Zu CAS: Mit einem Sologitarristen hätte man mehr draus machen können. Genesis sagte ja, dass wir zu unseren Prog-Wurzeln zurückkehren wollen. Die Prog-Stücke sind aber durch Solo- plus akustische Gitarrenarbeit und die Untermalung von Steve zu Tonys Keyboards gekennzeichnet. Das alles fand auf dem Album nicht statt.
@ TM Productions: Es ist keine These, sondern eine Frage. Man beachte bitte das Fragezeichen beim Titel.

Geändert von charles bukowski (14.08.2012 um 19:49 Uhr).
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Ungelesen 14.08.2012, 19:40   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Aprilfrost
 
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Beiträge: 3.767
Sicher ist der Weggang von Steve ein großer Einschnitt in der Geschichte der Band. Gabriels Abgang wurde ja - entgegen meiner damaligen Erwartung - sehr gut mit Collins kompensiert, wofür die Alben ATOTT und WAW der schlagende Beweis sind. Was passierte aber, als Genesis ihren eindrucksvoll spielenden Gitarristen verloren? Die Musik veränderte, entwickelte sich. Nicht nach dem Geschmack eines jeden Fans, aber sehr viele gingen mit der Band mit. Wie hätte ein neuer "fester" Gitarrist diese Entwicklung beeinflusst? Das ist sicher sehr von der Persönlichkeit, der musikalischen Ausbildung, der Spielweise usw. eben dieses Gitarristen abhängig. Es hätte im Prinzip in jede denkbare Richtung gehen können. Eine dieser Möglichkeiten ist genau die Entwicklung, die die Band letztlich getan hat.

Genesis sind ja nicht die einzigen, die von diesen epischen Stücken abgerückt sind. Man nehme nur z. B. Pink Floyd, vergleiche Wish you were here mit A Momentary Lapse of Reason. Oder Tangerine Dream. Kaum zu glauben, dass Atem/Zeit, Ricochet und Tyranny of Beauty von derselben Band stammen. Oder auch Yes: Tales From Topographic Oceans ist doch ein total anderer Schnack als Fly from here.

Man mag die Entwicklungen bejammern oder begrüßen - darüber zu diskutieren ist allemal interessant. Und wer glaubt, dass mit jeder Kritik gleich die Band (und ihre Fans) angepisst wird, der sollte sich fragen, ob er nicht ein kleines bisschen empfindlich ist.
Aprilfrost ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.08.2012, 19:53   #10 (permalink)
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Benutzerbild von revelation
 
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Beiträge: 2.902
Mainstreampop? Wenn sie den je gemacht haben dann kam der doch viele Jahre später. Da war Steve längst Geschichte.

Genesis haben danach noch einige Zeit überwiegend "ernsthafte" Musik gemacht. Aber auch zu den weiter vereinfachten Strukturen ab vielleicht 1983 hat sie niemand gezwungen oder provoziert: Das haben sie freiwillig gemacht .

Und wenn diese These schon im Raume steht, könnte man mit dem gleichen Recht den Weggang von Chris Steward für Veränderungen verantwortlich machen, die später passierten.
Nee,so nähern wir und der souveränen Entscheidung zu strukturellen und künstlerischen Veränderungen der Band nicht.
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schnickschnack
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