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  4. PINK FLOYD / David Gilmour / Roger Waters

Pink Floyd: Studioalben-Notenvergabe

  • tom
  • 18. Januar 2012 um 00:58
1. offizieller Beitrag
  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 18. Januar 2012 um 00:58
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Wie bewertest du die Pink Floyd-Studioalben? 55

    1. The Piper At The Gates Of Dawn (1967) (52) 95%
    2. A Saucerful Of Secrets (1968) (53) 96%
    3. More (1969) (54) 98%
    4. Ummagumma (1969) (53) 96%
    5. Atom Heart Mother (1970) (53) 96%
    6. Relics (1967-'69 Sampler, released 1971) (52) 95%
    7. Meddle (1971) (54) 98%
    8. Obscured By Clouds (1972) (54) 98%
    9. The Dark Side Of The Moon (1973) (55) 100%
    10. Wish You Were Here (1975) (55) 100%
    11. Animals (1977) (54) 98%
    12. The Wall (1979) (53) 96%
    13. The Final Cut (1983) (52) 95%
    14. A Momentary Lapse Of Reason (1987) (53) 96%
    15. The Division Bell (1994) (54) 98%

    Es gibt zwar schon den "Beste 5 Alben"-Poll, aber der gibt systembedingt nur wenig Aufschluss über unsere Vorlieben, da bei nur fünf Auswahlmöglichkeiten eben 9 Alben unberücksichtigt bleiben müssen. Noch dazu lassen sich die "besten 5" auch nicht differenzieren. Das führt dann dazu, dass ein großartiges Album wie "Obscured by Clouds" unverdientermaßen zum Schlusslicht wird.

    Daher macht dieser Poll Gebrauch von der Option, jedes Album unabhängig nach Schulnoten bewerten zu können. Ganz harte Fans können auch 15x 15 Punkte vergeben.
    Damit es 15 Auswahlmöglichkeiten werden, ist der berühmte "Relics"-Sampler zusätzlich gelistet.

    Die Noten sollten so aussehen wie in der gymnasialen Oberstufe, also:
    15, 14, 13 (sehr gut+, sehr gut, sehr gut-)
    12, 11, 10 (gut+, gut, gut-)
    9, 8, 7 (befriedigend+, befriedigend, befriedigend-)
    6, 5, 4 (ausreichend+, ausreichend, ausreichend-)
    3, 2, 1 (mangelhaft+, mangelhaft, mangelhaft-)
    0 (ungenügend) ENTFÄLLT aus technischen Gründen

    Zur Definition der Noten übersetzt in den "Level of appreciation":
    Sehr gut: Unsterblicher Klassiker, Signature Album ohne Fehler.
    Gut: trotz kleinerer Abstriche ein überdurchschnittliches Werk mit herausragenden Songs.
    Befriedigend: anhörbares aber eher durchschnittliches Album ohne große Höhepunkte oder Schwachstellen.
    Ausreichend: Einige gute Songs, aber insgesamt doch eher unterdurchschnittlich.
    Mangelhaft: Unterdurchschnittliche Performance, kaum anhörbar, meilenweit vom Standard der Band entfernt.

    ACHTUNG! Dieser Poll eignet sich nicht für Pink Floyd-Gelegenheitshörer, denn es müssen alle Alben bewertet werden, also auch bekannt sein!
    Im Zweifel Amazon zu Rate ziehen - dort kann man ja mindestens 30 Sekunden jedes Tracks anhören, was für eine grobe Einschätzung ja hier und da schon reichen könnte.
    Amazon.de: Why Pink Floyd? Die große Pink Floyd Release-Kampagne

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    4 Mal editiert, zuletzt von tom (18. Januar 2012 um 12:18)

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  • AndreasG
    Banjo Man
    Beiträge
    810
    • 18. Januar 2012 um 02:04
    • #2

    Nur Wish you were here und Division Bell haben von mir die Höchstnote bekommen, weil es meine liebsten sind.
    Schlecht abgeschnitten hat aber keines bei mir. Quasi jeder Floyd-Platte wohnt ein Zauber inne.
    Das hat, was mich betrifft, keine andere Band geschafft.

    Einmal editiert, zuletzt von tom (18. Januar 2012 um 12:23)

  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.831
    • 18. Januar 2012 um 07:07
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Division Bell hat von mir auch 14 Punkte bekommen. Ich fand dieses Album immer gut und verstehe bis heute nicht, warum das bei vielen Fans deutlich schlechter in der Gunst steht als TW, WYWH oder DSOTM.

    Christian
    it-Redaktion

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  • Mr. Plod
    Banjo Man
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    1.932
    • 18. Januar 2012 um 08:04
    • #4

    Ich frage mich eher, warum The Piper so schlecht dasteht...sicherlich spielerisch keine Offenbarung aber ein musikalischer Husarenstreich. Der Hofnarr lacht ;)

    We can help You

  • tom
    Moderator
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    7.991
    • 18. Januar 2012 um 11:41
    • Offizieller Beitrag
    • #5
    Zitat von Mr. Plod

    Ich frage mich eher, warum The Piper so schlecht dasteht...sicherlich spielerisch keine Offenbarung aber ein musikalischer Husarenstreich. Der Hofnarr lacht ;)

    Sicherlich hat es mehr Substanz als die drei Nachfolgealben, wo die Band die Kurve ohne Syd noch nicht so recht hinbekommen hatte und die eigenen Ideen noch etwas klemmten und mangels Masse zum Teil breit ausgewalzt wurden. Ich habe mich gerade in den letzten Tagen durch "A Saucerful Of Secrets", "More" und "Ummagumma" durchgehört - und kann diesen Alben heute deutlich weniger abgewinnen als früher. Über weite Strecken findet hier, besonders bei den Longtracks, unispiriertes, repetitives Gedudel statt. Besonders schlimm: die Orgelimprovisationen über weitgehend statischen Klangteppichen ohne Harmoniewechsel und mit zum Teil völlig frei laufenden Krach-Collagen, denen man mit Recht das Label "psychedelisch" aufkleben kann, aber heute nur noch so klingen, als seien die Musiker völlig zugedröhnt gewesen.
    "Piper" war da ein schöner Gegensatz mit seinen ausgefeilten Songstrukturen voller bizarrer und genialer Einfälle, dazu zähle ich auch die frühen Singles. In seiner Innovationskraft ist es m. E. durchaus mit "Sgt. Pepper" vergleichbar; es wurde ja zur selben Zeit wie dieses aufgenommen (und vielleicht nicht zufällig ebenfalls in den Abbey Road Studios) und nur zwei Monate später veröffentlicht, was übrigens auch ein Beleg dafür ist, dass die Beatles damals auch nur den "Zeitgeist" aufgegriffen haben und sich dazu offenbar Anregungen aus dem sog. "Underground", zu dem PF damals gehörten, geholt hatten. Pink Floyd waren ja durchaus schon einige Zeit vor ihrem Debutalbum aktiv und hatten sich in der Londoner Szene einen Namen gemacht.
    "Piper" hat halt nur mit den späteren Floyd nicht viel zu tun, vielleicht hat es das Album hier deshalb schwerer.

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  • tom
    Moderator
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    • 18. Januar 2012 um 12:00
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Nachdem acht Alben schon einmal mit 0 Punkten bewertet waren, und der Rest sogar mit je zwei Mal "ungenügend" - habe ich die Umfrage hiermit neu aufgesetzt. Es müssen jetzt zwingend alle 15 Alben bewertet werden, damit kann es also nicht mehr zu 0 Punkten kommen, nur weil man vergessen hat, ein Album zu bewerten.
    Damit sollte man auch alle Alben kennen oder zumindest eine Vorstellung davon haben, wie sie klingen. Dies sollte das Endergebnis qualifizierter machen, bedarf aber auch einer etwas eingehenderen Beschäftigung mit dem Thema. Zu viel verlangt für ein Genesis-Forum? - Kann sein, nehmen wir es als Experiment! ;)

    Und los gehts von vorn!

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    5 Mal editiert, zuletzt von tom (18. Januar 2012 um 12:48)

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  • pealmu
    Slipperman
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    • 18. Januar 2012 um 14:19
    • #7

    WYWH = 14 P. (fast perfekt und ich warte leider immer noch auf die 5.1.-Ausgabe)
    DSOTM = 12 P.
    Meddle = 12 P.
    D.Bell = 11 P.?

    und den Rest kann ich leider nicht mehr nachvollziehen oder nachsehen. Am schlechtesten finde ich The Final Cut mit freundlichen 4 Punkten, aber Waters jammert so unerträglich darauf, dass es auch 1 Punkt hätte sein können.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • doctordiper
    Slipperman
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    2.993
    • 18. Januar 2012 um 16:30
    • #8
    Zitat von Christian

    Division Bell hat von mir auch 14 Punkte bekommen. Ich fand dieses Album immer gut und verstehe bis heute nicht, warum das bei vielen Fans deutlich schlechter in der Gunst steht als TW, WYWH oder DSOTM.


    Etwas hat Division Bell dass die anderen Floyd Alben weniger haben:
    Wie bei Animals, es ist weniger Blues orientiert wie die 3 die du gennent hast.

    Dark Side könnte ein Musiker als ein schwebendes Blues Album bezeichnen, das einzigartige in diesen Album ist weniger die Musik selber als die Art wie in diesen Album gespielt wird: extrem Soft und zurückgehalten, jeder Instrumentpart, sei es das Schlagzeug, der Bass, die Keyboards oder Gilmour's Gitarre, sie legen sich ungezwungen aneinander, alles ist sehr locker aus den Ärmel geschüttelt, was ein absolutes Vegnügen für den Mixer bereitet (hier hauptsächlich Alan Parsons)

    Das Album PULSE fasst beide Ambienten gut miteinander, die Blues-artige und die mehr Floyd-Song-artige, als wären es zwei Äste eines gleichen Holzes.
    Auch ohne Light Show ein unübertreffbares Cult Live Album.
    Wären auf der Pulse Audio Aufname auch noch die anderen auf der Pulse Tour gespielten Songs dann wäre es mein Top Fave Album vom Floyd, auch ohne Waters.

    Ich liebe DSOTM, Animals, dann WYWH, Meddle, The Wall und Ummagumma.

    2 Mal editiert, zuletzt von doctordiper (18. Januar 2012 um 16:35)

  • tom
    Moderator
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    • 18. Januar 2012 um 16:34
    • Offizieller Beitrag
    • #9
    Zitat von pealmu

    WYWH = 14 P. (fast perfekt und ich warte leider immer noch auf die 5.1.-Ausgabe)

    Aber die gibt's doch jetzt in der Immersion Box (und in vielen Variationen bei Demonoid). ;)

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  • Christian
    Administrator
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    22.831
    • 18. Januar 2012 um 16:48
    • Offizieller Beitrag
    • #10

    Gibt's auch solo als SACD bei JPC (hier klicken)

    Christian
    it-Redaktion

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