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  4. PINK FLOYD / David Gilmour / Roger Waters

Pink Floyd: Studioalben-Notenvergabe

  • tom
  • 18. Januar 2012 um 00:58
  • parissg
    Lurker
    Beiträge
    202
    • 12. Februar 2012 um 23:18
    • #61
    Zitat von E.M.

    Ohoh..., da gibt es 2-3 Aussagen, die ich kommentieren muß:

    Wer von uns hat nun Recht, wenn die Musik selbst Diskussionsgrundlage sein soll? Ich mag beide Alben, du halt nicht.

    Halt ! Ich mag sowohl die "Lapse of Reason" sowie auch die "Division Bell", ich bin ein grosser Pink Floyd Fan, habe die Band auf beiden Tourneen gesehen (mein 1. grosses Konzert waren Pink Floyd in Werchter 1989), aber für mich sind die Sachen mit allen Musikern (Gilmour/Syd, Waters, Mason, Wright) einfach das allerhöchste, sie vermögen - mit einigen Titeln wie "High Hopes", "Learning to Fly" - wieder ansatzweise an die alten Sachen anknöpfen, aber die "Dark Side" oder auch "Animals", "Piper...", "Wall", "Meddle" sind und bleiben das Erbe dieser Band, PF ohne Waters sind wie Waters ohne die Band, das Essentielle fehlt, kuck dir mal den Auftritt in London beim Live8 Festival an, ohne Schnickchnack, einfach 4 Typen die Musik machen :
    Pink Floyd - Live 8 - Full Concert [HD] - YouTube

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 22. Oktober 2014 um 19:40
    • #62

    [Vorwort: Hier gibt es noch soo viele tolle Themen, in denen man sich wälzen und tagelang beschäftigen kann…]

    Pink Floyd: Studioalben-Notenvergabe (Teil 1)

    Atom Heart Mother

    „Atom Heart Mother“ ist auf den ersten Blick kein einfaches Album, den besonders die gleichnamige Suite ist für den ungeübten Hörer eine ernst zu nehmende Herausforderung. Der geneigte Hörer und Kenner der Musik hat an der Suite durchaus seine Freude. Als neulich mal wieder das Album in der heimischen Anlage eingeworfen wurde, musste ich doch bei einigen Passagen Schmunzeln. Pink Floyd machen es eben anders. Zu der Zeit haben andere Bands Rock und Klassik mit Orchester und Chor auf bombastische Art und Weise kombiniert. Und was machen Pink Floyd? Sie machen daraus einen „Amazing Pudding“. Das Musikstück ist grantiert nicht dazu da, öfters gehört zu werden, aber in wohldosierten Zügen kann man sich „Atom Heart Mother“ durchaus anhören. Besonders die Passagen mit dem Chor machen Spaß: „Sicopa, mi, tucafi, sasasasasa, fsss, rrroti, rapatika, uopocha, rapatika, uopocha, nossa nossa...“ oder so ähnlich…
    Das zweite Musikstück „If“ ist eher so was wie der Prototyp einer Waters-Ballade. Sozusagen die Langversion von „Pigs on the Wing“. Letzteres ist auch viel besser, weil nicht so lang, daher ist „If“ irgendwie langweilig. Ich mag den Song nicht wirklich.
    „Summer `68“ ist für mich das zweite Highlight des Albums. Es ist ein nettes, kurzweiliges Stück von und mit Richard Wright, der das Stück sogar singt. Ich mag sein Pianospiel sehr, und einige Passagen in „Summer `68“ erinnern mich an „Sysyphus“ vom vorhergehenden Album. Bei „Fat Old Sun“ musste ich erst eine Köpfhörer-Session starten, um die Glocken am Anfang zu hören, und siehe da – das Geheimnis um „High Hopes“ ist gelöst. Der Song an sich ist eher oberes Mittelmaß, aber sicher nicht schlecht. Das abschließende „Alan's Psychedelic Breakfast: Rise and Shine/Sunny Side Up/Morning Glory“ erinnert noch an die avantgardistischen Zeiten, wie sie auf „Ummagumma“ zu finden sind. Lauter Klangcollagen eines leckeren englischen Frühstücks mit Tee und Spiegelei machen einem irgendwie Appetit aufs Essen – insgesamt ein witziger Beitrag, der hauptsächlich von Nick Mason stammen soll.
    Was bleibt ist ein geniales, teilweise auch verstörendes [die Suite betreffend], aber vor allem beeindruckendes Album, mit einem interessanten Longtrack. Dass es aber noch besser geht, zeigt der grandiose Unterwasser-Klassiker „Echoes“ vom darauffolgenden Album „Meddle“. Das Album müsste auch mal gekauft und abgearbeitet werden, aber viele meinten, dass abgesehen von „Echoes“ und „One of These Days“ der Rest eher unauffällig sei.

    Bewertung für „Atom Heart Mother“: 12 von 15 Punkte.

    Fortsetzung folgt....
    [Beitrag Nr. 600 am 22.10.2014 um 19:41 Uhr MESZ]

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
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    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • Titos
    Intruder
    Beiträge
    81
    • 23. Oktober 2014 um 11:39
    • #63

    Wish you were here ist für mich das Maß aller Dinge. Dann kommt für mich die Dark Side und The Wall auf einer Stufe. Unglaublich, wie unterschiedlich diese Alben alle sind. The Final Cut ist ebenfalls ein ganz hervorragenes Album. Kann aber auch nachvollziehen, wenn man diesem Album nicht ganz so viel positives abgewinnen kann. Mir bedeutet es sehr viel.
    Mit der Frühphase kann ich überhaupt nichts anfangen. Ist für mich vollkommen bekiffter Krach mit sphärischen Augenblicken. Richtig eingeschlagen haben die Floyds für mich erst mit dem Jahrhundertwerk Wish you were here.
    Bin auch sehr gespannt auf das neue Album.

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 27. Oktober 2014 um 23:18
    • Offizieller Beitrag
    • #64
    Zitat von Synclavier

    Atom Heart Mother

    „Atom Heart Mother“ ist auf den ersten Blick kein einfaches Album, den besonders die gleichnamige Suite ist für den ungeübten Hörer eine ernst zu nehmende Herausforderung. Der geneigte Hörer und Kenner der Musik hat an der Suite durchaus seine Freude. Als neulich mal wieder das Album in der heimischen Anlage eingeworfen wurde, musste ich doch bei einigen Passagen Schmunzeln. Pink Floyd machen es eben anders. Zu der Zeit haben andere Bands Rock und Klassik mit Orchester und Chor auf bombastische Art und Weise kombiniert. Und was machen Pink Floyd? Sie machen daraus einen „Amazing Pudding“. Das Musikstück ist grantiert nicht dazu da, öfters gehört zu werden, aber in wohldosierten Zügen kann man sich „Atom Heart Mother“ durchaus anhören. Besonders die Passagen mit dem Chor machen Spaß: „Sicopa, mi, tucafi, sasasasasa, fsss, rrroti, rapatika, uopocha, rapatika, uopocha, nossa nossa...“ oder so ähnlich…
    Das zweite Musikstück „If“ ist eher so was wie der Prototyp einer Waters-Ballade. Sozusagen die Langversion von „Pigs on the Wing“. Letzteres ist auch viel besser, weil nicht so lang, daher ist „If“ irgendwie langweilig. Ich mag den Song nicht wirklich.
    „Summer `68“ ist für mich das zweite Highlight des Albums. Es ist ein nettes, kurzweiliges Stück von und mit Richard Wright, der das Stück sogar singt. Ich mag sein Pianospiel sehr, und einige Passagen in „Summer `68“ erinnern mich an „Sysyphus“ vom vorhergehenden Album. Bei „Fat Old Sun“ musste ich erst eine Köpfhörer-Session starten, um die Glocken am Anfang zu hören, und siehe da – das Geheimnis um „High Hopes“ ist gelöst. Der Song an sich ist eher oberes Mittelmaß, aber sicher nicht schlecht. Das abschließende „Alan's Psychedelic Breakfast: Rise and Shine/Sunny Side Up/Morning Glory“ erinnert noch an die avantgardistischen Zeiten, wie sie auf „Ummagumma“ zu finden sind. Lauter Klangcollagen eines leckeren englischen Frühstücks mit Tee und Spiegelei machen einem irgendwie Appetit aufs Essen – insgesamt ein witziger Beitrag, der hauptsächlich von Nick Mason stammen soll.
    Was bleibt ist ein geniales, teilweise auch verstörendes [die Suite betreffend], aber vor allem beeindruckendes Album, mit einem interessanten Longtrack. Dass es aber noch besser geht, zeigt der grandiose Unterwasser-Klassiker „Echoes“ vom darauffolgenden Album „Meddle“. Das Album müsste auch mal gekauft und abgearbeitet werden, aber viele meinten, dass abgesehen von „Echoes“ und „One of These Days“ der Rest eher unauffällig sei.m 19:41 Uhr MESZ]

    Schöne Paraphrasierung meiner Rezension vom 25.1.2012 (Post #36 in diesem Thread: https://www.genesis-fanclub.de/it-forum/ander…html#post344129). Gut, es ist nicht 1:1 abgeschrieben und es findet sich durchaus der ein- oder andere originelle Gedanke, aber die Ähnlichkeiten sind schon, sagen wir: verblüffend! ;)

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 28. Oktober 2014 um 11:53
    • #65
    Zitat von TM Productions

    Schöne Paraphrasierung meiner Rezension vom 25.1.2012 (Post #36 in diesem Thread: https://www.genesis-fanclub.de/it-forum/ander…html#post344129). Gut, es ist nicht 1:1 abgeschrieben und es findet sich durchaus der ein- oder andere originelle Gedanke, aber die Ähnlichkeiten sind schon, sagen wir: verblüffend! ;)

    Ach herrje, was hab ich nun wieder angestellt. :gruebel: Nein, keine Sorge TM, meine Absicht war es nicht, den von Dir geschriebenen Bericht abzuschreiben. :) In der Tat hab ich damals deine Rezension gelesen, allerdings war dies auch schon ein paar Monde her, bevor ich meinen Text geschrieben hab. Es ist doch schön, wenn man eine gleiche oder ähnliche Meinung hat. Es war wirklich so. Meine Alben-Bewertung hab ich damals einfach mal spontan bei Word geschrieben, während die Musik um mich rum lief. Die Ähnlichkeiten zwischen „If“ und späteren Waters-Balladen hab ich neulich deutlichst beim Hören von „Pigs On The Wing“ zu spüren bekommen („Moment mal, das klingt ja wie ‚If‘ von Atom Heart Mother…“). Inzwischen ist „Summer `68“ zu meinem Lieblingslied des Albums geworden und war lange mein Ohrwurm. Ich glaub als nächstes nimm ich mir die „Wish You Were Here“ vor. Mal sehen…

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  • pinktree1
    Lurker
    Beiträge
    189
    • 28. Oktober 2014 um 14:35
    • #66
    Zitat von Synclavier

    Besonders die Passagen mit dem Chor machen Spaß: „Sicopa, mi, tucafi, sasasasasa, fsss, rrroti, rapatika, uopocha, rapatika, uopocha, nossa nossa...“ oder so ähnlich…

    Für das nächste Mal zum Mitsingen!

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 7. April 2015 um 16:49
    • #67

    [So, hoffentlich paraphrasiere ich nicht aus Versehen wieder irgendeine Rezension von TM. Ins Forum hab ich beim Schreiben dieser Einschätzung jedenfalls nicht geguckt… :)]

    Pink Floyd: Studioalben-Notenvergabe (Teil 2)

    A Saucerful of Secrets

    Ich hab die freien Tage rund um das Osterfest genutzt, um endlich mal wieder intensiv die Musik von Pink Floyd zu hören. Weil ich mich ständig dabei erwische die „The Division Bell“ zu hören, hab ich mir dieses Mal die „A Saucerful of Secrets“ und „Ummagumma“ vorgenommen. Beim letzteren war es aber auch nur das Livealbum, denn bei der Studioseite bin ich nie über „Sysyphus“ hinausgekommen. Vielleicht sollte ich bevor ich mir den Rest antu wieder etwas „Musik“ von Karlheinz Stockhausen hören. Jedenfalls war das Hören der Saucerful of Secrets allemal eine interessante Erfahrung....
    „Let There Be More Light“, das erste Lid des Albums, beginnt mit einer spannenden Bass-Linie, welche dann in einem eingängigen Gesangsteil aufgeht. Keine Ahnung warum, aber irgendwie mag ich dieses kleine Liedchen. Vielleicht, weil es recht eingängig ist und man gerne dazu mitsingen möchte. Das von Rick Wright geschriebene „Remember A Day“ ist ein kurzweiliges, melancholisches Lied, welches nicht groß stört, aber auch nicht besonders auffällt. „Summer `68“ von „Atom Heart Mother“ gefällt mir weit mehr. Also auf zum nächsten Song: „Set The Controls For The Heart Of The Sun“ würde ich als typische Drogen-Dudel-Musik der späten 60er Jahre bezeichnen wollen. Eine monotoner Bass, eingängige aber einfache Keyboard-Melodie und dazu noch dieser merkwürdige Gesang von Roger Waters machen es zu einem tollen Vertreter des Psychedilic-Rocks. Es klingt leicht fernöstlich, Nick Mason unterstreicht dies durch die Pauken und Rick Wright spielt auf dazu noch auf dem Vibraphon. Auf dem Album ist das Lied etwas zu langweilig. Viel spannender sind die ausgedehnten Liveversionen, von denen ich immer wieder gerne die der „Ummagumma“ bevorzuge (Man könnte aber auch ketzerisch behaupten, dass die Songs live bis zum „Geht-nicht-mehr“ ausgedudelt wurden…). Das darauffolgende „Corporal Clegg“ empfinde ich als recht nervig, was zum einem am Gebrauch des Kazoos liegen mag, zum anderem aber aufgrund des schwachen Gesangs von Mason. Interessant ist allerdings der Songtext, indem Roger Waters lange vor „The Final Cut“ das Thema des Krieges thematisiert, wenn hier auch noch satirisch. Dennoch ist „Corporal Clegg“ einer der schwächsten Songs des Albums, wie ich finde. Dafür wird man anschließend gleich wieder getröstet, denn es folgt wohl das erste Highlight im Schaffen von Pink Floyd: „A Saucerful Of Secrets“ ist der erste lange Song welcher schon die Richtung des Space/Prog/Art-Rocks vorgibt. Das aus vier Teilen bestehende Instrumental ist äußerst interessant. Im ersten Teil „Something Else“ gibt es lauter lustige Klangkollagen zu hören, die mich sehr an den dritten Teil von Ricks „Sysyphus“ erinnern. „Ummagumma“ wurde doch erst nach „Saucerdul Of Secrets“ aufgenommen, oder? Vielleicht hat sich Wright beim Schreiben von „Sysyphus“ an den das vorige Album erinnert. Das daruffolgende „Syncopated Pandemonium“ ist nicht minder verstörter aber vor allem auf der „Live at Pompeij“ ganz witzig anzuschauen. Hier merkt man deutlich, wie sehr sich Pink Floyd zum Ende der 60er Jahre/Anfang der 70er Jahre den Stilmitteln der avantgardischen Musik bedienen. Der letzte Teil namens „Celestial Voices“ ist im Gegensatz zu den anderen Teilen weitaus friedlicher, dafür aber sehr ergreifend. Man fühlt sich wie in einer Kirche und spätestens beim Einsatz des Mellotrons samt von Gilmour und Wright gesungenem Chor läuft es einem kalt den Rücken runter. Auch hier sollen nochmal die tollen Liveversionen der „Ummagumma“ und „Live at Pomeij“ erwähnt werden. Als nächstes folgt ein weiteres Lied aus der Feder Wrights, allerdings ist „See-Saw“ um einiges süßlicher als „Remember A Day“. War letzteres noch recht angenehm, so hat man hier doch zu viel mit Zucker zugekleistert. Die darauffolgende Barett-Komposition „Jugband Blues“ will danach irgendwie nicht so recht auf das Album passen. Der Song ist keineswegs schlecht, sondern recht originell, aber es entspricht in meinen Augen nicht mehr dem Rest des Albums.
    Zusammenfassend könnte man sagen, dass „A Saucerful Of Secrets“ ein wenig durchwachsen ist. Einige Songs wie der Titelsong, „Let There Be More Light“ oder Set The Controls For The Heart Of The Sun“ sind ganz gut gelungen. Andere eher weniger wie „Corporal Clegg“ oder „See-Saw“. Da es zum Glück noch weit bessere Alben von Pink Floyd gibt, vergebe ich für dieses Album mal 9 Punkte. Als nächstes werde ich dann irgendwann über „Ummagumma“ berichten, aber dafür muss ich erst einmal die Studio-Seite überstehen. Oder ist diese doch nicht so schlimm, wie alle immer meinen? :)

    Stand: 07.04.2015

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  • JimKnopf
    Lurker
    Beiträge
    203
    • 31. Mai 2015 um 12:40
    • #68

    bevor ich einen neuen thread aufmache nutz ich mal den hier:

    im aktuellen Eclipsed steht, das im Sommer in England in ausgewählten Kinos der Film "Roger Waters the wall" gezeigt wird.

    Das riecht nach einer Veröffentlichung auf DVD

    https://www.genesis-fanclub.de/www.pearldiver-events.de

  • duke77
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.165
    • 31. Mai 2015 um 14:46
    • #69
    Zitat von JimKnopf

    bevor ich einen neuen thread aufmache nutz ich mal den hier:

    im aktuellen Eclipsed steht, das im Sommer in England in ausgewählten Kinos der Film "Roger Waters the wall" gezeigt wird.

    Das riecht nach einer Veröffentlichung auf DVD

    Wie immer eclipsed nicht korrekt. Nicht im Sommer, sondern am 29. September, nicht in England, sondern weltweit.

    ____________________

    This is love, girl, call it what you will. This is love. (Tony)

    1986’s “Invisible Touch” was an updated prog manifesto camouflaged as pop artifact. (LA Times)

  • Thomaso
    Intruder
    Beiträge
    91
    • 31. Mai 2015 um 22:42
    • #70

    Hi Tom,

    ja, ist schon Jahre her das Du die Umfrage eingestellt hast!
    Ich hab's aber erst jetzt bemerkt. Und wollte meine Punkte vergeben. Geht aber nicht. Dabei bin ich alles andere als der PF-Gelegenheitshörer. Ich hab' so viel Bootlegs aus den 70ern, ich könnte glatt anfangen die Bootlegs zu bewerten. Aber ich habe nach "Final Cut" kein Album mehr gekauft. Warum, weiß ich auch nicht genau, vermute aber mal, das ich immer der Meinung war, das die jetzt eh' belanglos geworden sind (so eine Band die mit G beginnt in den 80ern, haha...).

    Also, abstimmen ohne die zwei letzten Alben zu kennen, iss nicht? Schade.

    Aber auch egal:
    »Meddle« (zumindest Seite 2) finde ich grandios.
    »Obscured by clouds« leider sehr unterbewertet.
    Die Studioseiten von »Ummagumma« ganz prima, herrlich avantgardistisch. Oder zumindest Wrights Suite ist bahnbrechend verstörend, und Masons Drumsolo/Tonbandcollage sehr gelungen und in der Rockmusik echt einzigartig.
    »Atom Heart Mother« hat Längen, ist nicht gut »performed« und doch etwas gekünstelt aufgeblasen. Hat im Alter an Wert verloren :)
    »Dark Side...« ist natürlich das Opus Magnum, extrem guter Sound, schöne Stücke, gute Texte, gute Arrangements.
    »Wish you werde here« dagegen es bieder, obwohl auch wohlklingend bis zum extrem. »Animals« hingegen wieder bissiger, böser. Da find' ich keine Schwächen dran.
    »The Wall«, ja, schön und gut. Ich war enttäuscht als die erschien. Aber auch dem Album findet ja jeder irgendwo was nettes für sich...

    Das Frühwerk geht so, man merkt, das das erste Album noch voll aus der Beatles-Zeit stammt. Im Nachhinein eher unbedeutend.

    Und »Final Cut«: nu ja, abgesehen davon, das es ja ein Roger-Waters-Soloalbum war... ziemlich fade und schwach und so unglaublich weinerlich das ganze. Die Enttäuschung war noch um ein Vielfaches größer als bei »The Wall«!

    Wenn ich ein Lieblingsalbum hätte, dann eins, das hier nicht genannt wurde, aber als Film ja quasi wie ein Live-Album existiert: natürlich »Pink Floyd in Pompeji«!!! Da paßt alles. Inklusive der Filmschnippsel aus dem Studio in Sachen DSotM. Sehr geil.

    Zu nennen wären aber auch zwei Bootlegs von der BBC, Juli 1970 und September 1971. Sehr schöne Audioqualität, gute Songauswahl mit unerwarteten Variationen der Songs, inkl. »The Embryo« in einer 10-Minuten-Version und »Fat old sun« gar auf ganze 15 Minuten gestreckt. Eine der unerwarteten Qualitäten der Band, die Songs live noch mal ganz schön anders darzubieten als auf den Alben. Damals, Anfang der 70er :-))

    Grüße,
    Thomas

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