Ich glaube wenn mehr Leute wüßten, daß Collins und Rutherford auf Phillips' erstem Album mitwirkten, dann würden sie sich evtl. dieses Album besorgen und dann vielleicht auch aus Neugier die restliche Alben von Phillips anhören. War jedenfalls bei mir so als ich hier rumgestöbert habe und die Rezi zu Geese and the Ghost las. Mittlerweile halte ich Phillips für den vielseitigsten Genesis-Musiker, vielleicht hängt es auch mit seiner absolvierten Musikerausbildung zusammen. Er kann ja im Prinzip alles:
Klassik (Soiree, Field Day, Twelve, Antiques, Ivory Moon,...)
Pop (Sides, Invisible Men)
Esoterische Musik (Slow Dance, Missing Links Vol.4, Wildlife,....)
und alle Stile zusammen (PP&P1, 2, 4, ![]()
Für mich persönlich ist PP&P 8 - New England hervorragend und besser als alles von Genesis oder den Soloprojekten der anderen.
Nicht nur, daß er hervorragend Gitarre und Klavier spielt, er komponiert das meiste selbst. Bei Gabriel und Collins ist es meistens so, daß deren Alben vom Sound der anderen Musiker geprägt sind. Wo wären Collins und Gabriel ohne Tony Levin, Alphonso Johnson, Daryl Stuermer, David Rhodes, oder all den anderen Musikern die z.B. auf So (z.B. Richard Tee oder Stewart Copeland) oder But Seriously mitgewirkt haben.
Ich bin dankbar durch diese Seite Phillips für mich entdeckt zu haben und höre seine CDs sehr gerne, meistens beim Websurfen oder wenn's geht im Auto. An den Kommerzplatten der anderen habe ich mittlerweile kein Interesse mehr, ist mir zu anstrengend. Und was den Gesang von Phillips angeht, also da höre ich mir lieber seinen Gesang an als die übertrieben emotionalen Gesänge von Collins und Gabriel. Außerdem haben bei z.B. Sides hervorragende Sänger mitgewirkt, die selbst ruhigere Popsongs auf Sides zu schönen Nummern machen.