Auf "Prologue" sind ja mit "Kiev" und "Bound for infinity" noch zwei McCarthy- Kompositionen enthalten.
Jim McCarthy , Mitte der sechziger Jahre Schlagzeuger der Yardbirds (aus denen später,nach einigen Umbesetzungen Led Zeppelin hervorgingen) gründete RENAISSANE zusammen mit Keith Relf und schrieb auch nach seinem Ausscheiden aus der Band noch weiter für die neue Besetzung.
Prologue ist nicht nur wegen McCarthys Beteiligung noch so eine Art Übergangsalbum. Auch die (einigermassen) konstante klassische Besetzung (Wiedereinbindung von Michael Dunford) kristallisierte sich erst ab dem Folgealbum (Ashes are Burning) heraus.
Prologue ist für mich gerade wegen der Ausflüge in den Jazzrock (vergleiche Ruphus:Let your Light Shine ) interessant.
Auf "Kiev" ist ja Jon Camp als Leadvocalist zu hören.Er erinnert mich ein Bischen an Greg Lake. Ich mag seine nasale,unspektakuläre Stimme sehr. Auch bei Scheherazade singt er ja große Teile. Ich finde ihn auch als Backgroundsänger zu Haslam optimal besetzt.
Camp ist in meinen Augen einer der besonders charakteristischen Bassisten des Prog (zusammen mit Ray Schulman und M. Rutherford).