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Einspruch - die Alben sind nicht zu vergleichen, andere Zeit anderer Stil und nicht mal besser als Umma Gumma, welches von mir 8 Punkte bekommen hat. More ist um Längen besser. Keine Ahnung woher deine Abneigung kommt.....�� ich habe das Gefühl, More schneidet so schlecht ab, weil du dauernd rumnörgelst. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Merkwürdige These - weil ich einmal in einem anderen Thread erwähnt habe, dass ich "More" ziemlich dudelig finde und ein andernmal der Ansicht bin, dass es schlechter ist als "Lapse of Reason", soll das Album hier schlecht abscheiden?
Ich glaube nicht, dass einzelne User in diesem Forum einen solchen Einfluss auf die Meinungsbildung haben. Ich habe auch nicht die Absicht, die Alben miteinander zu vergleichen - natürlich klingen sie anders weil sie zu ganz unterschiedlichen Zeiten entstanden sind, aber dies habe ich bei der Notenvergabe auch berücksichtigt und deshalb lassen sich die Resultate durchaus vergleichen.
Woher meine Abneigung gegen die Spät-Psychedelic-Phase von Pink Floyd kommt, habe ich hingegen ausführlich erläutert - ich habe alle diese Alben in den letzten Tagen durchgehört - zum ersten Mal nach langer Pause und erstmalig die 2011-Remasters und erstmalig auf dem iPhone. Neben den Alben, die ich in- und auswendig kenne, kommen jetzt auch die zum Zuge, die ich schon lange nicht mehr gehört habe, auch, weil ich nicht alle Alben als CD besitze.
Gestern habe ich mir z.B. "Ummagumma" vorgenommen - die Lobeshymnen weiter oben waren Anlass genug. Fazit: über weite Strecken grauenhaft. Den Live-Teil kann man noch halbswegs ertragen, wenngleich die Songs viel zu lang ausgewalzt sind, aber was die Kollegen da einzeln verbrechen, ist mitunter schon schlimm. So sehr ich mich bemüht habe, die meisten Stücke konnte ich nicht bis zum Ende durchhören. Sysiphus fängt ja ganz nett an, aber dann spielt Wright offenbar Piano mit den Ellenbogen. Waters Beitrag ist erstaunlich belanglos und Gilmour kriegt es irgendwie nicht hin - ein paar gute Ideen, aber nichts passt wirklich zusammen. Am Schluss nervt dann Mason. Sorry, aber das ist verschwurbelter und ziemlich breitgetretener Quark.
Heute morgen habe ich dann "The Final Cut" gehört. Es war nicht ganz so schlimm, wie ich es in Erinnerung hatte (nur einmal gehört vor 29 Jahren) - es ist von wenigen Momenten abgesehen eigentlich nur langweilig und Roger Waters sollte seine elaborierten Texte nicht selbst singen, das scheint jedenfalls das zu sein, was er noch weniger kann als spannende Songs zu schreiben. Das Album war allerdings problemlos durchhörbar.
Montag wage ich mich dann an "Atom Heart Mother" - zuletzt gehört vor ein paar Jahren als Quad-Bootleg - ich werde berichten. ![]()