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  4. YES / Jon Anderson / AWBH / ARW

Chris Squire

  • sussudio
  • 15. Mai 2009 um 11:47
1. offizieller Beitrag
  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 15. Mai 2009 um 11:47
    • #1

    Er gilt bis zum heutigen Tag neben Paul McCartney und John Entwhistle als einer der besten und einflussreichsten Bassisten der Welt. Er ist bei der Band Yes das einzige Mitglied, das seit dem Gründungsjahr 1968 ohne Unterbrechung dabei ist. Letzteres mag wohl auch der Grund sein, warum er bis heute von allen Yes-Mitgliedern am wenigsten Solo-Alben veröffentlicht hat. Sein einziges richtiges Solo-Album "Fish Out Of Water" erschien im November 1975. Aber er arbeitet wohl seit einigen Jahren mit Unterbrechungen an einem neuen Album. Neben Yes und seinen Soloaktivitäten hatte Chris ja auch noch etliche andere Projekte am Laufen (Conspiracy, The Syn) und ein weiteres mit Ex-Genesis-Gitarrist Steve Hackett wird (hoffentlich) in naher Zukunft erfolgen (Squackett). Hackett durfte ja schon auf Squire's Weihnachtsalbum "Chris Squire's Swiss Choir" (2007) ein sehr gutes Gastspiel geben. "Fishy" (wie er von seinen Fans ja genannt wird) ist schon eine Klasse für sich. Jahrgang 1948, aber man kommt irgendwie noch gar nicht drauf, dass er schon so alt ist, auch wenn seine Alkoholsucht in den 90ern sicherlich die eine oder andere Spur hinterlassen hat.

    Was haltet ihr von Mr. Squire?

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 15. Mai 2009 um 18:54
    • #2

    Der Stachelkopp mit dem ultimativen Rickysound. Ne, Chris ist ein klasse Musiker. Er ist weit mehr als ein toller Bassist. Seine Basslinien zeugen von großem kompositorischem Geschick. Egal wo er mitspielt, man hört ihn eigentlich immer heraus. Und damit meine ich nicht seine markanten Backingvox, sondern vor allem die Art wie er sein Instrument einsetzt. Ein Traum für jede Band. (so einen will ich auch...:) )
    Schade dass er nicht bei der Wiederbelegung von The Syn mitmacht.

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • Sebastian
    Squonk
    Beiträge
    3.846
    • 15. Mai 2009 um 19:14
    • #3
    Zitat von sussudio

    Er gilt bis zum heutigen Tag neben Paul McCartney und John Entwhistle als einer der besten und einflussreichsten Bassisten der Welt.

    Wohl noch nie was von Mike Rutherford gehört, was? Tz tz tz...:p

    Nee also Squire ist schon ganz groß. Ich liebe seinen knackigen Basssound. Daumen hoch! :topp:

    1. Vorsitzender des Deutschen Mike Rutherford Fanclubs

    Pure Vernunft darf niemals siegen!

  • Ricarda
    Banjo Man
    Beiträge
    1.665
    • 15. Mai 2009 um 19:25
    • #4
    Zitat von Sebastian

    Wohl noch nie was von Mike Rutherford gehört, was? Tz tz tz...:p

    Eines haben Chris und Mike jedenfalls gemeinsam: Beide sprechen ungefähr gleich deutlich. :D :D :D
    Ich werde mir mal das Album von Chris besorgen, scheint ja so ziemlich mit das beste Soloding eines Yes-Mitglieds zu sein. Ich bin gespannt!

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 16. Mai 2009 um 00:25
    • #5
    Zitat von Ricarda


    Ich werde mir mal das Album von Chris besorgen, scheint ja so ziemlich mit das beste Soloding eines Yes-Mitglieds zu sein. Ich bin gespannt!

    Ich bin mir sicher, als Yes-Fan wirst du es lieben. Teilweise klingt es ziemlig yessig, was aber auch u.a. daran liegt, dass zwei (Ex)-Yes-Mitglieder (nämlich Bill Bruford an den Drums und Patrick Moraz an den Keyboards) beteiligt sind. Und natürlich an Chris' Gesang und Bassspiel.

    Zitat von Sebastian

    Wohl noch nie was von Mike Rutherford gehört, was? Tz tz tz...:p

    Der Mike ist sicher auch ein guter Bassist, aber ich denke nicht, dass er so ein Basssolo a la "Ritual" oder "The Fish" hinlegen könnte. Ebenso wie ein Tony Banks gegenüber einem Rick Wakeman alt aussehen würde.

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
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  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 16. Mai 2009 um 00:43
    • #6
    Zitat von sussudio

    Ich bin mir sicher, als Yes-Fan wirst du es lieben. Teilweise klingt es ziemlig yessig, was aber auch u.a. daran liegt, dass zwei (Ex)-Yes-Mitglieder (nämlich Bill Bruford an den Drums und Patrick Moraz an den Keyboards) beteiligt sind. Und natürlich an Chris' Gesang und Bassspiel.


    Der Mike ist sicher auch ein guter Bassist, aber ich denke nicht, dass er so ein Basssolo a la "Ritual" oder "The Fish" hinlegen könnte. Ebenso wie ein Tony Banks gegenüber einem Rick Wakeman alt aussehen würde.

    Schneller, höher weitaaa. :p Die Squierplatte geht in Ordnung, er hat zum Glück auf die Säuselkünste von Jon verzichtet. Danke! :D

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • Fripp
    Slipperman
    Beiträge
    2.069
    • 16. Mai 2009 um 08:46
    • #7

    "Fish out of water" gefällt mir auch sehr gut, klasse Album. Außerdem sang Squire in seiner besten Zeit so gut, daß ich mich immer fragte: Warum brauchen die bei Yes unbedingt den Anderson, bzw. einen Ersatz?

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 16. Mai 2009 um 14:23
    • #8
    Zitat von Fripp

    "Fish out of water" gefällt mir auch sehr gut, klasse Album. Außerdem sang Squire in seiner besten Zeit so gut, daß ich mich immer fragte: Warum brauchen die bei Yes unbedingt den Anderson, bzw. einen Ersatz?


    Das frage ich mich seit gut 25 Jahren. Habe sie nun 2 mal live gesehen, und fragte mich danach immer was die Leute am Anderson finden. Gut, die Stimme mag Geschmackssache sein, aber seine Live Performance wirkt einfach nur lasch.

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • Max
    Banjo Man
    Beiträge
    1.904
    • 16. Mai 2009 um 18:27
    • #9

    Für mich ist die Stimme etwa zehn Mal so wichtig wie die Live-Performance eines Musikers. :rolleyes:
    Und Anderson hat nicht nur eine sehr markante und sichere Stimme, sondern ist auch Urheber all der Songs und gehört zu der Band einfach dazu. ;)

    Eine ähnliche Frage wurde auch bereits bei Genesis diskutiert; wofür braucht man Phil Collins als Sänger, wenn man doch Ray Wilson haben kann?
    Eben auch, weil er zur Band gehört ;)

    So, let's drink some wine
    And have a good time.
    But if you really want to come through
    Let the good time, good time have you.
    It's what you've got to do.

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 16. Mai 2009 um 20:21
    • #10

    Außerdem ist Jon nicht nur ein toller Sänger, sondern auch ein großer Entertainer. Und das mit fast 65 Jahren. Davon hätte sich Collins 2007 auf der Genesis-Tour mit gerade mal 56 Jahren noch was abschauen können. Bis auf den IKWIL-Tamburintanz und dem ICD-Walk war da ja bei ihm nicht sehr viel Bühnenshow.

    Aber es geht hier ja um Chris: Der trat bei Yes bisher nur einmal als Leadsänger in Erscheinung, nämlich 2001 auf dem "Magnification"-Album beim Song "Can You Imagine" und das gar nicht mal schlecht. Allerings ist seine Stimmlage heutzutage nicht mehr so hoch wie noch 1975 beim "Fish"-Album, das merkt man besonders, wenn man dieses Album und Chris' Weihnachtsalbum im Vergleich hört. Ein vernünftiger Ersatz für John wäre er demanch bei der Howe Squire White Of Yes-Tour nicht gewesen.

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
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