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Kraftwerk und Chris Whitley

  • Country Man
  • 27. November 2005 um 21:57
  • Country Man
    Banjo Man
    Beiträge
    1.092
    • 27. November 2005 um 21:57
    • #1

    Chris (leider am Samstag verstorben)
    hat Das Model gecovert.

    Ist als Bonus Track auf der deutschen Version der CD Dirt Floor drauf.

    Live gesehen: ein astreiner Texaner mit Cherokee-Blut spielt das Model mit Banjo und footstomp: war das ein Hammer.

    She is a Model...
    Dirt Floor : ******

    CM

    "Ich glaube, dass sich mein Standpunkt, nachdem ich die Band verlassen habe, nicht dramatisch geändert hat.(...).

    Aber ich bin immer stolz darauf, was ich tat und was sie taten"

    Peter Gabriel

  • Jim Knopf
    Gast
    • 30. November 2005 um 19:40
    • #2

    das model wurde auch von devine comedy gecovert (nur mit streichern)
    nicht zu vergessen finks countryversion von autobahn

    p.s. big sky country war n tolles album. r.i.p- chris

  • Grimm
    Lurker
    Beiträge
    754
    • 30. November 2005 um 20:47
    • #3

    Gibts da nicht auch ne Rammsteinfassung von?

    mirror, mirror on the wall - who in this land is
    fairest of all?

  • Mango Kid
    Squonk
    Beiträge
    3.763
    • 1. Dezember 2005 um 10:40
    • #4
    Zitat von Grimm

    Gibts da nicht auch ne Rammsteinfassung von?

    Japp gibt es...

    http://www.amazon.de/exec/obidos/AS…7222540-2888003

    Smokey, wir sind hier nicht in Vietnam, wir sind hier beim Bowling, da gibt es Regeln.

  • DocFederfeld
    Gast
    • 25. Juni 2006 um 09:52
    • #5

    Von Chris Whitley ist jetzt posthum noch ein Album erschienen:

    FAZ, Samstag 24.6.2006:

    Zitat



    Schlußakkord

    Die kratzige Nachlaßplatte des Gitarristen Chris Whitley

    Seit seinem Debüt "Living With The Law" 1991, das Daniel Lanois als echtes Americana-Werk mit Blick auf erhebliche Breitenwirkung produzierte, galt Chris Whitley als der, der das Jahrzehnt hätte beherrschen oder zumindest prägen können - hätte! Daß es anders kam und Whitley aus dem Kennerkreis eben doch nie heraustrat, lag an einer gewissen stilistischen Unentschiedenheit sowie an mangelnder Sorgfalt. Über seine vorletzte Platte sagte er im vergangenen Sommer: "Dieses Album handelt von Liebe und Tod." Letzterer ereilte den damals bereits schwerkranken Texaner vom Jahrgang 1960 viel zu früh (F.A.Z. vom 23. November 2005), die Nachlaßplatte war aber bereits im Kasten: "Reiter In" heißt sie, benannt nach einer Kneipe in der Stadt Dresden, die für den späten Whitley eine Heimstatt geworden war. Mit der neu zusammengestellten Band "Bastard Club" wollte er eine ganze Serie von Platten einspielen. Nun bilden die neun Songs, die es noch geworden sind, doch schon den Schlußakkord.

    Man hört sofort: Dies ist eine schwere, genretypisch unterproduzierte Blues-Platte, analog aufgenommen irgendwo im Staate New York. Es geht los mit einem Klassiker kaputter Rockmusik: "I Wanna Be Your Dog". Die monotone Fuzz- und die kratzige Leadgitarre geben einen dumpf-abgekämpften Klangrahmen vor, in dem die bösartige Brillanz des "Stooges"-Originals nur schwer auszumachen ist. Auf Willie Dixons "Bring It On Home" röchelt und gurgelt Whitley dann wie Professor Longhair zur Harmonika, die einen nicht nur hier das Fürchten lehrt. Der musikalisch stimmigste Titel ist "Mountainside", eigentlich von den "Flaming Lips", dicht arrangiert, hart federnd, mit dem auch insgesamt überzeugenden schmucklos-brutalen Schlagzeug Brian Geltners. Bemerkenswert dann die zweite prominente Fremdeinspielung: "Are Friends Electric?", mit der Gary Numan 1979 eine doch recht erhebliche Schnittmenge zwischen den Haßgefühlen des Punk und dem kühlen Resthumanismus der Maschinenmusik von "Kraftwerk" fand.

    Whitley und die Seinen bürsten sich das hier funkymäßig zurecht, so daß es sich gut einpaßt ins gleichsam unterernährte Klangbild. Hervorheben sollte man noch die nicht nur im Titel etwas lang geratene Eigenkomposition "All Beauty Taken From You In This Life Remains Forever", ein talking blues, wie man ihn früher von Eric Burdon kannte. Das Schöne also bleibt. Whitley hatte davon nicht im Übermaß, der Reiz auch dieser Platte liegt in der Destruktion. Sie ist zusätzlich zur CD auch in einer sehr schönen Vinylausgabe beim Heidelberger Label Downtown Records unter der Startnummer 1 erhältlich. EDO REENTS

    Text: F.A.Z., 24.06.2006, Nr. 144 / Seite 52

    Alles anzeigen

    Chris Whitley and Bastard Club, Reiter Inn.

    https://www.genesis-fanclub.de/www.morningdewrecords.com

  • Country Man
    Banjo Man
    Beiträge
    1.092
    • 25. Juni 2006 um 20:40
    • #6

    http://www.mortalmusic.com/bbs/forums/

    Schaut euch dort mal;
    das forum verfolge ich 1o jahren, ist genauso cool (Bis vor kurzem wengstens) wie hier bei it.
    gibt auch downloads.

    habe Chris öfter persönlich getroffen, jemand wie ihn traf ich nie wieder...

    CM

    P.S.
    Jedes Album von Chris ist anders, und damit machte er seinen fans nicht gerade leicht, und live wahr er einzigartig, er und seine Gitarre glühten

    "Ich glaube, dass sich mein Standpunkt, nachdem ich die Band verlassen habe, nicht dramatisch geändert hat.(...).

    Aber ich bin immer stolz darauf, was ich tat und was sie taten"

    Peter Gabriel

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