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Ungelesen 29.12.2003, 23:50   #10 (permalink)
Doctone
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Mich langweilen diese dummen Diskussionen mittlerweile ohne Ende! Immer die gleichen Meinungen und Argumente! Ich bin froh, dass Peter Gabriel und Steve Hackett Genesis verlassen haben. Sonst wären Stücke wie "Digging In The Dirt", "Signal To Noise" oder "Secret World" nicht in dieser Form entstanden. Man sollte einer Band und auch einzelnen Musikern (wie Peter Gabriel oder Steve Hackett) auch Veränderungen zugestehen. Die alten Genesis-Stücke sind zwar völlig genial, aber absolut nicht mehr zeitgemäß. Ich bin froh, dass Peter Gabriel sein eigenes Ding macht, und dass nach seinem Abgang bei Genesis Stücke wie "Domino", "Home By The Sea", "No Son Of Mine" oder "Calling All Stations" entstanden sind. Man sollte eine Band wie Genesis nicht nur auf einen Stil einschränken. Für die Musiker wäre es doch wohl ätzend gewesen, 30 Jahre lang Stücke im Stil von "Dancing With The Moonlit Knight" zu schreiben. Irgendwann landet man damit in einer absoluten Eintönigkeit. Die musikalische Entwicklung der letzten 20 bis 30 Jahre kann ein wirklich ernsthafter Musiker nicht einfach ignorieren. Mut zu Veränderungen ist wichtig! Auch wenn einem dann nicht mehr alle Fans folgen werden...
Ich finde, dass jedes einzelne Genesis-Album und auch alle drei Genesis-Sänger ihren eigenen Reiz haben. Ich mag "Selling England By The Pund" genauso wie "A Trick Of The Tail", "We Can't Dance" oder "Calling All Stations". Man muss nur einen anderen Zugang zu den einzelnen musikalischen Phasen finden. Fans, die sich kategorisch gegen Veränderungen, modernere Sounds, sparsameres Gitarrenspiel oder auch mal poppigere Stücke sperren haben in meinen Augen einen absolut eingeschränkten Musikgeschmack. Wie kann man bloß so konservativ sein?
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