Nachdem Uriah Heep letztes Jahr eine Tour zusammen mit Manfred Mann's Earth Band gemacht haben stehen nächstes Jahr Konzerte mit Nazareth an. Auch das ist 'ne interessante Kombination, die ich mir anschauen werde.
Uriah Heep
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charles bukowski -
22. September 2010 um 05:57
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Hab nach 30 Jahren wiedermal mein Ohr reingehängt und siehe da... ganz ertaunliches ist da zu hören, nicht wirklich viel aber das Album "Wake the Sleeper" hat es in sich. Speziell "Book of Lies" und "Overload" sind Rockstücke von denen andere Bänds nur träumen können. "Abominog" und "Wake the Sleeper" gefallen mir am besten.
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Gestern habe ich mir die Doppel-CD "Classic Heep: An Anthology" gekauft. Sehr schön. Eine Super-Zusammenfassung der Byron Jahre.
CD 1
Gypsy
Come away Melinda
Bird of Prey
I´ll keep on trying
High Priestess
The Park
Lady in Black
Look at Yourself
July Morning
Tears in my Eyes
Love Machine
The Wizard
Why
Traveller in Time
Easy Livin´
Circle of Hands
CD 2
Rainbow Demon
Paradise/The Spell
Sunrise
Blind Eye
The Magician´s Birthday
Sweet Lorraine
Rain
Stealin´
Sweet Freedom
Wonderworld
The easy Road
Return to Fantasy
Footprints in the Snow
Weep in Silence
Wer Uriah Heep mag, sollte die haben. Wer Uriah Heep kennenlernen will sollte sich die besorgen. -
Gute Zusammenstellung, charles. Alles die Original-Studio-Aufnahmen? Auf den ersten Blick vermisse ich nur Pilgrim. (Denn Salisbury würde ja wohl zu viel Platz wegnehmen.)
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Gute Zusammenstellung, charles. Alles die Original-Studio-Aufnahmen? Auf den ersten Blick vermisse ich nur Pilgrim. (Denn Salisbury würde ja wohl zu viel Platz wegnehmen.)
Ja, sind alles die Original-Studioaufnahmen. Stimmt, " Pilgrim" wäre auch schön gewesen, oder noch "The hanging Tree" und "Firefly". Na ja, man kann nicht alles haben.:)
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In "Wake the Sleeper" hat die Band höchstes Potenzial entfaltet. Ja... ich nuss nochmal darauf zu sprechen kommen. Was man auf dem Album hört, stellt vieles in den Schatten. Ausserdem passt die Musik und der Text in den momentanen Zeitgeist der Gewalt und Arroganz, wie die Faust aufs Auge.
Ganz grossartiger HardRock:Overload
Tears of the World
Book of lies
Angels walk with you
War childSoviele Spitzenstücke auf einem Album schaffen nur wenige Bands.
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Habe mir zu Weihnachten die DVD "Acoustically Driven" gegönnt und ich muss sagen, es ist der Hammer. Hier die Setliste:
Echoes in the Dark
Why did you Go ?
The easy Road
Come back to Me
Cross that Line
The golden Palace
Shadows and the Wind
Wonderworld
Different World
Circus
Blind Eye
Traveller in Time
More Fool You
Lady in Black
Medley (The Wizard, Paradise, Circle of Hands)
Guest Star bei "Circus" und "Blind Eye" ist Ian Anderson!!!!! -
Und hier ist es, viel Spass
Uriah Heep with Ian Anderson - Circus / Blind Eye (Live) - YouTube
Makin' up, dressin' up and walkin' around
Thinkin' that you're Greta Garbo
I'm sorry my dears but we only sat down
And laughed and laughed in sorrow
But it was you that opened the door, and
It's that we thank you forSelbst townman, der Uriah heep nicht mag, kann die beiden Stücke mögen.;)
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Gefällt mir auch gut:
Uriah Heep - Return To Fantasy - YouTube -
Uriah Heep’s History war geprägt von Höhen und Tiefen, musikalischen Ausrutschern und ganz besonderen Highlights. Wenn von letzteren die Rede ist, dann werden gerne die erfolgreichen Alben der frühen 70er genannt. Allen voran „Salisbury“, „Look At Yourself“, Demons & Wizards“ oder auch „The Magicians Birthday“. Zu Recht… Das die Band mittlerweile 40 Jahre durchgehalten hat, ist schon fast ein Phänomen.
Aber selbst lange nach Ihrer kommerziell erfolgreichen Phase in dern 70ern überraschten sie immer mal wieder mit sehr guten Platten. Zum Beispiel das 1995er Werk „Sea Of Light“. Bereits mit Bernie Shaw als Sänger. An manchen Stellen darauf sind sie den frühreren Genesis oder Yes gar nicht mal so unähnlich.
Nun ist es eher selten, dass die typischen Fans von Genesis (vor allem von den „alten“ Genesis !), die ja auch durchaus hochwertige Musik gemacht haben, sich für eine Band wie Uriah Heep interessieren. Gemeinsam haben beide Bands lediglich den Kulturkreis und die Vergangenheit, als Rockmusik in den späten 60ern und frühen 70ern noch vor Kreativität strotzte und progressive Elemente hatte. Nur so ist ja die Entstehung des „Art-Rock“, wie man die Musik von Genesis, Yes oder Pink Floyd gerne nannte, zu erklären.
Dennoch ist und war Uriah Heep natürlich ein anderes Kaliber. Die Musik war kraftvoll, stampfend, mystisch, poppig, romantisch, metallisch, witzig, schillernd, majestätisch, pathetisch, progressiv, rockig, melodisch, hart... so kann man ihren Sound insgesamt umschreiben. Kurzerhand: Pop-Metall. Diese Bezeichnung ist gar nicht, mal so unpassend !
Genesis hingegen experimentierten mehr. Die Musik war nicht ganz so griffig und eher kunstvoll verspielt. Leider haben sie unter Phil Collins ab den 80ern ja nur noch kommerziellen Pop gemacht. „The Lamb Lies Down On Broadway“ war noch mit das beste, was ich von Genesis kannte. Mit Phil Collins habe ich musikalisch indes gar nichts am Hut.
Hingegen haben sich Uriah Heep weiter entwickelt. Die wenigsten wissen das, weil alte Rockfans eigentlich nur die alten Heep-Sachen kennen. Man liest es ja hier im Forum sehr häufig. Und wer es nicht weiß oder von der Band seit dem Ausscheiden von David Byron nichts mehr gehört hat, hat was verpasst ! So zum Beispiel das oben erwähnte „Sea Of Light“. Ebenso so gut ist „Sonic Origami“ von 1998. Irgendwie hat die Band mit der Besetzung „Box / Bolder / Lanzon / Shaw / Kerslake“ nach einigen Anläufen die musikalische Kurve gekriegt. Noch etwas mehr Schwung kam in die Kapelle, als aus gesundheitlichen Gründen der alte Recke Lee Kerslake ausscheiden musste und durch den Wahnsinns-Drummer Russel Gilbrook ersetzt wurde.
Jetzt haben sie sogar wieder etwas Erfolg zu verzeichnen. Die Live-Konzerte laufen sehr gut und das neue Album „Into The Wild“ kam sogar bis Platz 32 in die deutschen Charts.
Mit dem 2008er „Wake The Sleeper“ und dem neuen Album „Into The Wild“ (2011) schießen sie aus rockmusikalischer Sicht den Vogel ab. Saugute Rockmusik mit klassischen Elementen, modernen Rockklängen und äußerst zeitgemäßen Texten.
Uriah Heep vs. Deep Purple ? Das ging mir nie so. Ich habe beide Bands sehr gerne gehört und hatte alle LP’s. Bis heute lasse ich auf beide Bands nicht kommen. Inzwischen klingen Heep auf Ihren neuen Werken sogar an einigen Stellen fast wie Deep Purple.
Dennoch mochte ich auch früher schon die Tendenz bei Heep zu starken Melodien. Das war nicht unbedingt immer das Aushängeschild von Deep Purple, Daher haben Heep heute noch zu Recht den Ruf, „Melodic-Rocker“ zu sein. Ich komme wieder auf den Begriff „Metal-Pop“ zurück...
Das können sie halt am besten. Auch noch im hohen Alter. Ich empfehle „Into The Wild“. Ein überraschend starkes Spät-Album.
Zieht’s Euch mal rein...
Grüße
Martin Böhmer -